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Fußpflege – Naturheilkunde

Naturheilung
Spätestens wenn der Sommer vor der Tür steht und somit die Barfußsaison beginnt, erinnern wir uns an unsere Füße. Blieben sie doch in den kalten Monaten in Socken und Schuhen versteckt, so möchte man sie jetzt schön und vorzeigbar haben.

Wenn man bedenkt, dass die Füße die am meist beanspruchten Teile des Körpers sind und sie uns im Laufe unseres Lebens drei Mal um die Erde tragen, sollten wir ihnen eigentlich ganzjährig mehr Pflege zukommen lassen. Bereits mit einfachen Hausmitteln oder mit Naturheilmitteln lassen sich die Füße ohne großen Aufwand regelmäßig pflegen. Dann kommt es auch nicht zu Hornhaut, Hühneraugen oder Druckstellen. Aber auch das richtige Schuhwerk ist wichtig, um die Füße vor der Entstehung von Hornhaut oder Entzündungen zu schützen.
Hornhaut- Naturheilkunde
Bild: pixabay website5
Inhalt

Hornhaut und Hühneraugen vermeiden
Hornhaut schonend entfernen
Hornhautraspel- und Feile
Fisch-Pediküre
Medizinische Fußpflege
Altbewährte Hausmittel
Der Bimsstein
Kamillenpackung
Hornhaut vorbeugen
Hühneraugen und Druckstellen entfernen
Zwiebeln
Kernseifenlauge
Aspirin – Das Wundermittel bei Hühneraugen
Hornhaut und Hühneraugen vermeiden

Am besten ist es, es erst gar nicht zu übermäßiger Hornhaut und Hühneraugen kommen zu lassen. Wissenswert ist allerdings, dass auch die Hornhaut eine wichtige Funktion hat, sie schützt die Füße vor Druck und Reibung. Das Entfernen der Hornhaut ist also mehr ein kosmetisches Problem. Übermäßige Hornhaut sieht unschön und ungepflegt aus. Beim Entfernen der überschüssigen Hornhaut sollte man einiges beachten, um Verletzungen und Entzündungen zu vermeiden.
Hornhaut schonend entfernen

Hornhautraspel- und Feile: Es gibt mehrere Möglichkeiten die Hornhautschicht zu entfernen. Bei einer dicken Hornhautschicht wird gerne zur Hornhautraspel gegriffen. Doch Vorsicht, denn die Raspeln sind sehr scharfkantig und, nicht richtig angewandt, können schnell sehr schmerzhafte Verletzungen entstehen. Es muss immer eine dünne Hornhautschicht bleiben, da diese vor Druck und Reibung schützt. Eine Fußfeile ist etwas sanfter. Mit der groben Seite der Feile wird zunächst die überschüssige Hornhaut abgeraspelt und anschließend wird mit der feinen Seite die Schicht geglättet.

Fisch-Pediküre: Eine sehr sanfte Methode ist es, sich die überschüssige Hornhaut von kleinen Fischen abknabbern zu lassen. Das tut nicht weh, es kitzelt höchsten ein wenig. Diese Behandlungsmethode ist allerdings nicht ganz billig – eine Sitzung kostet zwischen 15 und 30 Euro, je nach Dauer.

Medizinische Fußpflege: Bei sehr dicker und eingerissener Hornhaut sollte man unbedingt einen Podologen (medizinische Fußpflege) aufsuchen. Ist die Hornhaut tief eingerissen, besteht die Gefahr, dass bei einer Eigenbehandlung Keime in das Gewebe dringen. Hier ist eine professionelle Fußpflege angesagt.
Altbewährte Hausmittel

Der Bimsstein: Früher war der Bimsstein in jedem Haushalt zu finden. Nach einem Fußbad lässt sich die überschüssige aufgeweichte oberste Hornhautschicht ganz einfach wegrubbeln. In das warme Fußbad etwas Kamille, Apfelessig oder Teebaumöl hinzufügen.
Kamillenpackung: Um sehr hartnäckige Hornhautstellen aufzuweichen eignet sich eine 15-minütige Packung mit Kamillenblüten (1 Esslöffel Kamillenblüten in ein Leinentuch einwickeln und mit kochendem Wasser durchtränken). Die Leinentuchpackung auf die betreffende Stelle drücken. Anschließend lässt sich die aufgeweichte Hornhaut schonend mit einem Bimsstein entfernen.
Hornhaut vorbeugen

  • Regelmäßige Fußbäder (1 x pro Woche) wirken entspannend für den gesamten Körper und die Füße lassen sich leichter pflegen. Die überschüssige aufgeweichte Hornhaut einfach mit einem Bimsstein abrubbeln und anschließend mit einer Salbe, z. B. Ringelblumensalbe, Urea-Salbe (harnstoffhaltig) oder einer Hirschtalgsalbe eincremen.

  • Beim Eincremen mit Körperlotion nach dem Duschen die Füße nicht vergessen.

  • Ab und zu die Füße massieren.

  • Auf bequemes Schuhwerk achten und öfter mal barfuß laufen. Das stärkt die Muskulatur, fördert die Durchblutung und erhöht die Beweglichkeit der Zehen.
Hühneraugen und Druckstellen entfernen

Ist es zwischen den Zehen zu Hühneraugen oder schmerzhaften Druckstellen gekommen, gibt es auch hierfür geeignete Hausmittel und Naturheilmittel.

Zwiebeln: Zwiebelscheiben zusammen mit etwas Salz und Zitrone auf das Hühnerauge legen und mit einem Pflaster fixieren und über Nacht einwirken lassen. Diesen Vorgang einige Nächte wiederholen. Meist lässt sich das Hühnerauge danach mühelos entfernen.

Kernseifenlauge: Ein Fußbad mit Kernseifenwasser weicht die Hühneraugen auf. Nach 20 Minuten kann man die aufgeweichten Stellen vorsichtig mit einem Bimsstein entfernen.

Aspirin – Das Wundermittel bei Hühneraugen: Aspirin hat vielerlei Wirkung, es wird überwiegend bei Kopfschmerzen eingesetzt. Aspirin soll aber auch das Krebsrisiko mindern und die verdünnende Wirkung des Blutes soll einen Infarkt verhindern. Was die meisten nicht wissen: Aspirin hilft lästige Hühneraugen loszuwerden, und zwar so: 5 Aspirintabletten zerkleinern und mit 1 halben Teelöffel Zitronensaft und 1 halben Teelöffel Wasser zu einem Brei vermischen. Den Brei auf die Hühneraugen auftragen und mit einem warmen Tuch umwickeln und zusätzlich eine Plastiktüte darüber stülpen. Nach 15 Minuten ist das Hühnerauge soweit aufgeweicht, so dass es sich mühelos und vorsichtig entfernen lässt.
Fazit: Wenn man für die Pflege der Füße auch nur ein Bruchteil an Zeit aufbringt, die man beispielsweise für die Gesichtspflege benötigt, kommt es erst gar nicht zu übermäßiger Hornhaut, schmerzenden Hühneraugen oder Druckstellen. Außerdem tragen gepflegte Füße für ein Wohlbefinden bei, dass den ganzen Körper betrifft.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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