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Organ-Spendenbereitschaft langsam wieder steigend

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Tausende von schwerkranken Menschen in Deutschland dürfen wieder auf ein Spenderorgan hoffen. Für viele Menschen, die schwer erkrankt sind, ist ein Spenderorgan die einzig lebensrettende Maßnahme. Als nach Bekanntwerden des Transplantationsskandals im Jahr 2012 die Spendenbereitschaft zurückging war das für die Betroffenen ein schwerer Schlag, hoffen sie doch täglich auf einen Anruf vom Transplantationszentrum. Denn den Kranken läuft häufig die Zeit davon – verschlechtern sich ihre Laborwerte, so rutschen sie auf der Warteliste nach unten.

Doch nun gibt es wieder Hoffnung eher ein Spenderorgan zu bekommen, denn seit Anfang 2015 steigt die Zahl der Organspender wieder.

Im Jahr 2012 schockierte der bekannt gewordene Organverteilungsskandal die Menschen in Deutschland. Einzelne Ärzte hatten die Laborwerte bestimmter Patienten so manipuliert, dass sie auf der Warteliste weiter nach oben rutschten und somit eher an ein Spenderorgan kamen, dass eigentlich für jemand anderen vorgesehen war. Die Spendenbereitschaft ging daraufhin abrupt zurück und auch die Zustimmung zur Organentnahme eines beispielsweise für Hirntod erklärten Patienten wurde von Angehörigen seltener gegeben.

Wie jetzt von der Deutschen Transplantationsgesellschaft (DTG), Professor Björn Nashan, zum Abschluss des 132. Kongresses der Deutschen Gesellschaft für Chirurgie in München bekannt gegeben wurde, registriert die Deutsche Stiftung Organtransplantation (DSO) seit einigen Monat einen Anstieg der Organspenden.
Wie Professor Björn Nashan berichtete, gab es im Jahr 2012 laut der Deutschen Stiftung für Organtransplantation (DSO) 1046 Organspenden. In 2013 ging die Zahl der Spender auf 876 zurück und im letzten Jahr auf 864. Jetzt registriert die DSO erstmals wieder einen leichten Anstieg. Waren es im ersten Quartal des Vorjahres nur 204 Organspenden, so konnte in diesem Jahr im gleichen Zeitraum ein Anstieg auf 242 Organspenden verzeichnet werden. Das gibt schwerkranken Menschen wieder Hoffnung und zeigt, dass das Vertrauen in die Ärzte langsam zurückkommt.

Es gilt das verloren gegangene Vertrauen, das seit dem Transplantationsskandal besteht, wieder zurückzugewinnen, so Prof. Nashan. Er ist Leiter der Transplantationsabteilung am Universitätsklinikum Hamburg-Eppendorf. Hierfür ist u. a. mehr Transparenz wichtig sowie die Einbindung weiterer Ärztegruppen, wie der Intensivmediziner, die bei der Entscheidung über die Organentnahme beteiligt sein sollten.

In Deutschland warten fast 11.000 Schwerkranke auf ein Spenderorgan, die meisten davon auf eine neue Niere. Um ein Spenderorgan zu erhalten, muss der Patient auf der Warteliste einen Transplantationszentrums stehen. Zuständig für die Vermittlung der Organe ist die Stiftung Eurotransplant mit Sitz in den Niederlanden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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