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Kalifornischer Goldmohn – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Der Goldmohn ist eine Pflanze, die in Kalifornien beheimatet ist. Schon die Ureinwohner nutzten die heilsamen Extrakte der Pflanze zum Beispiel als Schlaf- und Beruhigungsmittel. Aber auch zu spirituellen Zwecken setzten die Ureinwohner diese Pflanze ein.

Extrakte der Heilpflanze werden in der heutigen Medizin zudem für die Behandlung von Depressionen eingesetzt.

Aber Achtung – Die Heilpflanze ist leicht giftig, so sollte man nur auf Fertigpräparate zurückgreifen.

Der wissenschaftliche Name von Goldmohn lautet „Eschscholzia californica“ und sie gehört zur Pflanzenfamilie der Mohngewächse (Papaveraceae).
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Kalifornischer Goldmohn – Pflanzenbeschreibung
Kalifornischer Goldmohn – Geschichte
Goldmohn - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe
Kalifornischer Goldmohn – Heilwirkung
Kalifornischer Goldmohn – Anwendungsbereiche
Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde
Goldmohn – Nebenwirkungen/Kontraindikation
Kalifornischer Goldmohn – Anwendung
  • Teerezept bei Einschlafstörungen
Äußerliche Anwendung
Kalifornischer Goldmohn Tinktur
Kalifornischer Goldmohn – Homöopathie
Naturheilkunde Kalifornischer Goldmohn
Bild: pixabay website5
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

In der Volksheilkunde ist der Kalifornische Goldmohn unter weiteren Namen bekannt.

So zum Beispiel unter den Namen

  • Kalifornischer Kappenmohn
  • Eschscholtzia
  • Goldmohnkraut
  • Goldmohn
  • Schlafmützchen
  • Kalifornischer Mohn
Kalifornischer Goldmohn – Pflanzenbeschreibung

Heimisch ist der Goldmohn im Westen von Nordamerika. Dort wächst sie auf großen Flächen wild. Zudem ist sie die Staatsblume Kaliforniens. Auch bei uns findet man die Heilpflanze als Zierpflanze in Gärten.

Die Pflanze bevorzugt felsige, sandige und trockene Böden.

Der kanadische Goldmohn ist eine ein-/zweijährige, aber auch manchmal eine dauerhafte Pflanze. Die Wachstumshöhe liegt zwischen 25 und 60 cm. Der Stängel ist verholzt und bildet eine Pfahlwurzel, die sehr tief bis in den Boden reicht.
Bild: pixabay website5


Die Blätter der Pflanze haben eine bläulich-grüne Farbe und stehen in einer grundständigen Rosette. Sie sind dreifach fiederteilig und verfügen über viele feine, lineare Segmente und haben eine stumpfe Spitze. Die Blütenknospen sind kegelförmig und bilden untertassenähnliche radiärsymmetrische Blüten aus. Sie blühen zwischen Juni und Oktober mit einer gelborangen Farbe. Die Blüten verfügen über zwei Kelchblätter und verfügen über überlappende Kronblätter. An der Basis verfügen die Kronblätter über einen sehr markanten orangefarbenen Fleck. Der Durchmesser der Blüten beträgt ca. 4 bis 5 cm.

Aus den Blüten entwickeln sich im Spätherbst die Samen, die sich in einer Kapsel befinden.

Vom Goldmohn gibt es etwa zehn Unterarten.
Kalifornischer Goldmohn – Geschichte

Schon die Ureinwohner nutzten die Heilkräfte des Goldmohns. Auch heute noch werden die Extrakte des Goldmohns in der Volksmedizin und in der Homöopathie genutzt.

In Europa wird die Pflanze erst seit etwa Ende des 19. Jahrhundert genutzt. Beliebt ist der Einsatz bei Kindern.

Seit 1903 ist der Kalifornische Mohn offiziell die Staatsblume des US-Bundesstaats Kalifornien. Vor allem die goldenen Blüten haben hier eine sehr große Bedeutung. Sie stehen als Symbol für den Golden State, wie man den US-Bundesstaat Kalifornien auch noch nennt.
Bilder: pixabay website5
Goldmohn - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe

Medizinisch verwendet wird von der Pflanze das oberirdische blühende Kraut und der Saft der Pflanze.

Inhaltsstoffe

Zu den Inhaltsstoffen von diesem Naturprodukt gehören unter anderem

  • Alkaloide (Protopin, Californidin, Allocryptopin und Escholzin)
  • ätherisches Öl
  • Flavonoide
  • Glykoside
  • Bitterstoffe
Kalifornischer Goldmohn – Heilwirkung

Die Extrakte des Goldmohns haben eine vielseitige Heilwirkung.

So sind sie zum Beispiel

  • analgetisch
  • krampflindernd
  • schlaffördernd
  • schweißtreibend
  • sedativ angstlösend
  • harntreibend
  • antidepressiv
  • schmerzlindernd
  • anxiolytisch
  • spasmolytisch
  • ausgleichend
  • beruhigend
  • betäubend
Kalifornischer Goldmohn - Anwendungsbereiche

Achtung: Alle Teile der Pflanze sind leicht giftig. Bitte nur in Fertigpräparaten, homöopathisch oder äußerlich anwenden.

Die Hauptanwendung der Extrakte liegt bei Schlafstörungen, Schmerzen und Unruhe.

Außerdem wird der Mohn in der Kinderheilkunde, als Beruhigungs-, Schlaf- und Schmerzmittel angewendet.
Weitere Anwendungsgebiete in der Volksheilkunde

Weitere Anwendungsmöglichkeiten in der Volksheilkunde

Goldmohn – Nebenwirkungen/Kontraindikation

Extrakte des Goldmohns sollten nicht während der Schwangerschaft und Stillzeit eingenommen werden.

Nach verschiedenen Studien kommt es bei den Extrakten des Goldmohns zu keinen Nebenwirkungen.

Es kann zu einer Überempfindlichkeit gegenüber den Inhaltsstoffen des Goldmohns kommen. Hierzu gehören allergische Hautreaktionen und möglicherweise auch eine motorische und psychische Hyperaktivität. Diese Nebenwirkungen treten allerdings recht selten auf.

Es ist jedoch ratsam, sich vor der Einnahme der Extrakte Rat bei seinem Arzt einzuholen, besonders bei Vorerkrankungen.
Kalifornischer Goldmohn - Anwendung

Am häufigsten wird Goldmohn als Tee eingenommen.

Extrakte des Kalifornischen Goldmohns sind oft Bestandteile von Fertigpräparaten. Zudem gibt es die Extrakte als Tinktur und Kapseln. Je nach Hersteller und Produkt sind die Angaben über die Dosierung bei der Einnahmeform in Form von Pulver sehr unterschiedlich. Die Dosierungsempfehlung sollte auf jeden Fall befolgt werden.

Teerezept bei Einschlafstörungen: Für einen Tee gegen Einschlafstörungen übergießt man zwei Teelöffel voll getrocknetes Kraut mit 250 ml kochendem Wasser. Der Sud muss für 10 Minuten ziehen und wird dann abgeseiht.

Bei Einschlafstörungen trinkt man von diesem Tee, ein bis zwei Stunden vor dem Schlafengehen, eine Tasse voll in kleinen Schlucken.

Maximal sollte man nicht mehr als zwei bis vier Tassen pro Tag von diesem Tee trinken.
Äußerliche Anwendung

Eine äußerliche Anwendung hilft zum Beispiel gegen Läuse.

Anwendung: Man übergießt 5 Teelöffel voll getrocknetes Kraut mit 500 ml kaltem Wasser. Den Sud bringt man zum Kochen und lässt ihn danach für 15 Minuten ziehen. Danach wird abgeseiht.

Die Flüssigkeit hilft äußerlich gegen Läuse.
Kalifornischer Goldmohn - Tinktur: Eine Goldmohn-Tinktur stellt man her, indem man ein Schraubdeckelglas mit den Pflanzenteilen füllt und mit einem 40-prozentigen Schnaps vollständig übergießt. Das verschlossene Glas wird für ein bis zwei Monate zur Seite gestellt und dann in eine andere Flasche abgeseiht.
Kalifornischer Goldmohn - Homöopathie

In der Homöopathie gibt es die Medizin „Eschscholtzia californica D2“. Hergestellt wird sie aus dem frischen blühenden Kraut. Empfohlen wird die Medizin bei Schlafstörungen.
Fazit: Noch heute setzen Pharmaindustrie, Pflanzenheilkunde und Homöopathie auf den Mohn.
Hauptsächlich eingesetzt werden die Extrakte des Kalifornischen Goldmohns bei Schlafstörungen, Schmerzen aller Art und bei einer innerlichen Unruhe.

Goldmohn hat eine beruhigende, harntreibende, schmerzlindernde und krampflösende Wirkung auf den Körper.

Auch Kinder vertragen die Extrakte des Goldmohns gut. So wird Goldmohn bei Kindern zum Beispiel bei Neuropathie (Missempfindungen wie Kribbeln, Stechen, Brennen und Taubheit) und Enuresis nocturna (nächtliches Bettnässen) empfohlen.
Achtung: Alle Pflanzenteile von diesem Naturprodukt sind giftig und sollten daher nur in kleinen Dosen verzehrt werden. Der Geschmack ist bitter.
Greifen Sie daher lieber zu Fertigprodukten und beachten Sie die Dosierung.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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