Erdrauch: Gemeiner Erdrauch - Heilpflanze - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Erdrauch: Gemeiner Erdrauch - Heilpflanze

Heilpflanzen
Der Erdrauch ist schon seit langem eine sehr geschätzte Heilpflanze. Leider wird sie heute nicht mehr so geschätzt, da ihr Hauptwirkstoff, das Alkaloid Fumarin im Verdacht steht, leicht giftig zu sein.

Der Erdrauch hat eine ausgeprägte Wirkung auf die Funktion der Gallenblase.
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Gemeiner Erdrauch – Pflanzenbeschreibung
Gemeiner Erdrauch – Geschichte
Gemeiner Erdrauch - Verwendete Pflanzenteile
Gemeiner Erdrauch - Inhaltsstoffe
Gemeiner Erdrauch – Heilwirkung
Gemeiner Erdrauch - Anwendungsbereiche
Gemeiner Erdrauch - Weitere Anwendungsgebiete
Gemeiner Erdrauch – Nebenwirkungen
Gemeiner Erdrauch – innerliche Anwendung
Gemeiner Erdrauch - Teemischung
Gemeiner Erdrauch – Tinktur
Gemeiner Erdrauch - Äußerliche Anwendung
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Der wissenschaftliche Name der Heilpflanze lautet Fumaria officinalis und gehört zur Pflanzenfamilie der Mohngewächse (Papaveraceae).
Weitere volkstümliche Namen sind: Echter Erdrauch, Gemeiner Erdrauch, Gewöhnlicher Erdrauch.
Gemeiner Erdrauch – Pflanzenbeschreibung

Der Erdrauch ist eine etwa 30 Zentimeter große Pflanze und hat bläulich bestreifte, stark verästelte Stängel. Die Blätter der Pflanze sind graugrün gefärbt und ordnen sich wechselständig an und sind doppelt gefiedert. Die Blüten des Erdrauchs sind zierlich und rosa bis dunkelrot gefärbt und sind an der Spitze mit einem schwarzroten Fleck besetzt. Sie stehen in lockeren Trauben. Die Frucht der Pflanze ist zwei bis drei Millimeter klein. Die Pflanze blüht von April bis Oktober und wächst an Straßenrändern, auf Schuttplätzen, Äckern und Gärten in Europa.
Gemeiner Erdrauch – Geschichte

Schon in der Antike galt der Erdrauch als Heilpflanze bei Lebererkrankungen.
Bei den Germanen und den Kelten war es ein rituelles Räucherkraut und in den Kräuterbüchern des Mittelalters taucht es unter dem Namen Taubenkropff auf.
Gemeiner Erdrauch - Verwendete Pflanzenteile

In der Medizin wird das gesamte Kraut verwendet, das heißt, dass alle Pflanzenteile bis auf die Wurzel verwendet werden.
Gemeiner Erdrauch - Inhaltsstoffe

Das Kraut enthält bis zu 1,25 Alkaloide mit den Substanzen:

  • Protoberberin
  • Protopin
  • Fumarilin sowie
  • Flavonoide
  • Phenolcarbonsäuren z. B. Fumarsäure
  • Gerbsäure
  • Schleim

Den Alkaloiden schreiben Wissenschaftler eine leicht krampflösende Wirkung zu. Außerdem sollen die Inhaltsstoffe die Gallentätigkeit unterstützen. Erdrauch kann daher bei krampfartigen Beschwerden im Bereich der Gallenwege und des Magen-Darm-Trakts helfen.
Gemeiner Erdrauch – Heilwirkung

Folgende Eigenschaften werden dem Gemeinen Erdrauch nachgesagt:

  • blutreinigend
  • harntreibend
  • krampflösend
  • schweißtreibend
Gemeiner Erdrauch - Anwendungsbereiche

Hauptsächlich wird die Heilpflanze bei Gallenschwäche eingesetzt.
Gemeiner Erdrauch – Nebenwirkungen

Die Alkaloide, die sich im gemeinen Erdrauch befinden, können Bauchschmerzen hervorrufen.
Gemeiner Erdrauch – innerliche Anwendung

Erdrauch kann man innerlich, als Tee oder Tinktur gegen Gallenschwäche und Leberprobleme einsetzen.

Außerdem hilft Erdrauch gegen Verstopfung und andere Probleme des Verdauungsapparates.

Hinzu kommt die Anwendung gegen Migräne, Kopfschmerzen und depressive Verstimmungen.
Gemeiner Erdrauch - Teemischung

Man übergießt ein bis zwei Teelöffel Erdrauch mit einer Tasse kochendem Wasser und lässt den Tee 10 Minuten ziehen. Danach wird abgeseiht. Der fertige Tee wird in kleinen Schlucken getrunken. Man trinkt bis zu drei Tassen täglich. Man sollte Erdrauchtee nicht länger als sechs Wochen trinken. Nach sechs Wochen sollte man auf einen Tee mit ähnlicher Wirkung umsteigen und erst nach weiteren sechs Wochen wieder zum Erdrauchtee zurückkommen. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Erdrauch-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.
Gemeiner Erdrauch – Tinktur

Man übergießt 20 g Erdrauchkraut mit 100 ml 60 %-igem klarem Alkohol und lässt die Mischung zwei Wochen stehen. Bei Gallenbeschwerden wird die Tinktur Tröpfchenweise eingenommen.
Gemeiner Erdrauch - Äußerliche Anwendung

Äußerlich kann man Erdrauch-Tee in Form von Umschlägen, Bädern oder Waschungen anwenden.

Mit dieser Art der Anwendung kann man Ekzeme lindern.

Erdrauch hilft äußerlich eingesetzt auch gegen andere Hautentzündungen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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