Herzkrankheit: Naturheilkunde Herzkrankheit - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Herzkrankheit: Naturheilkunde Herzkrankheit

Naturheilung

Bei ber Vorbeugung und einem herzfreundlichen Lebensstil ein hoher Stellenwert zu. Wie zum Beispiel:

  • Regelmäßiger Sport

  • Mäßiger oder kein Alkoholgenuss

  • Vitamine

  • Vegetarische Ernährung

  • Kein Rauchen

  • Tägliche Entspannung

  • Regelmäßige Untersuchungen - Kontrolle Bluthochdruck

Die vier Kammern Herz
Bild: Fotolia
Jeder, der an einer Herzerkrankung leidet, sollte seine Lebensführung täglich überprüfen und auch ärztliche Hilfe in Anspruch nehmen.

Zur Vorbeugung kann die Naturheiltherapie eingesetzt werden, auch begleitend zur schulmedizinischen Standardbehandlung.
Am häufigsten wird in der Naturheilung der Weißdorn eingesetzt. Er bessert die Herzleistung und erweitert die Koronararterien. Durch die Erweiterung der Koronararterien bessert sich auch die Sauerstoffversorgung. Durch seine krampflösende Wirkung kann Khella zusätzlich eingesetzt werden. Die Herzdurchblutung wird dadurch verbessert.

Khella

Das Bischofskraut ist eine Pflanzenart in der Familie der Doldenblütler und wird auch Khella oder Khellakraut genannt. Wird eingesetzt z. B. bei Angina pectoris, Asthma, ist harntreibend, krampflösend und hilft bei spastischer Bronchitis. Verwendet werden die Früchte der Pflanze. In der Naturheilkunde sagt man Khella eine große Wirkung zu. Die Kommission E (ist eine selbstständige wissenschaftliche Sachverständigenkommission für pflanzliche Arzneimittel für Wirkung und Zulassung des Medikamentes) bewertet ihn aber wegen fehlender Studien als negativ.

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Des Weiteren sind Rosmarinöl und Kampfer durchblutungsfördernd. Diese Substanzen werden Herzsalben zugesetzt. Weitere beruhigende Pflanzen wie Melisse und Baldrian werden vor allem bei funktionalen Herzbeschwerden eingesetzt.

Knoblauch kann man einsetzten, durch seine Eigenschaft den Fettspiegel zu senken und zu einer Gefäßerweiterung beiträgt.

Zur Nahrungsergänzung

Folsäure reduziert den Risikofaktor Homocystein (Homocystein (Hcy), ist eine natürlich vorkommende (nicht proteinogene) a Aminosäure. Erhöhte Blutwerte für Homcystein können eine Schädigung der Blutgefäße zur Folge haben. Es steht auch in engem Zusammenhang mit Depressionen und Demenzerkrankung im Alter. Nachweislich einen positiven Effekt hat Magnesium, sowohl in der Vorsorge als auch in der Therapie.

Empfohlene Nährstoffe

  • Folsäure

  • Vitamin B6

  • Vitamin B12

  • Magnesium

  • Selen

  • Vitamin C

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Homöopathie

Konstitutionsmittel und Komplexmittel werden in der Homöopathie eingesetzt. Folgende Bestandteile sind häufig enthalten:

  • Eisenhut (wird bei plötzlichen stechenden Schmerzen, Angst und Herzrasen verordnet)

  • Bienengift (einsetzbar bei Schmerzen mit einem stechenden und brennenden Gefühl)

  • Cactus (bei niedrigen Blutdruck und krampfartigem Herzschmerz)

  • Khella (bei Angina pectoris und Koronarkrämpfen)

Blutkreislauf
Bild: Clip-Dealer

Ernährungstherapie

Wichtig bei einer KHK ist die Ernährung. Es sollte eher eine mediterrane Kost zu sich genommen werden. Wie zum Beispiel:

  • Mehr Verzehr von Kohlehydraten, weniger Fleisch

  • Viel frisches Gemüse und Obst

  • Fisch und Geflügel statt Schweinefleisch oder Lamm

  • Weniger Butter und Sahne, dafür mehr ungesättigte Fettsäuren (Raps, Meiskeimöl, Kürbiskernöl, Olivenöl)

  • Magermilchprodukte statt Vollmilch


In Studien wurde bewiesen, dass Menschen mit erhöhten Cholesterinwerten (über 250 mg/dl) häufiger von einer Herzerkrankung und Todesfolge betroffen sind. Ob eine cholesterinreduzierte Diät die Gefahr senkt, wurde leider noch nicht systematisch untersucht, ist aber wahrscheinlich.

Bei Übergewicht sollte man sein Gewicht reduzieren. Es verbessern sich dadurch die Risikofaktoren Bluthochdruck, Diabetes mellitus. Eine Abnahme des Gewichts sollte aber nicht in kurzer Zeit erfolgen sondern es sollte eine langsame und nachhaltige Abnahme stattfinden. So vermeidet man den Jojo-Effekt.

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Bewegungstherapie

Studien haben bewiesen, dass regelmäßiges Training die Belastungstoleranz erhöht. Das gilt besonders für Patienten mit Angina-pectoris. Für Patienten die noch 40 % bis 60% ihrer Herzleistung haben sowie eine gute Herzmuskelversorgung ist ein regelmäßiges Ausdauertraining von drei bis siebenmal die Woche für ca. 15 bis 60 Minuten sinnvoll. Hierfür eignen sich Spazierengehen oder Fahrradfahren. Umstritten ist der Effekt eines intensiven körperlichen Trainings. Was für einen selbst am besten ist, erfährt man in der Herzrehabilitation oder in ambulanten Herzgruppen.

Entspannung

Wichtig ist die körperliche Entspannung. Körperliche Entspannung erreicht man durch Autogenes Training und Muskelentspannung nach Jakobson. Schon diese beiden Maßnahmen können die psychische Belastung verringern, wie z. B. die Infarktangst, die von Herzpatienten mehr oder weniger stark empfunden wird.

Physikalische Therapie

Durch eine Wassertherapie kann die Durchblutung gefördert werden. Teilbäder eignen sich besonders. Man fängt bei ca. 35 Grad an und steigert die Temperatur langsam auf 39 Grad. Kälteanwendungen sollten am Anfang ganz vermieden werden, da sie die Beschwerden verstärken und eventuell einen Anfall auslösen können.

Herzsalben oder Arnikatinkturen können als Herzkompressen aufgetragen werden, sie wirken beruhigend und können die Herztätigkeit anregen.

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Akupunktur

Begleitend eingesetzt in anfallsfreien Zeiten ist in Ordnung, bei chronischen Beschwerden helfen pflanzliche Therapeutika aber besser.

Schüssler Salze
Der Nutzen von Schüssler Salzen bei Herzerkrankungen ist umstritten. Eingesetzt werden


• Aurum metallicum
• Arsenicum album
• Kalium carbonicum
• Phosphor

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Herzinsuffizienz: Homöopathie bei einer Herzinsuffizienz


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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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