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Kopfübernahme durch Katzen-Parasit

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Kopfübernahme durch Katzen-Parasit

Einer amerikanischen Studie zufolge soll der Parasit Toxoplasma gondii, der überwiegend bei Katzen auftritt, bei Menschen dazu beitragen sich risikofreudiger zu verhalten. Das würde sich auch im Arbeitsleben bemerkbar machen. Menschen, die den Parasit Toxoplasma gondii in sich tragen, haben zum Beispiel wesentlich häufiger eine Firma.

Die Erklärung dafür sehen die Wissenschaftler in veränderten Verhaltensweisen. Das ist ebenso beunruhigend wie faszinierend. Es scheint so, dass der Parasit die Entscheidungen seines Wirtes ermutigt und ihn zu risikofreudigerem Verhalten animiert.
Toxoplasma gondii
Bild: pixabay website5
Toxoplasmose

Toxoplasma gondii ist weltweit der am weitesten verbreitete Parasit. Es ist ca. jeder 3. Mensch mit ihm infiziert. Der Hauptwirt der Parasiten sind Katzen und nur in ihnen können sie sich vermehren. Andere Tiere wie zum Beispiel Mäuse und Vögel, aber auch der Mensch werden nur als Zwischenwirt benutzt, um von einer Katze zur nächsten zu gelangen.

Der Parasit, der im Darm von Katzen entsteht und über den Darm ausgeschieden wird, galt bisher als verhältnismäßig harmlos. Dortmunder Forscher der TU fanden jedoch heraus, dass der Erreger bei älteren Menschen zu einer Persönlichkeitsänderung führen kann.

Bei einer akuten Toxoplasmose, hat der Parasit Organe und das Gehirn befallen. Dies tritt bei etwa 10 % der Betroffenen auf. 90 % der Infizierten bemerken die Infektion überhaupt nicht. Sie sind völlig beschwerde- und symptomfrei.

Eine Infektion erfolgt über den Katzenkot. Häufig geschieht das beim säubern des Katzenklos. Die Inkubationszeit liegt zwischen ein und drei Wochen. Die Symptome einer Toxoplasmose ähneln der einer Grippe. Das erschwert eine gesicherte Diagnose der Erkrankung. Ist die Krankheit erkannt, wird sie mit Antibiotika behandelt.
Besonders gefährlich ist eine Infektion für Schwangere. Deshalb sollte diese Personengruppe auf das Reinigen des Katzenklos verzichten. Sollte das nicht möglich sein, sollte mit Einmalhandschuhe das Katzenklo gesäubert werden.

Studie

Wissenschaftler um Stefanie Johnson, Professorin für Leadership an der Boulder Universität in Colorado, haben jetzt eine Studie veröffentlicht, in der der Parasit Toxoplasma gondii die Hauptrolle spielt.
Bild: pixabay website5
Toxoplasma gondii ist der Auslöser der Erkrankung Toxoplasmose. Der Erreger kann sich nur im Verdauungstrakt von Katzen vermehren.

Um sich von einem Darm zum nächsten zu verbreiten, musste der Mikroorganismus eine kuriose Strategie entwickeln. Zunächst produziert er Sporen, die mit dem Katzenkot ausgeschieden werden. Über entsprechend verseuchte Gewässer oder Böden gelangen sie in Zwischenwirte, etwa Mäuse. Die Sporen befallen die Zellen, vermehren sich und verteilen sich durch das Blut im Körper. Sie sammeln sich in Gewebezysten, etwa in Muskeln oder im Gehirn, bis der Zwischenwirt irgendwann von einer Katze gefressen wird. Hier kann sich der Parasit wieder im Katzendarm vermehren.

Menschen infizieren sich über Verunreinigungen oder über rohes infiziertes Fleisch.
Die Wissenschaftler untersuchten das Verhalten des Parasiten im Zwischenwirt. In der aktuellen Studie der University of Colorado, die kürzlich in dem Fachjournal „Proceedings of the Royal Society B“ erschienen ist, steht zum Beispiel, dass der Parasit wohl in der Lage ist, das menschliche Verhalten zu beeinflussen.

Bei Mäusen wurde bereits von dem verhaltensverändernden Effekt des Katzenparasiten Toxoplasma gondii berichtet. Wenn der Parasit eine Maus befällt, veränderte diese im Anschluss ihr Verhalten. Sie wird risikofreudiger und steigert so die Gefahr, von einer Katze gefressen zu werden. Dies ist ganz im Sinne des Parasiten, der die Katze braucht, um sich fortzupflanzen.

Der Studie zur Folge soll der Erreger in der Lage sein, menschliches Verhalten zu manipulieren und den Wirt impulsiver und risikofreudiger machen.

Die Wissenschaftler der University of Colorado fanden zum Beispiel heraus, dass Menschen, die von dem weit verbreiteten Parasiten Toxoplasma gondii befallen sind, bis zu 1,8-mal häufiger ein eigenes Unternehmen besitzen als Personen ohne den Parasiten.

Bei der Auswertung wurden Statistiken aus 42 Ländern mit Daten der letzten 25 Jahre berücksichtigt.

Auch zeigte sich bei der Auswertung der Daten, dass das Auftreten von Toxoplasma gondii mit einem erhöhten impulsiven Verhalten des Wirtes verbunden ist. So würden infizierte ein erhöhtes impulsives Verhalten zeigen. Auch haben sie eine erhöhte Gefahr für Autounfälle, Raserei, Geisteskrankheiten, Neurotizismus, Drogenmissbrauch und Suizid haben.

Eine andere Studie berichtet, dass Katzenbesitzer aufgrund des Parasiten eine erhöhte Wahrscheinlichkeit für Aggressionen und Jähzorn haben.

August 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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