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Kinder - Asthmarisiko verringern durch Katzenhaltung

Ein früher Kontakt mit Katzen im Haushalt soll das Asthmarisiko bei Kindern verringern.

Profitieren von diesem Schutzreflex können nur Kinder mit genetisch bedingter erhöhter Anfälligkeit für Atemwegserkrankungen.

Dänische Wissenschaftler haben in einer Studie den Einfluss von Hunden und Katzen auf das Asthmarisiko von Kindern untersucht.
Bild: pixabay website5
Eine Erkrankung an Asthma bei einem Kind hängt sowohl von genetischen Faktoren sowie von Umwelteinflüssen in den ersten Lebensmonaten ab.

Bisherige Studien, ob Katze oder Hund im Haushalt das Asthmarisiko für Kinder verringert, waren bisher widersprüchlich. Mal zeigten sie Schutzeffekte und mal nicht.

Jetzt befassten sich dänische Wissenschaftler mit diesem Thema. Sie untersuchten das Zusammenspiel zwischen genetisch bedingter Empfindlichkeit für Asthma und Hunde- oder Katzenhaltung. Es wurden für die Studie 377 familiär vorbelastete Kinder, bei denen ein Basenpaar des Chromosoms 17q21 verändert ist, untersucht.
Bei einer Veränderung in diesem Chromosom ist der genetische Risikofaktor am höchsten für kindliches Asthma. Es kommen drei Formen der Veränderung in Frage: die Erste, mit einem hohen Risiko für Asthma, genannt TT und zwei weitere, bei denen das genetische Risiko weitaus geringer ist, genannt CT und CC.
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Diese Art der Veränderung wurde bei den Kindern sofort nach der Geburt festgestellt und die Kinder wurden bis zu ihrem 12. Lebensjahr regelmäßig auf Asthma-Symptome hin untersucht.

Nach dem ersten Lebensjahr analysierten die Wissenschaftler die Menge der Katzen- und Hundeallergene in den Babybetten. So konnten sie objektiv Katzen- und/oder Hundehaltung feststellen. Zur weiteren Absicherung wurden die Eltern befragt.

Wer schützt besser vor Asthma – Hund oder Katze

Die ersten Ergebnisse zeigten schon, dass die Haltung von Hunden und Katzen schon zum Zeitpunkt der Geburt, Asthma-Anfälligkeiten bei den Kindern verringerte. Besonders bei Kindern, bei denen der Hochrisiko-Genotyp TT vorlag.
Gab es in Haushalten weder Hund noch Katze wurde bei 30 % der TT-Kinder im Verlauf des ersten Lebensjahres Asthma festgestellt. Wurde im Erbgut der CC oder CT- Genotyp festgestellt, bewegte sich der Anteil der Kinder mit Asthmadiagnose bei rund 10 %.
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Hundehaushalt

In den 47 Haushalten mit Hund bekamen die TT-Kinder bis zum 8. Lebensjahr kein Asthma. Danach stieg der Anteil auf 10 %. Diesen Wert erreichten auch die CC- und CT-Kinder aus Haushalten ohne Hund und Katze.

Katzenhaushalt

In den 47 Haushalten mit Katzenhaltung blieben alle 17 Kinder mit dem TT-Genotyp bis zum Ende des Beobachtungszeitraums von zwölf Jahren asthmafrei. Die 30 Kinder mit CC- oder CT-Genotyp hatten kein Schutzeffekt. 10 % dieser Kinder bekamen Asthma.

Fazit: Aufgrund der Größe der Studie haben diese Zahlen keinen hohen Wert, aber sie bestätigen die These eines Zusammenspiels zwischen genetischer Veranlagung und Umweltfaktoren.

Zudem haben die Studienautoren die kleinen Probanden direkt nach der Geburt ausgewählt und bis zum 12. Lebensjahr medizinisch betreut.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Asthma im Hundehaushalt
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