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Hornzipfel – Knötchen am Penis

Hornzipfel oder auch Hornzipfelchen ist die Bezeichnung für kleine warzenartige Gebilde am Penis, genauer am Eichelrand bis hin zum Vorhautbändchen. Es handelt sich nicht um Warzen, sondern um kleinste knötchenartige Verdickungen, sogenannte Papeln. Genauso wenig entstehen diese Papeln aufgrund mangelnder Hygiene. Und besonders wichtig für die Betroffenen zu wissen: Bei Hornzipfeln liegt keine Geschlechtskrankheit vor. Hornzipfel sind harmlos und es bedarf eigentlich keiner Behandlung. Betroffen Männer, immerhin fas jeder dritte, leidet dennoch unter der sichtbaren Veränderung am Penis.

Der medizinische Begriff der Hornzipfel lautet (lat. Hirsuties papillaris penis bzw. Hirsuties papillaris coronae glandis

Sehr selten zeigen sich auch bei Frauen Hornzipfel. Hier treten die Hautveränderungen im Bereich des Scheidenvorhofs auf. Bei Frauen werden die Hornzipfel als Hirsuties papillaris vulvae bezeichnet.
Inhalt

Hornzipfel – Aussehen
Hornzipfel – Ursachen
Hornzipfel – Symptome
Hornzipfel – Diagnose
Hornzipfel – Behandlung
Hornzipfel - Vorbeugen
Weitere Themen
Hornzipfel - Aussehen

Die kleinen Papeln (Hornzipfel) treten meist am Eichelrand auf. Sie können weiß oder rötliche gefärbt sein oder auch hautfarben. Die Größe kann unterschiedlich sein, von kaum sichtbar winzig klein bis hin zu einigen Millimetern.
Hornzipfel - Ursachen

Wie es zu der Entstehung von Hornzipfeln kommt, konnte wissenschaftlich bisher noch nicht geklärt werden. So ist in diesem Zusammenhang von einem evolutionären Überbleibsel die Rede, quasi eine Rückentwicklung (Atavismus), wie beispielsweise auch bei übermäßiger Körperbehaarung.

Mediziner sehen einen Zusammenhang der Hornzipfel und der sexuellen Reifung der Geschlechtsorgane, denn in den meisten Fällen entstehen die kleinen Knötchen während der Pubertät. Zudem wird eine genetische Veranlagung angenommen.
Hornzipfel - Symptome

Hornzipfel sind meist rund um den Eichelrand reihenförmig angeordnet. Sie können sich sowohl in Größe (winzig bis einige Millimeter) als auch in ihrer Färbung (weiß, rötlich, hautfarben) unterscheiden. Die kleinen Hautknötchen können je nach Ausprägung in kleiner Zahl auftreten, aber sich auch in Mengen bis zum Vorhautbändchen ausbreiten.

Im erigierten Zustand des Penis sind die Hornzipfel größer und auffallender sichtbar.
Bild: fotolia.de
Hornzipfel - Diagnose

Trotz des zuvor beschriebenen Aussehens und der Symptome, die auf sogenannte Hornzipfel deuten, sind die meisten Männer doch sehr verunsichert, wenn sie die Hautveränderung an ihrem Penis bemerken. Vermutlich ist das auch kein Thema unter Männern. Es ist auf jeden Fall ratsam einen Arzt aufzusuchen, um eine sichere Diagnose zu erhalten. Zuständig hierfür ist der Hautarzt. Die Diagnose kann der Hautarzt relativ einfach nach Sicht stellen. Wichtig ist die Untersuchung auch aus dem Grund, um andere Hauterkrankungen, wie Feigwarzen oder Geschlechtskrankheiten, wie Syphilis auszuschließen.
Hornzipfel - Behandlung

Die Behandlung der Hornzipfel bzw. deren Entfernung ist aus medizinischer Sicht nicht notwendig. Die winzigen Papeln stellen weder eine Beeinträchtigung und noch eine Krankheit dar und sind auch nicht ansteckend.

Trotzdem leiden Betroffene nicht selten unter den Knötchen an ihrem Penis. Das kann soweit gehen, dass ihr Sexualleben in Mitleidenschaft gezogen wird, so dass es sogar zu Erektionsstörungen kommen kann. Der psychische Leidensdruck ist dann enorm hoch. In solchen Fällen ist eine Entfernung der Hornzipfel durchaus sinnvoll.

Über eine Entfernung der Hornzipfel sollte unbedingt mit einem Facharzt gesprochen werden. Für die Entfernung kommen zwei Behandlungsmethoden infrage. Die CO2-Laser-Radiowellen und die Elektrokauterisation.

CO2-Laser-Radiowellen: Bei dieser Methode werden bei örtlicher Betäubung die Hornzipfel vom Penis per Laserwellen abgetragen.

Elektrokauterisation: Hierbei wird Wechselstrom mit hoher Frequenz durch den Körper geleitet, um die Hornzipfel punktuell zu entfernen. Es ist allerdings möglich, dass die Knötchen wieder nachwachsen und eine erneute Behandlung erforderlich machen.

Es ist dringend anzuraten, die Entfernung der Hornzipfel professionell vornehmen zu lassen. Für viele Betroffene ist das, da ist sich um eine Hautveränderung am Geschlechtsorgan handelt, jedoch ein Tabuthema, sodass sie zunächst lieber selbst versuchen, die warzenähnlichen Knötchen loszuwerden. Von einer Selbstbehandlung mit beispielsweise Teebaumöl oder etwa Warzenentferner sollte man aber unbedingt Abstand halten. Die Gefahr, die empfindliche Haut zu verletzen, ist viel zu groß.

Aus medizinischer Sicht ist die Entfernung von Hornzipfeln nicht notwendig. Sie sind weder ansteckend noch stellen sie eine Krankheit dar. Die Behandlungskosten werden somit auch nicht von den Krankenkassen übernommen. Sie gelten als kosmetische Korrektur. Die Kosten für eine Laserbehandlung belaufen sich auf ca. 300 Euro.
Hornzipfel - Vorbeugen

Die Ursachen von Hornzipfeln sind nicht wissenschaftlich belegt und können allenfalls als erblich eingestuft werden. Warum sie plötzlich entstehen, ist bis heute ungeklärt. Sicher ist aber, dass sie keine Erkrankung darstellen und auch nichts mit mangelnder Hygiene zu tun haben. Eine Vorbeugung, um die Entstehung von Hornzipfeln zu verhindern, gibt es somit nicht.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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