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Ist das gefährliche Norovirus auch über die Luft übertragbar?

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Forscher vermuten, dass sich die Noroviren auch über die Luft übertragen. Zu dieser neuen Erkenntnis kamen jetzt Forscher aus Kanada, die die Viren meterweit von infizierten Menschen nachweisen konnten. Das würde auch erklären, warum die Ausbrüche dieser Krankheit so schwer in den Griff zu bekommen sind.

Die Keime sind hoch ansteckend, bereits zehn der Keime können ausreichen, um einen Brechdurchfall auszulösen. Die Hälfte aller Magen-Darm-Infekte wird von Noroviren ausgelöst. Die bisherige Annahme der Ansteckungsgefahr war der direkte Kontakt mit einem Infizierten, durch Tröpfchenübertragung oder die hinterlassenen Keime eines Infizierten beispielsweise auf Türklinken oder Wasserhähnen. Der Norovirus kommt häufig in Krankenhäusern, Altenheimen oder Kindergärten vor. Nach den neuesten Erkenntnissen ist er jetzt womöglich auch noch meterweit über die Luft übertragbar.
Dabei können schon zehn Keime für eine Ansteckung ausreichen, 20 Keime aber auf jeden Fall, sagen die Ärzte. Der Ausbruch der Krankheit (Bauchkrämpfe, Durchfall, Erbrechen) kann bereits nach ein paar Stunden erfolgen, spätestens aber nach drei Tagen.

Die Forscher sammelten Luftproben aus mehreren Krankenhäusern und Pflegeheimen, in denen Magen-Darm-Infekte ausgebrochen waren. Die Luftproben wurden zunächst in den Zimmern, in denen erkrankte Patienten lagen in einem Abstand von einem Meter genommen, dann auf den Fluren vor den Zimmern und in den Räumen der Krankenschwestern.
Die Forscher fanden in den Luftproben Noroviren in den Konzentrationen zwischen 13 bis 2350 Stück pro Kubikmeter. Selbst in den Schwesternzimmern waren die Keime in der Luft fast so oft nachweisbar wie in den Krankenzimmern.

Die Keime können über die Luft in den Rachen gelangen, schreiben die Forscher, dort werden sie verschluckt und im Verdauungstrakt wird durch die Viren die Infektion ausgelöst.

So heftig wie die Krankheit ausbricht, ist sie meist auch wieder vorbei. Jedoch zu Recht gefürchtet bei alten oder kranken Menschen mit einem geschwächten Immunsystem und bei Kindern – hier kann eine Infektion lebensbedrohlich sein. Zudem gibt es immer wieder neue Formen des Erregers und eine Impfung gegen das Norovirus gibt es leider nicht.

Man kann also nur versuchen die Übertrag der Viren zu verhindern durch äußerste Hygienemaßnahmen, d. h. gründliches Händewaschen und Desinfizieren sowie das Desinfizieren von Türklinken und Wasserhähnen und das Waschen von Handtüchern und Bettwäsche bei mindestens 60 Grad.

Die Forscherin der Studie, Caroline Duchaine, von der Université Laval in Quebec, ist der Meinung, dass die Krankenhäuser auch über Luftfilter oder Atemmasken für das Personal nachdenken sollten, um alle Übertragungswege von Noroviren zu stoppen. Ansonsten gilt, wenn möglich Fenster öffnen, damit die Viren nicht in geschlossenen Räumen umher fliegen, sondern weit weg aus dem Fenster hinaus.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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