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Kleinkinder in der Naturheilkunde

Baby/Kinder
Bei leichten Beschwerden wird von den Eltern heute immer häufiger zu Mitteln aus der Naturheilkunde gegriffen.

So kommt zum Beispiel dem Kräutertee, dem Wickel, den Umschlägen oder Kompressen immer mehr Bedeutung zu. Natürliche Behandlungsmethoden bei Kinderkrankheiten sind wieder im Kommen und versprechen ganzheitliche Hilfe.

Natürlichen Behandlung heißt, das Gleichgewicht des Körpers wiederherzustellen. Die Überwindung einer Krankheit benötigt Zeit. Auch sollten nicht nur die Symptome behandelt werden, sondern der ganze Mensch muss behandelt werden.

Mit einer natürlichen Behandlung der Krankheit sollten die Selbstheilungskräfte des Körpers angeregt werden. Die Naturheilkunde zielt auf die Krankheitsursachen und nicht auf die Symptome.

Vor einer Behandlung sollte man auf eine Abklärung mit dem Kinderarzt jedoch nicht verzichten.

In der Vorsorge, gerade wenn man Naturheilverfahren anwenden will, ist eine dauerhafte Umstellung auf gesunde, vollwertige Ernährung wichtig. Eine ausgewogene Ernährung ist die Grundlage eines gesunden Gleichgewichts zwischen Körper, Geist und Seele.

Für eine Behandlung nach naturheilkundlichen Methoden eigenen sich zum Beispiel Kräutertees, Umschläge, Kompressen, Auflagen und Inhalation. Zudem werden Wasser und Wärme als heilsame Reize eingesetzt und Bettruhe hilft, die Krankheit ausheilen zu lassen.

Pflanzliche Heilmittel haben selten Nebenwirkungen und werden deswegen auch gerne zur Behandlung von Babys und kleinen Kindern eingesetzt.

Fehlt dem Kind etwas, es fühlt sich nicht wohl, ist es oft schwer herauszufinden, was ihm fehlt. Kleinkinder haben noch nicht das Sprachvermögen eines Erwachsenen und können so ihre Beschwerden nicht genau beschreiben. Hilfe holt man sich hier bei einem Kinderarzt, der dann mit seiner langjährigen Erfahrung besser und schneller diagnostizieren kann, was dem Kind fehlt. Bei vielen Beschwerden kannst Du dann, in Rücksprache mit Deinem Arzt, pflanzliche Heilmittel verwenden.
Kleinkinder - Blasenentzündung
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Inhalt

Häufige Erkrankungen von Kleinkindern sind zum Beispiel
Blasenentzündung (Harnwegsinfekte)
Magen-Darm
Häufige Erkrankungen von Kleinkindern sind zum Beispiel:

Blasenentzündung (Harnwegsinfekte): Blasenentzündungen und Harnwegsinfekte sollten immer ärztlich behandelt werden. Die Infekte gehören zu den häufigsten bakteriellen Erkrankungen im Kindesalter. Gewöhnlich entstehen sie, indem von außen Bakterien in die Harnröhre geraten und dann weiter hochsteigen in die Blase, weiter in die Harnleiter und die Nierenbecken.
Bild: pixabay website5
Mädchen erkranken häufiger an Blasenentzündungen als Jungen, da die Harnröhre kürzer ist. Deswegen ist es wichtig, dass bei Mädchen darauf geachtet wird, dass sie nach dem Stuhlgang den Po von vorne nach hinten abputzen, damit keine Darmkeime in die Harnröhre und die Scheide gelangen können.

Im Urogenitaltrakt befinden sich normalerweise keine Keime, da er ständig vom Urin durchspült wird und der Blasenschließmuskel die aufsteigenden Keime aufhält.

Helfen können bei einer Entzündung zum Beispiel folgende Heilpflanzen:

  • Maggikraut
  • Bohnenschalen
  • Cranberry
  • Johannisbeeren
  • Preiselbeeren
  • Brunnenkresse

Gegen ein weites Spektrum von Bakterien helfen auch Senföle aus der Kapuzinerkresse oder Meerrettich, die in den Harn gehen und wirken können.

Weitere naturheilkundliche Möglichkeiten:

viel trinken und möglichst oft pinkeln
Wärmflasche, Umschläge und Sitzbäder
Cranberrysaft, auch Heidelbeer- oder Preiselbeersaft
Heuschnupfen: Allergische Erkrankungen haben in den vergangenen Jahren stark zugenommen. In Deutschland leiden ca. eine Million Kinder an Heuschnupfen. Einfach ausgedrückt ist eine Allergie eine gestörte Auseinandersetzung des Immunsystems mit einer körperfremden, harmlosen Substanz – dem Allergen.
Die häufigsten Allergene sind Blütenpollen, Tierhaare, Arzneimittel und Bestandteile von Nahrungsmitteln.

Das Immunsystem überschätzt die Gefahr dieser Substanzen und reagiert übermäßig. So kommt es zu einer Überproduktion von Immunglobulin E (IgE), einer besonderen Antikörperart.

Viele, in der letzten Zeit veröffentlichten Studien zeigen, dass die Entstehung von Allergien und Heuschnupfen häufig mit einer gestörten Darmgesundheit zusammenhängt. Eine gesunde Darmflora stärkt das Immunsystem und lässt Allergien und andere Krankheiten erst gar nicht entstehen.

Heilpflanzen, die helfen können sind zum Beispiel:

Fieber: Fieber ist keine Krankheit, sondern eine sinnvolle Abwehrreaktion des Körpers. Fieber ist also eine Folge der Selbstheilung.
Das Fieber sofort zu unterbinden, zum Beispiel mit Antibiotika, bedeutet den „inneren Arzt“ zu unterbinden.

Genau das wird in der Naturheilkunde vermieden. Diese Ansicht wird durch verschiedene Untersuchungen gestützt.

Wird das Fieber durch Medikamente wiederholt unterbunden, kann dadurch das Immunsystem soweit beeinträchtigt werden, dass es gar kein hohes Fieber mehr erzeugen kann und das selbst dann nicht mehr, wenn es das möchte.

Bei Fieber kommt es meist zu Unwohlsein, Mattigkeit und Trägheit, es stellt sich ein Krankheitsgefühl ein.

Am besten ist es jetzt alle Kräfte auf eine Genesung zu legen, also ins Bett und sich zur Ruhe zwingen.

Wird diese Bettruhe nicht eingehalten, kann sich die Krankheit zum Beispiel eine Grippe, länger hinziehen. Fieber beinhaltet eine Heilwirkung, indem es die Bildung körpereigener Abwehrstoffe unterstützt. Zudem werden die Lebensbedingungen von Viren und Bakterien bei einer erhöhten Körpertemperatur deutlich eingeschränkt, Giftstoffe der Bakterien oder Viren, werden durch Fieber schneller ausgeschieden.

Vor der Kühlung bei Fieber prüft man, ob sich das Kind wirklich überall heiß anfühlt. Fragen Sie das Kind, ob es unter Hitzegefühl leidet. Keine Kaltanwendungen bei kalten Händen und Füßen oder bei Schüttelfrost einsetzen.

Prinzipiell sollte man sich am Anfang der fieberhaften Erkrankung warmhalten und schwitzen. Schweißfördernde Tees helfen dabei.
Um die Körpertemperatur natürlich zu senken, helfen zum Beispiel Wadenwickel. Weitere Möglichkeiten sind kalte Waschungen oder Essigsocken.

Heilpflanzen können unterstützend angewendet werden. Anwenden kann man die Extrakte der Heilpflanzen als Tee, Tinktur oder Einreibemittel.

Zu beachten ist jedoch, das Fieber immer mit einer anderen Erkrankung zusammenhängt. Es kann sich um Erkrankungen handeln, die nicht auf die leichte Schulter zu nehmen sind. Daher sollte das erste Gebot sein, das Kind immer einem Facharzt vorzustellen, wenn bestimmte Beschwerden wie hohes Fieber, bellender Husten, Durchfall, Erbrechen, Schläfrigkeit, Teilnahmslosigkeit oder Hautausschlag auftreten.
Magen-Darm: Bei Blähungen hat sich zum Beispiel bei Kleinkindern Anissamen, als Tee getrunken, bewährt. Aber auch Fenchelsamen hat die gleiche Wirkung. Bei allgemeinen Magen-Darm-Störungen helfen zum Beispiel Kümmel, Pfefferminzblätter, Brombeerblätter, Heidelbeeren oder Kamillenblüten.
Erkältung: Erkältungskrankheiten beeinträchtigen die Atemwege. Es kann zu Schnupfen, Nasennebenhöhlenentzündungen, Ohrenentzündungen, Entzündungen in Rachen und Mundhöhle, Mandelentzündung, Entzündungen der unteren Atemwege oder gar zu Lungen- und Rippenfellentzündungen kommen.
Zur Vorbeugung hilft zum Beispiel eine Echinacea-Tinktur (Sonnenhut).

Heilpflanzen die bei einer Erkältung helfen sind zum Beispiel:


Zudem haben sich bei Erkältungskrankheiten Wickel bewährt. So zum Beispiel ein Quarkwickel bei Bronchitis oder ein Zwiebelwickel bei Ohrenschmerzen.

Zudem eignen sich Umschläge, Kompressen und Auflagen besonders gut bei der Behandlung von Ekzemen, Gelenkentzündungen, Prellungen oder Verstauchungen.

Allgemein bekannt ist, dass die Inhalation bei Atemwegserkrankungen sehr hilfreich ist.
Kleinkinder- Erkältungskrankheiten
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Einschlafstörungen: Hier helfen Heilpflanzen wie Kamille oder Melisse auf natürlicher Weise. Die Extrakte wirken beruhigend und sorgen dafür, dass das Kind besser einschlafen kann.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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