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Krank durch nasse Badekleidung

Naturheilkunde
Krank bei herrlichstem Sommerwetter und das ausgerechnet im Badeurlaub – wie kann das sein? Ein Grund dafür könnte die nasse Badebekleidung sein, die man, nachdem man aus dem Wasser raus ist, anbehält und nicht gegen trockene wechselt.

Früher haben Eltern und Großeltern davor gewarnt, dass die nassen Badeanzüge oder Badehosen zu Erkältungen und Blasenentzündungen führen können – und sie hatten recht damit.
Bild: pixabay website5


Behält man die nasse Badekleidung an, verdunstet die Feuchtigkeit direkt auf der Haut, wodurch Kälte entsteht. Wenn man einmal die durch Badekleidung bedeckten Hautstellen fühlt, wird man feststellen, dass diese kalt sind, und dass trotz Sommerhitze. Die Folge kann sein, dass man sich so eine Erkältung einhandelt. Bei Frauen kann es zu Husten oder sogar einer Bronchitis kommen, da der Brustbereich über Stunden unterkühlt ist. Besonders anfällig ist der Beckenbereich, da auch hier infolge der Unterkühlung die Gefahr einer Blasenentzündung entsteht. Das liegt unter anderem daran, dass durch die anhaltende Kälte die Durchblutung reduziert ist, wodurch es in diesem Bereich zu einer Abwehrschwäche kommen kann – der ideale Nährboden für Keime und Bakterien.
Um eine Blasenentzündung im Badeurlaub zu vermeiden, sollte daher das Tragen nasser Badekleidung unbedingt vermieden werden. Zwar sind Frauen aufgrund ihrer kürzeren Harnröhre häufiger davon betroffen, aber auch Männer können Probleme damit bekommen. Bei Frauen macht sich eine Blasenentzündung meist mit Beschwerden beim Wasserlassen bemerkbar, auch mit Krämpfen im Unterbauch und sogar Fieber. Männer leiden häufig unter ständigem Harndrang und einem Druckgefühl im Blasenbereich. Eine Blasenentzündung sollte man durchaus ernstnehmen und sie sollte behandelt werden, da sich die Infektion bis hin zu einer Nierenbeckenentzündung ausbreiten kann.
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Insgesamt wird durch das Tragen nasser Badebekleidung das gesamte Immunsystem geschwächt. Somit läuft man Gefahr einer Erkältung, einer Harnwegsinfektion und allgemeinem Unwohlsein. Gerade im Urlaub ist der Körper mehreren Veränderungen ausgesetzt. Das fängt schon bei der Anreise an, ob nun mit dem Flugzeug, der Bahn oder einer langen Autofahrt sowie bei der Ernährung und dem geänderten Tagesablauf. Das, was eigentlich Erholung sein soll, kann für den Körper auch Stress bedeuten.
Einige Maßnahmen sollte man demnach auch für den Urlaub einplanen, um Erkrankungen zu vermeiden. Dazu gehört eine vernünftige Planung der Anreise, nicht etwa alles auf den letzten Drücker erledigen. Dazu gehört beispielsweise auch die richtige Kleidung während der Anreise. Wer im Flieger anreist, sollte wissen, dass die Temperatur im Flieger nicht sommerlich warm ist, sondern eher kühl. Das heißt, immer eine Jacke und ein Halstuch parat haben, auch wenn es in den Süden geht. Und auch die Ernährung spielt im Urlaub eine große Rolle, nicht nur dass die Essenszeiten meist andere sind, auch die andere, oft üppige Zubereitung der Speisen, bedeuten für unseren Körper häufig eine große Belastung. So heißt es auch im Urlaub: Genießen ja, jedoch in Maßen und nicht in Massen.
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Wer diese Maßnahmen beachtet, sorgt damit für einen entspannten und erholsamen Urlaub, ohne unliebsame Überraschungen, eben Krankheiten, die einem die lang ersehnten Urlaubstage vermiesen können. Eine Regel davon ist eben auch das Wechseln der Badekleidung nach dem Badespaß.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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