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Kitas sollen Impfverweigerer melden

Nach einem neuen Regierungsplan sollen Kitas Impfverweigerer melden. Für die Betroffenen kann das dann sehr teuer werden.

Der Gesundheitsminister Hermann Gröhe (CDU) möchte nach diesem Gesetzentwurf konsequenter gegen Eltern vorgehen, die sich einer Impfberatung verweigern. Das Gesetz soll am 1. Juni 2017 im Bundestag beschlossen werden.
Nach diesem Gesetz sollen die Kitas, die Eltern melden, die bei der Anmeldung ihrer Kinder keinen Nachweis einer Impfberatung vorlegen können.

Durch diese Maßnahme erhalten die Gesundheitsämter die Möglichkeit auf die Eltern zuzugehen und sie zur Beratung einzuladen.

Dieser Nachweis einer Impfberatung bei den Kitas ist seit 2015 Pflicht. Bei einer Verweigerung der Impfberatung droht den Betroffenen schon jetzt eine Geldbuße in einer Höhe von 2.500 Euro.

Bisher war es den Kitas jedoch selbst überlassen, ob sie die Eltern beim Gesundheitsamt melden, wenn sie keinen Nachweis einer Impfberatung vorlegen konnten.

Eine wesentlich härtere Gangart hat vor kurzem Italien gezeigt. In Italien wurde vor kurzem eine gesetzliche Impfpflicht eingeführt, diese wurde jedoch von Gesundheitsminister Hermann Gröhe für Deutschland ausgeschlossen.
Ob es zu diesem Gesetz kommt, ist noch offen, da der Bundesrat sich dagegen aussprach. In einer Stellungnahme des Bundesrates heißt es: „Gute Kinderbetreuung setze ein vertrauensvolles Verhältnis zwischen Kita-Personal und Eltern voraus, sodass eine Meldepflicht zu nicht nachgewiesenen Impfungen dagegen stehe.“
Bild: pixabay website5
Aber auch die Ärzteschaft ist unterschiedlicher Meinung. So plädiert die Bundesärztekammer dafür, eine solche Meldepflicht zumindest auszuprobieren, während der Bundesverband der Ärzte des öffentlichen Gesundheitsdienstes dagegen sehr skeptisch reagiert. Bernhard Bornhofen, der Leiter des Stadtgesundheitsamtes Offenbach z. B. führte vor dem Gesundheitsausschuss des Bundestages folgendes aus:„Nach meiner Erfahrung erreichen wir die wirklichen Impfgegner durch so etwas nicht." Bei den anderen habe sich meist herausgestellt, dass es ein Versehen gab und die Kinder seien bereits geimpft gewesen. Ich habe deshalb davon abgesehen, das weiter zu verfolgen.“
Sind Impfungen sicher?

Zahlen aus dem Jahre 2012 sagen aus, dass auf 45 Millionen Impfdosen in Deutschland es zu 34 anerkannten Impfschäden kam (Nationaler Impfplan 2012).

Zum Vergleich: Das Robert-Koch Institut veröffentlichte im Jahr 2014 folgende Zahlen, dass eines von 1.000 Kindern stirbt, wenn es an Masern erkrankt. Noch mehr sterben, wenn sie an Diphterie erkranken.

Die Nebenwirkungen einer Impfung sind z. B. eine gerötete Einstichstelle oder leichtes Fieber. Sie sind aber kein Grund zur Beunruhigung.

Wichtig zu wissen ist auch, dass eine Studie vom ehemaligen Arzt Andrew Wakefield, veröffentlicht im Jahre 1998 im renommierten Magazin Lancet falsch ist. In dieser Studie wurde behauptet, dass Impfungen z. B. Autismus auslösen können. Diese Studie wurde im Jahr 2010 endgültig zurückgezogen. Der damalige Arzt wollte mit dieser Studie wohl nur über seine Firma Wakefield einen Test auf die frei erfundene impfspezifische Autismus-Erkrankung vermarkten.

Neuere Studien konnten nach diesem Betrug nie eine Verbindung zwischen der MMR-Vakzine und Autismus feststellen.

Auch gilt es als erwiesen, dass die Wahrscheinlichkeit nach einer Impfung an Autismus, an Asthma, an einer Multiplen Sklerose, einem Morbus Crohn oder Diabetes zu erkranken nicht erhöht ist.
Jedoch zitieren Impfgegner und Laien auch heute noch den vermeintlichen Zusammenhang zwischen dem Kombinationsimpfstoff gegen Masern, Mumps und Röteln und Autismus.

Achtung: In den ersten Monaten dieses Jahres (2017) gibt es bereits 400 Menschen die sich mit Masern infiziert haben. Diese Zahl liegt schon jetzt höher als im gesamten Jahr 2016 (325).
Bild: clipdealer.de
In Essen ist eine dreifache Mutter im Alter von 37 Jahren nach einer Maserninfektion, trotz intensivmedizinischer Behandlung gestorben. Ds gab der Leiter des Gesundheitsamtes in Essen, Rainer Kundt, bekannt. Es handelt sich dabei um den ersten Masern-Todesfall in Deutschland in diesem Jahr. Eine vorhandene Impfung der dreifachen Mutter sei offenbar nicht ausreichend gewesen. Als Kind war die Frau wohl nur einmal geimpft worden, erklärte das Gesundheitsamt in Essen.

Der Leiter des Gesundheitsamtes appellierte an die Bevölkerung ihren Impfschutz zu überprüfen. Auch wies er darauf hin, dass Masern keine harmlose Kinderkrankheit sei, da Masern bei Kindern eine Hirnhautentzündung und bei Erwachsenen eine Lungenentzündung auslösen können.

29.05.2016
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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