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Entschleunigung – Gegen den Stress

Entschleunigung – Ein Schlagwort, dass gerade in der heutigen schnelllebigen Zeit immer öfter auftaucht. Hast und Hektik bestimmen häufig unseren Alltag, und das in allen Lebensbereichen. Viele Menschen haken ihren Tagesablauf wie eine To-Do-Liste ab. Vielmehr wird schon für Tage, Wochen und Monate im Voraus geplant. Die Gedanken hetzen weit im Voraus und nicht selten die Angst, dass uns das alles über den Kopf wächst und wir das nicht schaffen. Die Folge ist ein fortwährender Stress mit den verbundenen gesundheitsgefährdeten Risiken.
Bild: pixabay website5
Der Wunsch nach Ruhe wird immer größer, denn es bleibt kaum noch Zeit zum Durchatmen. Spätestens, wenn man das Gefühl hat permanent selbst dabei zu kurz zu kommen, weder das Jetzt und den Moment zu erleben, sollte man über den Sinn und Unsinn dieser Hetzjagd durchs Leben nachdenken.

Vielleicht sollte man versuchen seinen täglichen Ablauf zu entschleunigen. Entschleunigung, was umgangssprachlich ein Verhalten beschreibt, das ganz bewusst der Beschleunigung des Lebens entgegensteuern soll. Doch wie kommt man aus dem täglichen „Hamsterrad“ hinaus? Lernen bewusst nichts zu tun, die Seele baumeln lassen und damit Körper und Geist eine Regenerationspause gönnen. Mit den dadurch gewonnen Kräften lässt sich der Alltag besser meistern und die Sicht auf so manche Dinge können sich verändern.

Entschleunigen heißt nicht, dass wir weniger aktiv sein sollen oder gar faulenzen. Entspannungsübungen, wie Autogenes Training, Yoga oder Entspannung nach Jacobsen sind gut – für den Moment. Entschleunigen bezieht sich aber auf den gesamten Tagesablauf, den es zu überdenken gilt. Natürlich ist man an gewisse Abläufe zeitlich gebunden, wie Arbeitsbeginn oder andere Termine. Wichtig ist, wie man kopfmäßig damit umgeht.

Im Folgenden ein paar Hilfestellungen und Denkanstöße, um seinen Alltag zu entschleunigen:
Inhalt

Leben im „Hier und Jetzt“
Zwischendurch mal gar nichts tun
Ab nach draußen
Zeitfresser ausschließen
Lernen „Nein“ zu sagen
Positiv denken
Entschleunigen mit Lamas
Leben im „Hier und Jetzt“: Man sollte sich einmal bewusst machen, dass das Heute und Jetzt das einzige ist, was wirklich zählt. Wir können uns noch so viel ausmalen, was in der Zukunft ist, hundertprozentig planen können wir sie nicht. Das heißt nicht, dass wir uns nichts mehr vornehmen sollten, jedoch ist es wesentlich entspannter, etwas gelassener in die Zukunft zu blicken und stattdessen das „Hier und Jetzt“ zu leben und zu genießen.
Zwischendurch mal gar nichts tun: Selbst unsere Freizeit wird häufig minutiös verplant, selbst das Treffen mit Freunden – „von dann bis dann hab ich Zeit“. Die Frage ist, warum wir uns selbst noch zusätzliche Regeln aufstellen, als hätten wir nicht genug, gegen die wir nichts ändern können. Wenn wir in unserer Freizeit tatsächlich mal nichts vorhaben, darf uns das nicht stressen, im Gegenteil: Einfach mal Langeweile schieben.
Ab nach draußen: Wenn möglich sollte man jeden Tag rausgehen. Egal ob man einen Spaziergang durch den Park macht, durch sein Viertel schlendert oder sich vor ein Café setzt. Sich im Freien zu bewegen ist die beste Art, den Alltag zu entschleunigen.
Zeitfresser ausschließen: Zeit ist kostbar und sollte für einen selbst so genutzt werden, dass es einem guttut. Zeitfresser können Aktivitäten sein wie zum Beispiel übertriebene Arbeiten im Haushalt, die viel Zeit kosten, aber auch Mitmenschen, die wir manchmal aus falscher Rücksichtnahme zu sehr in unser Leben lassen. Hat man seine Zeitfresser erkannt, sollte man versuchen sie abzustellen, und das ohne schlechtes Gewissen, was wiederum Stress bedeuten würde.
Lernen „Nein“ zu sagen: Es allen recht machen zu wollen, kann Stress bedeuten. Wir sagen Ja zu Verabredungen, wo wir eigentlich keine Lust zu haben oder wir sind bereit zu privaten Dienstleistungen, wobei wir lieber etwas anderes machen möchten. Wir haben Angst unser Gegenüber vor den Kopf zu stoßen, wenn wir ablehnen. Wenn es uns jedoch dabei nicht gut geht, müssen wir lernen Nein zu sagen und uns davon befreien. Auch das entschleunigt unseren Alltag.
Positiv denken: Das Glas ist halb voll und nicht halb leer – Das soll nicht heißen, dass wir täglich fröhlich durch den Tag gehen. Eine positive Einstellung zu sich selbst und zu dem was in unserem Umfeld passiert, macht uns auf Dauer glücklicher.
Von Kindern lernen: Erstaunlich, was Kinder alles sehen oder hören. Beneidenswert, wie Kinder die Welt entdecken und mit wieviel Fantasie sie Dinge aufnehmen. Wir sollten einmal versuchen, mit den Augen eines Kindes zu sehen. Wann haben wir zum Beispiel das letzte Mal ganz bewusst wahrgenommen wie sich eine Kastanie anfühlt oder Wolken beobachtet und Figuren daraus werden lassen. Vielleicht sollten wir uns hin und wieder die Zeit dafür nehmen.
Entschleunigen im Wald

Von heute auf morgen sein Leben zu entschleunigen, gelingt wahrscheinlich den wenigsten Menschen. Inzwischen gibt es einige Hilfestellungen, wie zum Beispiel geführte Waldspaziergänge, bei denen den Teilnehmern die Entschleunigung nahegebracht werden soll. Lässt man sich auf einen dieser sogenannten „Waldtauchgänge“ ein, wird man den Wald mit seinen Geräuschen, Gerüchen, Farben und Formen bewusst wahrnehmen und eine ganz besondere Art der Entspannung und Entschleunigung erfahren.
Entschleunigen mit Lamas

Ebenfalls eine ganz besondere und außergewöhnliche Art der Entspannung und Entschleunigung sind die geführten Wanderungen mit Lamas. Bei diesen sogenannten Lama-Trecking-Touren bekommt jeder Teilnehmer ein Lama an die Leine und geht auf eine Wandertour. Dabei bestimmen die Lamas das Tempo. Lamas sind sehr sanfte, jedoch selbstbewusste Tiere, die eher majestätisch daher schreiten. Sie haben ein sehr weiches und kuscheliges Fell und meist lassen sie sich vorne am Hals streicheln.

Angst, dass sie spucken, braucht man nicht haben. Dass Lamas spucken stimmt zwar, jedoch passiert das selten und wenn nur untereinander bei Rangkämpfen und Futterneid.

Eine Wanderung mit einem Lama ist eine ganz besondere Erfahrung, ein Erlebnis auf allen Sinnesebenen.
Wanderungen mit Lamas
Bild: pixabay website5
Fazit: Auch wenn uns die Entschleunigung nicht immer gelingt, so sollten wir doch versuchen, ab und zu inne zu halten und das zu tun oder auch nicht zu tun, was uns guttut. Es sollte nicht erst zu einem gesundheitlichen Negativereignis kommen, womöglich als Folge unserer Hetzjagd durch den Alltag, welches uns vor Augen führt, was wirklich wichtig ist in unserem Leben.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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