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Hausmittel bei Scheidentrockenheit
Öle: Olivenöl oder Kokosöl machen die Scheidenhaut elastisch und geschmeidig und helfen bei Juckreiz und Brennen. Dabei sollten nur hochwertige und reine Öle zur Anwendung kommen.
Hausmittel bei Scheidentrockenheit
Bild: pixabay website5
Inhalt

Scheidentrockenheit – Ursachen
Scheidentrockenheit – Symptome
Scheidentrockenheit – Behandlung
Vaginalcremes, Gels oder Zäpfchen
Hausmittel bei Scheidentrockenheit
Natürliche Mittel bei Scheidentrockenheit
Homöopathische Mittel bei Scheidentrockenheit
Weitere Maßnahmen bei Scheidentrockenheit
Scheidentrockenheit – Wann zum Frauenarzt?
Weitere Themen
Joghurt: Einer trockenen Vagina fehlt es an den wichtigen Milchsäurebakterien. Joghurt enthält diese Bakterien. Die Anwendung mit Naturjogurt sollte 2 x täglich vorgenommen werden. Dabei je 2 Esslöffel Joghurt äußerlich auf die Vagina auftragen und für etwa 30 Minuten einwirken lassen. Der kühle Joghurt wirkt zudem wohltuend gegen Juckreiz und Brennen.
Natürliche Mittel bei Scheidentrockenheit

Zu den natürlichen Mitteln, die gegen Scheidentrockenheit helfen, werden eine Reihe von pflanzlichen Mitteln empfohlen, wie Extrakte von Soja, Leinsaat oder Traubensilberkerze. Diese Extrakte enthalten pflanzliche Östrogene. Die Wirkung gegen Scheidentrockenheit ist jedoch laut Untersuchungen nicht nachgewiesen.
Homöopathische Mittel bei Scheidentrockenheit

Nach Rücksprache mit dem Arzt oder Homöopathen stehen einige Globuli gegen Scheidentrockenheit zur Verfügung. Dazu gehören Graphites (Graphit), Thuja occidentalis (Lebensbaum) und Sepia officinalis (Tintenfisch).

Von den Schüßler Salzen gelten folgende als sehr wirksam bei Scheidentrockenheit:

  • Calcium fluoratum Nr. 1
  • Kalium Chloratum Nr.4
  • Natrium Chloratum Nr. 8
  • Silicea Nr. 11
Weitere Maßnahmen bei Scheidentrockenheit

Binden statt Tampons: Ein Tampon ist sehr saugfähig. Doch saugt der Tampon nicht nur das Blut auf, sondern entzieht der Scheidenschleimhaut auch die Feuchtigkeit. Das führt zu zusätzlichen Schmerzen durch Reibung bei einer Scheidentrockenheit. Besser auf Tampons weitestgehend verzichten und Binden während der Monatsblutung benutzen.

Bewegung: Durch Bewegung wird die Durchblutung angeregt. Regelmäßige Bewegung ist deshalb wichtig; das muss nicht gleich ein Sportprogramm sein, der tägliche Spaziergang reicht auch.

Kleidung: Unterwäsche sowie Oberbekleidung sollten nicht zu eng am Körper sitzen, so dass noch Luft an den Körper gelangen kann. Enganliegende Unterwäsche aus Kunstfaser verhindert die Luftzirkulation, so dass die Scheidengegend viel zu warm ist. Besser ist deshalb Unterwäsche aus Naturfasern, die die Haut atmen lässt.

Entspannung: Alltagsbedingter Stress lässt sich vermeiden. Wenn man Stress täglich für sich zulässt, hat das auf Dauer Auswirkungen auf den Körper. Deshalb sollte man sich täglich Zeit für Ruhephasen nehmen und sich auf das Wesentliche besinnen. Das tut nicht nur dem Körper gut, sondern ändert vielleicht auch die Einstellung zu bestimmten Lebenssituationen.

Sex: Bei sexueller Erregung wird die Sekretproduktion der Vagina angeregt. Regelmäßiger Geschlechtsverkehr oder Masturbation helfen die Vagina feucht zu halten.
Scheidentrockenheit – Wann zum Frauenarzt?

Ist die Scheidentrockenheit nicht nur vorübergehend, sondern hält länger an und helfen auch die „normalen“ Mittel und Maßnahmen langfristig nicht, sollte der Frauenarzt aufgesucht werden. Der Arzt kann anhand einer Blutuntersuchung feststellen, ob ein Östrogenmangel die Ursache der Scheidentrockenheit ist oder ob es sich um eine Infektion handelt. Eine bakterielle Infektion muss oft mit Antibiotika bekämpft werden. Östrogenhaltige Präparate, wie Gels oder Zäpfchen, können vorübergehend angewandt werden, um die Beschwerden zu lindern.

Auch andere Erkrankungen, wie Diabetes, können für die Scheidentrockenheit ursächlich sein.

Alle weiteren Behandlungsmaßnahmen richten sich nach der Ursache, die es zu ermitteln gilt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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