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Grüner Star (Glaukom): Vorbeugen mit heißem Tee

Glaukom ist ein Sammelbegriff für Augenerkrankungen, die den Sehnerv und die Netzhaut schädigen.
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Ab den 40. Lebensjahr nimmt die Häufigkeit am Grünen Star zu erkranken zu. Der Grüne Star kann aber auch angeboren sein. Ein unbehandelter Grüner Star kann zur Erblindung führen.

Wichtig ist es deshalb, die Erkrankung so frühzeitig wie möglich zu erkennen.
Inhalt

Glaukom – Was ist das?
Studie zum Grünen Star (Glaukom)
Akuter Glaukomanfall (Glaucoma acutun)
Weitere Themen
Glaukom – Was ist das?

Glaukom oder Grüner Star ist ein Sammelbegriff für verschiedene Augenerkrankungen. Diese Erkrankungen bleiben meist über einen langen Zeitraum unbemerkt. Sie sind jedoch gefährlich, da sie den Sehnerv und die Netzhaut schädigen können und so auf Dauer das Sehvermögen einschränken, bis hin zur Erblindung.

Kommt es zur Erkrankung, wird das Sichtfeld immer weiter eingeschränkt. Ursachen des Grünen Stars sind verengte Blutgefäße und dadurch zu Durchblutungsstörungen im Auge. Zudem wird ein erhöhter Augeninnendruck bei Betroffenen beobachtet. Der erhöhte Druck kann Schäden am Sehnerv verursachen.
Naturheilkunde - Grünen Star
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Studie zum Grünen Star (Glaukom)

Forscher der University of California haben nun eine Studie vorgelegt, dass schwarzer Tee das Risiko mindert, einen Grünen Star zu entwickeln.

Für Blindheit ist der Grüne Star eine der häufigsten Ursachen. Weltweit sind zurzeit 57,5 Millionen Menschen betroffenen.

Eine Behandlung in der Schulmedizin sieht Medikamente in Form von Augentropfen vor. Sie sollen den Augeninnendruck senken und das Fortschreiten der Erkrankung aufhalten oder stoppen. Zurzeit wird erforscht, ob neue Abgabesysteme mit Medikamenten zum Einlegen ins Auge in Zukunft die Augentropfen ablösen können.
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Eine Augenoperation oder Laserbehandlung ist meist nur bei sehr ausgeprägten Krankheitsbildern erforderlich. Neue Operationstechniken (sogenannte minimalinvasive Glaukomchirurgie) erweitern auch hier die Behandlungsmöglichkeiten. Ein angeborenes Glaukom wird in der Regel operiert.

Die beteiligten Forscher an dieser Neuen Studie haben ihre Ergebnisse im Dezember 2017 im British Journal of Ophthalmology veröffentlicht.

Nach dieser Studie scheint es so, dass wer täglich mindestens einmal eine Tasse heißen Tee (Schwarztee) trinkt, das Risiko signifikant mindert, jemals an einem Grünen Star zu erkranken. Interessant war an dieser Untersuchung, dass Kaffee – ob mit oder ohne Koffein, entkoffeinierter Tee, kalt getrunkener Tee und Softdrinks keine vergleichbare Wirkung auf das Glaukom-Risiko zeigten.

Für die Wirkung des Tees ist demnach Koffein nicht für die präventive Wirkung des Tees verantwortlich.
Studienablauf

Für das Studienergebnis nutzten die Wissenschaftler Daten der sog. NHANES-Studie (National Health and Nutrition Examination Survey), an der 10.000 Menschen teilgenommen hatten.

Umfangreiche Augenuntersuchungen wurden bei 1.678 Teilnehmern durchgeführt. Von diesen Teilnehmern litten bereits 5 % an einem Glaukom.

Bei der Auswertung der Daten stellten die Forscher fest, dass jene Menschen, die jeden Tag heißen Tee tranken, ein niedrigeres Risiko hatten, einen Grünen Star zu bekommen, als die, die keinen Tee tranken.

Auch als die Forscher andere mögliche Risikofaktoren, wie zum Beispiel Diabetes oder das Rauchen herausrechneten, hatten die Liebhaber heißen Tees nach wie vor ein um 74 Prozent niedrigeres Glaukom-Risiko.
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Diese Studie ist eine sogenannte Beobachtungsstudie, so dass nicht mit absoluter Sicherheit von einer ursächlichen Wirkung des Tees ausgegangen werden kann.

Man weiß jedoch, dass Tee zahlreiche Antioxidantien und entzündungshemmende sowie neuroprotektive (nervenschützende) Pflanzenstoffe enthält.

Über die Entstehung eins Glaukoms weiß man, dass oxidative Prozesse sowie Nervenschäden mit beteiligt sind. So liegt natürlich nahe, dass Tee, der antioxidativ und nervenschützend wirkt, hier durchaus helfen kann.
Akuter Glaukomanfall (Glaucoma acutun)

Ein Glaukom kann auch akut auftreten. Bei einem akuten Glaukom Anfall ist sofortiges Handeln nötig.

Heftiges plötzliches Auftreten von Augeninnendruckerhöhung auf Werte von 50 – 80 mmHg (Der Normalwert legt bei 20 mmHg) durch Verlegung des Kammerwasserabflusses. Es entsteht sofort eine massive Sehverschlechterung, meist einseitig. Ursachen können z. B.: sein, Augenverletzungen, Entzündungen oder Gefäßerkrankungen der Netzhaut.

Erkennen

• Anfallsartige Attacken von Sehverschlechterung
• Heftige Augenschmerzen
• Kopfschmerzen
• Rotes Auge mit milchig trüber Hornhaut
• Erscheinen von Farbringen um Lichtquellen
• Übelkeit und Erbrechen
• Evtl. Lidödem

Maßnahmen

• Beruhigung
• Oberkörper erhöht lagern
• Bewusstseinskontrolle (Puls, Patient ansprechen)
• Rettungsdienst verständigen (Tel.: 112)
• Abwarten bis Rettungsdienst eintrifft

Dezember 2017
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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