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Energiefluss anregen - durch eine Moxa-Therapie

Ein fester Bestandsteil der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) ist die Moxibustion, auch als Moxa-Therapie oder Moxen bekannt.
Bild: pixabay website5
Das Moxibustieren ist ein jahrtausendealtes Heilsystem, das vor allem in den kälteren Regionen Chinas im Norden durchgeführt wurde.

Die Moxa-Therapie ist eine Art Akupunktur und wie diese in der traditionellen chinesischen Medizin beheimatet. Während die Akupunktur auch in Europa sehr bekannt ist, ist die alternativmedizinische Moxa-Therapie in den westlichen Ländern sehr wenig bekannt.

Der Name Moxibustion setzt sich aus dem japanischen Pflanzennamen Mogusa (latinisiert Moxa = Echter Beifuß) und dem lateinische Wortstamm buro (= brennen) zusammen.
Inhalt

Was passiert bei einer Moxa-Therapie?
Grundlagen der Traditionellen Chinesischen Medizin
Energie wecken
Direkte Moxa-Therapie
Indirekte Moxa-Therapie
Moxa-Zigarre
Nadel-Moxa
Moxa-Therapie – Anwendung
Moxa-Therapie – Wann nicht?
Moxa-Therapie – Nebenwirkungen
Was passiert bei einer Moxa-Therapie?

Bei dieser Therapie werden kleine Mengen von Heilkräutern über Akupunkturpunkten abgebrannt. Es handelt sich bei den Kräutern meist um die Heil- und Gewürzpflanze Beifuß. Die Pflanze wird getrocknet und dann zu verschiedenen Formen von Moxa verarbeitet, so zum Beispiel in einem Kegel oder Wolle.

Beifuß enthält viele wirksame Bestandteile. So vor allem ätherische Öle (Cineol, Thujaöl) und außerdem:

  • Cholin
  • Baumharze
  • die Vitamine A, B, C und D
  • Tanin
  • Kaliumchlorid
  • Eisen
  • Magnesium
Bild: pixabay website5
Durch die Hitze beim Abbrennen der Heilpflanze wird das Meridiansystem (Energieleitbahnen) stimuliert. So soll die körpereigene Energie wieder besser fließen.

Die Moxa-Therapie wird auch zur Vorbeugung von Krankheiten in der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM) eingesetzt. So sollte niemand eine Reise unternehmen, der nicht vorher sein Qi, also seine Lebensenergie durch Moxa verbessert hat. Das sagt ein altes Chinesisches Sprichwort.

Die Traditionelle Chinesische Medizin umfasst verschiedene Therapierichtungen.

So zum Beispiel neben der Moxibustion:

  • die Heilpflanzenkunde
  • die Massage (Tuina)
  • die Heilgymnastik mit Tai Chi und Qi Gong
  • eine umfassende Ernährungstherapie

Die Geschichte der Moxa-Therapie geht bis auf die Zeit vor ca. 9.000 bis 4.000 Jahre vor Christus zurück. Dass die Moxa-Therapie schon damals angewendet wurde, beweisen Grabfunde. Schon damals erkannten die Menschen, dass sich Wärmeanwendungen positiv auf den Körper auswirken. Zudem haben die ätherischen Öle, die sich im Beifußkraut befinden, eine gesundheitsfördernde Wirkung. Seit dieser Zeit entwickelt sich die Therapie immer weiter. So ist eine Moxa-Therapie aus der Traditionellen Chinesischen Medizin nicht mehr wegzudenken.

Dem in der Moxa-Therapie verwendeten Beifußkraut (Artemisia vulgaris) wird eine antibakterielle, antimykotische, krampflösende, durchblutungsfördernde, beruhigende, verdauungsfördernde und appetitanregende Wirkung nachgesagt.

Der Beifuß ist auch ein wichtiges Räucherkraut. Räucherungen mit getrocknetem Beifuß wirken reinigend, schützend und segnend. Seinen Namen bekam der Beifuß, da er an den Fuß gebunden seinem Träger beim Wandern niemals ermüden ließ.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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