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Erster Fall von West-Nil Fieber in Deutschland

Erstmals ist in Deutschland ein Mensch durch einen Mückenstich mit dem West-Nil-Virus angesteckt worden.
Bild: pixabay website5
Bisher kannten wir die Krankheit in Deutschland nur als Reisekrankheit.
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Bei dem Patienten handelt es sich um einen 70-jährigen Mann aus Sachsen, der Mitte August an einer Gehirnentzündung erkrankte. Bei ihm wurde während der Untersuchungen das Virus nachgewiesen. Das teilte das Robert-Koch-Institut am Freitag (27.09.2019) mit. Inzwischen ist der Patient wieder vollständig genesen, wie das sächsische Gesundheitsministerium mitteilte.

Der Mann, der aus dem Leipziger Umland stammt, war vor seiner Erkrankung nicht im Ausland gewesen. In der Region war der Erreger in den Monaten zuvor bei Vögeln und Pferden nachgewiesen worden, wie es vom RKI hieß.
Lothar Wieler, RKI-Präsident erklärte: „Das Risiko weiterer Fälle nimmt derzeit ab, da die Zahl der Mücken im Herbst zurückgeht. In den kommenden Sommern sei jedoch mit weiteren West-Nil-Infektionen zu rechnen.“

Gegen eine West-Nil-Infektion gibt es bislang keinen Impfstoff.

West-Nil-Fieber

Übertragen wird das West-Nil-Fieber durch Mücken und ist eine Virusinfektion. Ursprünglich stammen die Viren aus Afrika und schlummern vor allem in Vögeln. Sie können aber auch über Umwege Säugetiere, hier vor allem Pferde oder den Menschen über Mückenstiche infizieren. Das Virus wird vom Tier auf den Menschen übertragen und zählt somit zu den Zoonosen.

In tropischen und gemäßigten Zonen kommt das West-Nil-Fieber vergleichsweise häufig vor.
Der jetzt bekannt gewordene Fall, ist der erste in Deutschland durch Mücken übertragene Fall der Krankheit.

Seit 2018 sind in Deutschland in mehreren Bundesländern West-Nil-Viren bei Tieren nachgewiesen worden.

Bei ca. 80 Prozent der Betroffenen verläuft eine West-Nil-Infektion ohne Symptome. Allerdings bekommen knapp 20 Prozent Fieber, Kopfschmerzen, fühlen sich schlapp und bemerken eventuell einen Hautausschlag. Die Symptome ähneln häufig die einer Grippe. Bei weniger als 1 Prozent der Erkrankten kommt es zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis). Diese Erkrankung ist lebensgefährlich. Es handelt sich hierbei um eine Entzündung des Gehirns (med. Enzephalitis). Meist tritt diese Erkrankung bei älteren Menschen mit Vorerkrankungen auf.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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