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Fettschürze

Symptome
Zu einer Fettschürze, oder auch Bauchschürze genannt, kann es nach einer drastischen Gewichtsreduzierung kommen und bezeichnet überschüssige Hautlappen, die sowohl am Bauch aber auch an den Oberarmen, Oberschenkeln und am Po schlaff herabhängen – die Haut hat sich an diesen Stellen nicht mehr zurückgebildet.
Inhalt

Fettschürze – Ursachen
Fettschürze – Behandlung
Die totale Adominoplastik
Die partielle Abdominoplastik
Unterer und oberer Bodylift
Voraussetzung für eine Fettschürzenentfernung
Risiken einer Fettschürzenentfernung
Zahlt die Krankenkasse die Fettschürzenentfernung?
Weitere Themen
Fettschürze - Ursachen

Ob sich die Haut nach einer Gewichtsabnahme zurückbildet, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zum einen kann eine genetische Veranlagung für schlaffe Haut sein – eine Bindegewebsschwäche. Zum anderen spielt das Alter eine Rolle, da mit zunehmendem Alter die Elastizität der Haut nachlässt.

Die Hauptursache ist aber eine enorme Gewichtszunahme, wobei sich die Haut dehnt und eine meist schnelle Gewichtsabnahme, was eine Fettschürze zur Folge haben kann. Die Haut ist nur begrenzt dehnungsfähig und bis zu einem gewissen Grad auch nur in der Lage sich zurückzubilden.

Bei einer Schwangerschaft muss die Haut sich innerhalb der Schwangerschaftsmonate erheblich ausdehnen. Das kann zu den typischen Dehnungsstreifen führen bis hin zum Reißen der Haut. Bei einer starken Gewichtszunahme, die über die normale Gewichtszunahme einer Schwangerschaft hinausgeht, können nach der Schwangerschaft nicht nur die Dehnungsstreifen verbleiben, sondern auch eine Fettschürze.

Bei Menschen mit starkem Übergewicht, die sich zu einer Gewichtsreduzierung entschließen, kann es zu einer Fettschürze kommen, wenn die Gewichtsabnahme innerhalb kurzer Zeit erfolgt oder nach einer Magenverkleinerung. Hier ist die Fettschürze nicht nur am Bauch als überschüssiger Hautlappen sichtbar, fast wie eine Schürze um den Bauch herum, sondern auch an den Oberarmen, Oberschenkeln und am Po.
Fettschürze, oder auch Bauchschürze
Bild: pixabay website5
Fettschürze - Behandlung

Eine Fettschürze, ob nun nur am Bauch oder auch an Armen, Beinen und Po, stellt für viele Betroffenen eine enorme psychische Belastung dar. Nach erfolgreichem Abnehmen, mögen sie ihren Körper genauso wenig zeigen, wie zuvor. Und nach einer Schwangerschaft kann, bei aller Freude über das Baby, der Anblick des eigenen Körpers aufs Gemüt gehen.

Eine Fettschürze ist jedoch keine Krankheit, wer sich nicht daran stört, für den besteht auch kein Behandlungsbedarf.

Allerdings kann es bei der Fettschürze zu folgenden Komplikationen kommen: Da an die Haut, die unter der Fettschürze liegt, wie das am Bauch der Fall ist, kaum Luft kommt und durch Schwitzen es zu Feuchtigkeit in diesem Bereich kommt, besteht die Gefahr von Entzündungen und Pilzinfektionen. Durch Bewegung können Hautstellen wundgerieben werden und sich entzünden. Es bedarf also einer besonderen Pflege, um das zu vermeiden.
Bild: pixabay website5
Eine Fettschürze lässt sich weder mit Hausmitteln, noch mit Sport, Massagen oder Ernährung entfernen. Wer seine überschüssigen Hautlappen loswerden will, sollte sich über die operative Entfernung genauestens informieren. Denn es geht hierbei meist nicht nur um eine Schönheits-OP, sondern je nach Ausprägung der Fettschürze um eine erhebliche Entstellung des Körpers, was für den Betroffene zu psychischen Problemen für kann.

In Frage für diese Operation kommt die plastisch-ästhetische Chirurgie. Es ist darauf zu achten, dass die Operation ausschließlich von einem Facharzt für Plastische Chirurgie durchgeführt. Es gibt je nach Ausprägung verschiedene Methoden. Die Operation erfolgt unter Vollnarkose und erfordert einen stationären Aufenthalt sowie Nachsorgeuntersuchungen.

Folgende Operationsmethoden sind bei einer Fettschürze möglich:
Die totale Adominoplastik

Soll die „Bauchschürze“ entfernt werden, handelt es sich meist um großflächige Hautlappen, die mit der Adominoplastik behandelt werden. Hierfür wird ein Schnitt von Beckenknochen zu Beckenknochen oberhalb der Scham gesetzt sowie um den Bauchnabel herum. Dann wird die Haut bis zur Höhe der Rippen abgelöst. Wenn auch die Bauchmuskulatur erschlafft ist, muss diese als erstes gestrafft werden. Anschließend wird die abgelöste Bauchdecke nach unten gezogen und die überschüssige Haut und das Fettgewebe entfernt und die Schnitte vernäht. Als letztes wird eine neue Öffnung für den Bauchnabel eingearbeitet.
Die partielle Abdominoplastik

Ist die Bauchschürze nur unterhalb des Bauchnabels, wird eine kleine Bauchdeckenstraffung durchgeführt. Bei dieser Technik, der partiellen Abdominoplastik, erfolgt die Operation so wie bei der totalen Abdominoplastik, allerdings nur bis Höhe des Bauchnabels, der in diesem Fall nicht versetzt werden muss.
Unterer und oberer Bodylift

Wenn an mehren Bereichen des Körpers Hautlappen entfernt werden sollen und eine Hautstraffung vorgenommen werden soll, gibt es die Methode des unteren und oberen Bodyliftings. Hierbei wird je nach Ausprägung an mehreren Körperbereichen mit verschieden Straffungsmethoden operiert, was während einer Operation möglich ist.
Voraussetzung für eine Fettschürzenentfernung

Eine Fettschürzenoperation erfordert für den Betroffenen ein hohes Maß an Selbstdisziplin. Denn sowohl vor der Operation als auch danach sind wichtige Voraussetzungen einzuhalten. So muss mindestens für ein halbes Jahr das Körpergewicht nach Gewichtsabnahme gleichbleibend sein. Nach der Operation sollte es auf keinen Fall zu einer erneuten Gewichtszunahme kommen, um dass gestraffte Gewebe nicht wieder zu dehnen, was u. a. Schmerzen an den Narben verursachen kann.
Risiken einer Fettschürzenentfernung

Neben den „normalen“ Risiken jeder Operation, können nach einer Fettschürzenentfernung einige Beschwerden auftauchen. Die unter Spannung vernähten Schnitte, die lange sichtbare Narben hinterlassen, können zunächst erheblich schmerzen. Es kann zu Wundheilstörungen, Nachblutungen und Infektionen kommen oder auch zu Schwellungen und Blutergüssen. Deshalb ist eine regelmäßige Nachkontrolle sehr wichtig.

Es kann auch nicht garantiert werden, dass die Bauchdecke nach einer OP ebenmäßig gleich gestrafft ist, es können auch sichtbare Dellen zurückbleiben. Ebenso kann es zu Taubheitsgefühlen oder Gefühlsstörungen, insbesondere im Bauchnabelbereich, kommen. Das liegt daran, dass es passieren kann, dass bei der Operation kleine Gefühlsnerven an der Haut durchtrennt wurden. Eventuell können Nachoperationen folgen, wie auch Narbenkorrekturen.
Zahlt die Krankenkasse die Fettschürzenentfernung?

Ob die Krankenkasse für die Kosten einer Fettschürzenentfernung aufkommt, lässt sich pauschal nicht mit ja oder nein beantworten. Wenn es „nur“ um das ästhetische Problem geht, wird die Kostenerstattung wahrscheinlich schwierig. Liegt hingegen eine medizinische Indikation vor, das heißt, dass bedingt durch die Fettschürze gesundheitliche Probleme, wie körperliche Einschränkungen, auftreten, könnte die Kasse wohl eher bezahlen. Man kann aber davon ausgehen, dass von Fall zu Fall entschieden wird.

Die Kosten einer Fettschürzenentfernung liegen bei ca. 6.000 Euro.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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