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Entzündungen der Haut- infektiöser Natur, nennt man Dermatitis

Naturheilung

Entzündungen der Haut an bestimmten Stellen, infektiöser Natur, nennt man Dermatitis. Es gibt eine Vielzahl von Hauterkrankungen, die meisten Entzündungen betreffen die Lederhaut (Dermis). Gemeinsam haben alle Hauterkrankungen die Rötung, die Schwellung und den Juckreiz.

Als Erkrankungen der Haut werden alle Entzündungen der Körperhaut samt Haare und Nägel bezeichnet, die durch Krankheitserreger ausgelöst werden. Zum Beispiel können Bakterien zu eitrigen Talg- und Schweißdrüsenentzündungen führen. Viren hingegen verursachen Herpes, Warzen, Windpocken. Pilze können zu Fuß- und Nagelpilzinfektionen sowie zu Hefepilzinfektionen im Mund- und Genitalbereich führen.

Über kleine Wunden und kleine Risse in der Haut gelangen Krankheitserreger in die Haut. Es können aber auch Parasiten wie z. B. Läuse, Flöhe oder Milben für Hautentzündungen verantwortlich sein. Sie legen ihren Kot oder Eier in der Haut ab und übertragen so Krankheitskeime. Anzeichen einer Infektion der Haut sind dann meist eine Rötung, Schwellung, Juckreiz oder Brennen der betroffenen Stelle. Es können sich Ausschläge, Pusteln und Bläschen bilden sowie bei schweren Fällen Symptome wie Übelkeit, Erbrechen, Kopf- und Gliederschmerzen, Schüttelfrost und eventuell Fieber.

Am häufigsten sind Menschen betroffen, die schon an einer Krankheit leiden, wie z. B. an Diabetes oder einer Krebserkrankung. Bei diesen Betroffenen ist das Immunsystem durch ihre Erkrankung stark geschwächt und es kommt häufiger zu Hauterkrankungen. Eine übertriebene Körperhygiene, übermäßige Talgproduktion, genetische Veranlagungen z. B. bei Herpes und eine übertriebene ungesunde Lebensweise mit Alkohol, Nikotin und Übergewicht sind weitere Risikofaktoren für eine Hauterkrankung.

Bei einer leichten Infektion reichen oft die alten Hausmittel aus. Eine veränderte Körperhygiene, feuchtwarme Umschläge oder rezeptfreie Mittel aus der Apotheke, die entzündungshemmend wirken. Zum Beispiel Thyrotricin bei bakteriellen Entzündungen oder Clotrimazol bei Pilzinfektionen.

Hautentzündungen, die mit starken Schmerzen, Taubheitsgefühlen und üblen Gerüchen einhergehen, sich schnell ausbreiten, wiederholt oder nach einer Injektion auftreten, sollten jedoch vom Arzt untersucht werden.

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Inhalt
Hautentzündungen – Symptome und Diagnose
Diagnosestellung
Hautentzündungen – Ursache und Verlauf
Behandlungsmöglichkeiten, Therapie und Vorbeugung von Hautentzündungen
Wie vorbeugen?

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Hautentzündungen – Symptome und Diagnose

Hautentzündungen haben die unterschiedlichsten Ursachen und Beschwerden. Eine Behandlung der Krankheit sollte immer durch den Facharzt erfolgen (Hautarzt - Dermatologen).

Entzündungen der Haut können am ganzen Körper auftreten und unterschiedlichste Beschwerden verursachen. Meist fängt es mit einer Hautrötung an der betroffenen Stelle an. Im weiteren Verlauf kann es zu Schwellungen und Blasenbildung an der Stelle kommen. Platzen diese Bläschen kommt eine unterschiedlich gefärbte Flüssigkeit heraus. Im Anschluss daran verkrustet die Stelle und schuppt sich. Während dieser Phase bemerkt der Betroffene meist ein starkes Jucken und die Stelle mit der entzündeten Haut kann schmerzen.

Da es verschiedene Krankheiten gibt, die alle unter dem Überbegriff Hautentzündung zusammengefasst sind, können jeweils unterschiedliche zusätzliche Symptome oder auch nur ein Teil dieser Symptome auftreten.

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Hautentzündungen – Symptome und Diagnose
Bild: Clip-Dealer

Diagnosestellung

Der Arzt sieht sich die entzündete Stelle genau an und fragt wie lange die Beschwerden schon bestehen, welche Symptome genau auftraten und ob der Betroffene eine Allergie hat usw.

Auf Grund des Erscheinungsbildes der Entzündung und der weiteren Symptome ist keine eindeutige Diagnosestellung möglich. Der Arzt wird einen Abstrich der entzündeten Stelle vornehmen und diesen im Labor untersuchen lassen.

Sollte eine Allergie der Auslöser sein, wird der Arzt einen Allergietest durchführen, bei dem alle möglichen Allergie auslösenden Stoffe getestet werden. Bei diesem Test wir dem Betroffenen je ein Tropfen dieser Stoffe auf die Haut des Unterarms gegeben und leicht eingeritzt. Dadurch gelangt der Stoff in den Körper des Patienten. Liegt eine Allergie auf einen bestimmten Stoff vor, kommt es zu einer leichten Hautrötung an dieser Stelle, wo der Stoff eingeritzt wurde.

Um die Hautentzündung, der Mediziner spricht auch von einer Dermatitis, langfristig zu behandeln, muss der Arzt die Krankheitsursache herausfinden.

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Hautentzündungen – Ursache und Verlauf

Die Ursachen einer Hautentzündung sind vielfältig. Entzündungen entstehen z. B. durch giftige Substanzen, wenn diese mit der Haut in Berührung kommen. Stress, Trauer oder ungesunde Ernährung kann aber auch der Auslöser sein. Bei allergischen Reaktionen z. B. durch Haushaltsreiniger oder Spülmittel kann die Haut mit Rötungen, Juckreiz und Nesseln reagieren. Bei Babys ist besonders die Haut im Windelbereich betroffen, wenn der Urin längere Zeit mit der zarten Babyhaut Kontakt hat. Zusätzlich kann die Sonne Hautentzündungen hervorrufen. Desweiteren können natürlich verschiedene Krankheitserreger Hautentzündungen verursachen. Dazu zählen Pilze, Viren und Bakterien. Durch Hautfalten z. B. bei Übergewicht können sich Hautentzündungen entwickeln.

Verlauf: Normalerweise kann eine Hautentzündung gut behandelt werden. Wichtig ist jedoch, die Ursache dieser Hautkrankheit herauszufinden, da sich die Entzündung sonst immer wieder bildet. Teilweise ist eine Therapie jedoch auch äußerst langwierig und verlangt vom Patienten viel Geduld und Disziplin.

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Anatomie Haut
Bild: Clip-Dealer

Behandlungsmöglichkeiten, Therapie und Vorbeugung von Hautentzündungen

In den meisten Fällen einer Hautentzündung reicht eine Behandlung mit Salben oder Verbänden aus um die Krankheit zu heilen. Diese Präparate werden direkt an der entzündeten Stelle angewandt. Meist muss der Betroffene keine Medikamente einnehmen.

Bei einem positiven Allergietest auf einem bestimmten Stoff, muss der Betroffene, soweit möglich, diesen Stoff meiden, um auch langfristig die Hautentzündung zu heilen. Man kann zwar die Symptome lindern, kommt der Betroffene jedoch erneut mit dem Allergen in Kontakt, so ruft dies wieder eine Hautentzündung hervor.

Verschiedene Allergien können mit einer Hyposensibilisierungsbehandlung therapiert werden. Diese Behandlung ist langwierig und zeigt erst nach einigen Jahren einen Erfolg. Die Therapie läuft meist drei Jahre und der Patient muss während dieser Zeit regelmäßig zum Arzt. Der Betroffene erhält vom Arzt jeweils eine Spritze in den Arm, die seine Allergie auslösenden Stoff in einer minimalen Dosis enthält. Verträgt der Patient die Dosis gut, wird bei der nächsten Behandlung die Dosis geringfügig gesteigert.

Nach Abschluss der Behandlung konnte sich der Körper langsam an den Stoff gewöhnen und reagiert darauf nun nicht mehr allergisch, wenn die Behandlung erfolgreich war. Kann die Hyposensibilisierungsbehandlung nicht durchgeführt werden, so muss der Patient seinen Allergie auslösenden Stoff versuchen zu meiden.

Manche Betroffene benötigen zusätzliche zu den äußerlichen Anwendungen auch Medikamente. Das sind meist Kortisonpräparate oder Medikamente gegen allergische Reaktionen sogenannte Antihistaminika.

Wurden nach dem Abstrich Bakterien gefunden, muss der Betroffene ein Antibiotikum einnehmen, um diese zu bekämpfen und die Hautentzündung zu heilen.

Die Lichttherapie hilft dabei, dass sich die entzündete Haut wieder langsam erholen kann.

Bei einigen Patienten hilft es auch, die Lebenseinstellung zu ändern sowie die Ernährung umzustellen und Stress zu vermeiden.

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Wie vorbeugen?

  • Hautentzündungen wie z. B. Neurodermitis kann man entgegenwirken, in dem das Baby so lange wie möglich gestillt wird.

  • Wer allergisch auf Pflege- oder Reinigungsmittel reagiert, sollte diese Mittel komplett meiden oder aber nur noch mit Handschuhen arbeiten.

  • Bei Pflegeprodukten sollte man besonders darauf achten, dass sie frei von Parfümen und Konservierungsmitteln sind.

  • Patienten, die nach einem Sonnenbad unter einer Hautentzündung leiden, sollten entsprechende Sonnenschutzmittel mit UVA- und UVB-Schutz verwenden. Der sicherste Sonnenschutz ist jedoch der Schatten.

  • Babys, die immer wieder im Windelbereich wund sind, sollten häufiger gewickelt werden, damit der Urin nur kurze Zeit mit der gereizten Haut in Kontakt kommt.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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