Kardamom (Elettaria cardamomum) – Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Kardamom (Elettaria cardamomum) – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Kardamom ist eine Gewürzpflanze, die aus Asien kommt. Die Pflanze gehört zur Familie der Ingwergewächse. Medizinisch genutzt wird bei Kardamom die Frucht und der Samen, während bei den anderen Ingwer-Verwandten der Wurzelstock genutzt wird.

Die Inhaltsstoffe von der Gewürzpflanze regen z. B. die Verdauung an und wirken Blähungen entgegen. Zudem haben die Inhaltsstoffe eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und helfen bei Frauenbeschwerden.
Inhalt

Kardamom (Elettaria cardamomum) – Pflanzenbeschreibung
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Geschichte
Kardamom - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Heilwirkung
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Anwendungsbereiche
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Anwendung
Naturheilkunde Kardamom
Bild: pixabay website5
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Pflanzenbeschreibung

Es gibt zwei Arten vom Kardamom, den Grünen Kardamom (Elettaria cardamomum) und den Schwarzen Kardamom (Amomum subulatum). Die Pflanze gehört zu der Pflanzenfamilie der Ingwergewächse (Zingiberaceae) und zählt zu den teuersten Gewürzen.

Hauptsächlich verwendet wird der Grüne Kardamom, der ursprünglich aus Sri Lanka, Indien, dem Irak und Thailand stammt.

Die Grüne Kardamom ist ein Kraut mit einer sehr starken Wurzel. Die Pflanze kann eine Höhe von bis zu drei Metern erreichen. Die Blüten des Kardamoms sind in Rispen angeordnet, die von einem Bodentrieb ausgehen und bis zu 1,5 Meter lang werden. Die Farbe der einzelnen Blüten ist weiß mit lila Streifen und sie bestehen aus zwei spiegelgleichen Hälften.

Der wissenschaftliche Name des Kardamoms lautet „Elettaria cardamomum“.

Kardamom gehört zu den Ingwergewächsen. Im Gegensatz zum „echten“ Ingwer nutzt man aber nicht die Wurzel, sondern die Früchte und Samen, die Kardamom entwickelt.
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Geschichte

Beheimatet ist der Kardamom im Süden Indiens, darum wird er in der indischen Medizin – dem Ayurveda – schon sehr lange als traditionelles Heilmittel verwendet, das bei Verdauungsbeschwerden helfen kann.
Kardamom - Verwendete Pflanzenteile und Inhaltsstoffe

Medizinisch werden die Früchte und der Samen verwendet. Kardamon ist im Geschmack sehr intensiv.

Kardamom - Inhaltsstoffe

Kardamom hat eine Vielzahl von gesundheitsfördernden Inhaltsstoffen.

So zum Beispiel:

  • Salicylate
  • Borneol
  • Ätherisches Öl
  • Kampfer
  • Campesterol
  • Stigmasterol
  • Beta-Sitosterol
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Heilwirkung

Die Heilwirkung der Inhaltsstoffe des Kardamoms sind krampflösend und anregend.
Bilder: pixabay website5
Kardamom (Elettaria cardamomum) – Anwendungsbereiche

Die ätherischen Öle des Kardamoms regen z. B. die Verdauung an und wirken Blähungen entgegen. Zudem haben sie eine entkrampfende Wirkung auf das Nervensystem und können Frauenbeschwerden lindern.

Anwenden kann man die Extrakte des Kardamoms zum Beispiel bei:

Kardamom (Elettaria cardamomum) - Anwendung

Kardamom eignet sich bestens zum Würzen verschiedener Speisen. So wird nicht nur das Essen schmackhafter gemacht, auch dient es so der Gesundheit.

Kardamom ist auch fester Bestandteil von verschiedenen Fertigarzneien. So befindet sich Kardamom im bekannten Melissengeist, der für viele verschiedene Beschwerden von Wetterfühligkeit über Schlafprobleme bis hin zu Herz-Kreislauf-Beschwerden genutzt wird.

Allerdings wird er bei uns, anders als in Indien, meistens zur Herstellung von Weihnachtsleckereien wie Spekulatius und Lebkuchen verwendet.

In arabischen Ländern wird Kardamom als Kaffeezusatz verwendet. Das Gewürz macht den Kaffee bekömmlicher und kann gegen Kopfschmerzen helfen.
Fazit: Von den Extrakten des Kardamoms sind bisher keine Nebenwirkungen bekannt. Vorausgesetzt, es wird in angemessener Dosierung eingesetzt, so wie es beispielsweise bei Melissengeist der Fall ist. Zudem ist Kardamom ein vielseitiges bekömmliches Gewürz und sollte in der Küche öfters genutzt werden, so wie in der ostasiatischen und ayurvedischen Küche. Wir kennen den Kardamom eigentlich nur in der Weihnachtsbäckerei und als Zutat im Glühwein.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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