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Sonnenbrand, Hitzepickel & Co - Tipps zum Sommer

Naturheilkunde
Ist die Haut bei Sonneneinstrahlung ungeschützt, kann es zum Sonnenbrand kommen.

Unsere Haut reagiert nach den Wintermonaten sehr empfindlich auf die ersten Sonnenstrahlen. Dermatologen empfehlen gerade jetzt die Haut mit entsprechendem Sonnenschutz einzucremen.

Schon nach maximal zehn Minuten kann der sogenannte keltische Typ einen Sonnenbrand bekommen. Keltischer Typ- meist rote Haare und viel Sommersprossen. Dieser Typ bräunt eigentlich gar nicht.

Der norddeutsche Typ bekommt maximal nach zehn bis zwanzig Minuten einen Sonnenbrand. Norddeutscher Typ- helle Augen, häufig Sommersprossen und blond braune Haare. Dieser Typ bräunt sehr langsam.

Bei dem sogenannten Mischtyp kommt der Sonnenbrand nach maximal zwanzig bis dreißig Minuten bei ungeschützter Haut. Der Mischtyp hat meist braune Haare und braune Augen.

Der mediterrane Typ hat eine bräunliche Haut und nie Sommersprossen. Er kann sich meist mehr als dreißig Minuten ungeschützt der Sonne aussetzen.

Schon die ersten wärmenden Sonnenstrahlen im Frühling locken uns ins Freie. Wer denkt da schon gleich an Sonnenschutz? Aber gerade die ersten Sonnenstrahlen im Frühling auf unsere sonnenentwöhnte Haut sind gefährlich. Man kann jedoch mit dem richtigen Sonnenschutz auch im Frühjahr dem Hautkrebs vorbeugen.

Alle unbedeckten Hautstellen sollten daher sorgfältig mit einem Sonnenschutzmittel eingecremt werden. Zu empfehlen ist mindestens Lichtschutzfaktor 20. Das gewählte Sonnenschutzmittel sollte vor UV-A- und UV-B-Strahlen schützen.

Noch besser wäre jedoch der Aufenthalt im Schatten und schützende Kleidung. Auch sollte der Fußrücken mit bedeckenden Schuhen geschützt werden.

Den Sonnenbrand sollte man nicht auf die leichte Schulter nehmen, denn jeder Sonnenbrand birgt das Risiko in sich einer Diagnose Hautkrebs näher zu kommen. Deswegen raten Mediziner gerade im Frühling zu einem umsichtigen Umgang mit der Sonne.
Sonnenbrand - Tipps zum Sommer
Bild: pixabay website5
Die unterschiedlichen Hauttypen

Keltischer Typ: Schon nach maximal zehn Minuten kann der sogenannte keltische Typ einen Sonnenbrand bekommen. Keltischer Typ- meist rote Haare und viel Sommersprossen. Dieser Typ bräunt eigentlich gar nicht.

Norddeutscher Typ: Der norddeutsche Typ bekommt maximal nach zehn bis zwanzig Minuten einen Sonnenbrand. Norddeutscher Typ- helle Augen, häufig Sommersprossen und blond braune Haare. Dieser Typ bräunt sehr langsam.

Mischtyp: Bei dem sogenannten Mischtyp kommt der Sonnenbrand nach maximal zwanzig bis dreißig Minuten bei ungeschützter Haut. Der Mischtyp hat meist braune Haare und braune Augen.

Mediterraner Typ: Der mediterrane Typ hat eine bräunliche Haut und nie Sommersprossen. Er kann sich meist mehr als dreißig Minuten ungeschützt der Sonne aussetzen.
Was hilft bei einem Sonnenbrand?

Die Naturheilkunde kennt eine Vielzahl von natürlichen Mitteln, um gegen einen Sonnenbrand vorzugehen.

  • Bei kleineren Verbrennungen hilft z. B. ein Teebeutel. Dieser wird kalt und feucht auf die betroffene Stelle aufgetragen.
  • Die gleiche Wirkung hat auch Quark, der mit etwas Milch verdünnt wird und dann auf die betroffenen Stellen aufgetragen wird. Man darf die Masse jedoch nicht antrocknen lassen, da die Haut dann nicht mehr atmen kann.
  • Zudem kann man auf Gurken, Zwiebelscheiben oder Salatblätter zurückgreifen, die roh auf den Sonnenbrand gelegt werden. Dadurch wir die Haut gekühlt und beruhigt sich.
  • Sind die Verbrennungen sehr groß, hilft ein kühles Wannenbad mit einem Liter Kefir und zwei Esslöffel Honig oder eine Tasse Haferflocken. Die Haut wird durch die Faserflocken repariert.
  • Eiswürfel- eignen sich für eine ganz einfache und saubere Kühlung der Haut. Einfach die Eiswürfel in ein Leinentuch packen und auf die verbrannten Hautstellen legen.
  • Ein Aloe-Vera-Gel ohne Duft und Parfümstoffe entspannt die Haut und fördert die Heilung. Das kühlende Gel sollte man großzügig auf die Haut auftragen. Man kann jedoch auch ein Stückchen einer Aloe-Vera-Pflanze abschneiden, halbieren und dann längs über die verbrannte Hautstelle reiben.
Sonnenbrand natürlich behandeln - 5 Tipps

Propolis: Propolis ist eine Masse, die von den Honig-Bienen selbst hergestellt wird. Es ist eine gelbbraune bis schwarze, klebrige Masse. Diese Masse stellen die Bienen durch eigenes Kauen aus gesammeltem Baumharz, Pollenöl, Wachs und eigenen Sekreten her.

Angewendet werden kann Propolis zum Beispiel bei einer äußerlichen Anwendung Sonnenbrand.
Aloe (Aloe vera): Man streicht das frische Gel der Blätter auf die betroffenen Hautstellen. Bei Schürfwunden kann das Gel lindern und die Wundheilung durch seine leicht antibakterielle Wirkung beschleunigen. Baut man die Aloe selbst an, kann man die Blätter verwenden, wenn sie groß genug sind. Die Blätter werden abgeschnitten und das darin enthaltende Gel verwendet.

Das Gel enthält feuchtigkeitsspendende Wirkstoffe und wirkt außerdem reizlindernd, leicht antibakteriell und entzündungshemmend.

Zudem kann man das Gel bei Sonnenbrand und Juckreiz verwenden, da es gut kühlt, ist es vor allem angenehm.
Lavendel: Der Lavendel (Lavendula officinalis) war Heilpflanze des Jahres 2008. Lavendel ist ein Alleskönner, er sieht schön aus, duftet hervorragend, beruhigt und entspannt.

Der Lavendel war ursprünglich im Mittelmeerraum beheimatet und wuchs dort in höher gelegenen Gebieten. Der Lavendel wird heute jedoch gezielt angebaut.

Bei Sonnenbrand verwendet man das ätherische Öl des Lavendels (Lavendula officinalis). Das Öl kommt direkt dünn aufgetragen auf die verbrannten Stellen.
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Johanniskraut: Basierend auf langjähriger Erfahrung kann die Heilpflanze innerlich auch bei zeitweilig auftretenden mentalen Erschöpfungszuständen und leichten Magen-Darm-Beschwerden sowie äußerlich (etwa in Form von Johanniskrautöl) bei leichten Hautentzündungen, wie Sonnenbrand und leichten Wunden angewendet werden.
Pappel: Schon in der Antike wussten die Menschen die gesundheitsfördernden Eigenschaften der Pappel zu schätzen. So wurden zum Beispiel gequetschte Knospen, der Blättersaft sowie das Blattpulver der Pappel zu therapeutischen genutzt.

Pappelöl zur äußerlichen Anwendung hilft zum Beispiel bei Hämorrhoiden, Hautentzündungen, Gelenkschmerzen, Sonnenbrand und Verbrennungen.

Heute fehlen leider Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung der Pappel, so dass die Kommission E sie lediglich zur Behandlung von Hautentzündungen positiv einschätzt.
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Hitzepickel

Hitzepickel entstehen, wenn wir stark schwitzen aber der Schweiß nicht verdunsten kann.

Das geschieht zum Beispiel durch nicht atmungsaktive Kleidung.

Hitzepickel sind gesundheitlich ungefährlich. Sie sind jedoch sehr störend und jucken meist stark. Zudem machen sie sich gerne auf Präsentationsflächen wie Dekolleté und Armen breit.
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Miliaria cristallina: Bei diesen Hitzepickeln ist der Inhalt der Pickel farblos und mit klarer Flüssigkeit gefüllt. Die Bläschen auf der Haut sind sehr klein und meist gruppiert. Diese Hitzepickel verteilen sich meist über eine große Fläche des Körpers. Vorzugsweise entstehen sie im Bereich der Achseln, zwischen den Schultern am Rücken und am Dekolleté. Überwiegend ist die Miliaria cristallina entzündungsfrei.

Miliaria rubra: Sie unterscheidet sich schon durch ihre rote Farbe von der Miliaria cristallina. Auch ist die Miliaria rubra unangenehmer, da die betroffenen Stellen stark geschwollen sind und schmerzen und jucken. Der Unterschied zur Miliaria cristallina ist, dass bei der Miliaria rubra die Schweißdrüsen um einiges tiefer verstopft werden. Der Schweiß kann so nicht mehr an die Oberfläche treten, so dass er sich innerhalb der Haut verbreitet und somit eine Entzündung entsteht.

Meist heilen die Hitzepickel nach einiger Zeit von ganz allein ab, wenn die Haut trocken gehalten wird und luftige Kleidung getragen wird.

Für den Juckreiz gibt es spezielle Präparate, die auf die Haut aufgetragen werden. So wirkt auch eine Zinksalbe oder Kieselerde gegen Hitzepickel.

Nur in Ausnahmefällen, wenn der Ausschlag sehr stark ist, wird der Arzt eine antibiotische Creme verschreiben, was meist nur die Miliaria rubra betrifft.
Petermännchen

Hinter dem niedlich klingenden Namen „Petermännchen“ verbirgt sich ein Fisch, der mit giftigen Stacheln ausgestattet ist und uns den Badespaß ordentlich verderben kann. Wird man nämlich von so einem Petermännchen gestochen, ist das nicht nur sehr schmerzhaft, sondern kann auch gesundheitlich sehr gefährlich sein. Schnelle Hilfe ist daher sehr wichtig, wenn es zu einem Stich durch diesen giftigen Fisch kommt.

Petermännchen zählen zu den gefährlichsten europäischen Gifttieren, sie werden auch als „Kreuzotter des Meeres“ bezeichnet. Giftig sind die Stacheln der ersten Rückenflosse sowie ein Stachel auf dem Kiemendeckel. Das Gift, das bei einem Stich abgegeben wird, enthält u. a. Serotonin und Proteine, die eine Histaminausschüttung hervorrufen.

Der Stich eines Petermännchens bleibt keinesfalls unbemerkt, da man sofort einen stechenden, sehr starken Schmerz verspürt. Das Gift wird abgesondert, sobald sich der Stachel in die Haut bohrt und verteilt sich im gesamten Körper.

Nach einem Stich sollte man folgende Erste-Hilfe-Maßnahmen einleiten: Als erstes muss sofort der Stachel entfernt werden. Danach wird zu der sogenannten „Temperatur-Schock-Methode“ geraten, wobei heiße Temperaturen die Giftmoleküle zerstören.

Trotzdem sollte man anschließend einen Arzt aufsuchen, um die Wunde untersuchen zu lassen und mögliche allergische Reaktionen aufzuhalten.
Feuerqualle

Auch wenn die hiesige Feuerqualle eher als ungefährlich gilt, so ist ein Kontakt mit ihr doch sehr unangenehm bis schmerzhaft, etwa so wie das Berühren von Brennnesseln. Zudem können allergische Reaktionen auftreten, die sogar zu Herz-Kreislauf-Störungen bis hin zum Kollaps führen können.

Ist man in Kontakt mit einer Feuerqualle gekommen, sollte man das Wasser verlassen. Als erstes sind eventuell noch anhaftende Quallenfäden (Nesseln) auf der Haut zu entfernen. Dazu feuchtet man die Hautstelle mit etwas Salzwasser an und bestreut sie mit Sand und lässt den Sand leicht antrocknen, wodurch die Nesselkapsel fixiert wird. Anschließend schabt man den Sand mit einer Plastikkarte (Kreditkarte o. ä.) vorsichtig ab. Auf keinen Fall darf Süßwasser oder Alkohol auf die Haut, da dadurch die restlichen Nesseln aufplatzen und noch zusätzlich Gift freisetzen würden.

Als alternatives Mittel zur Sofortmaßnahme hat sich auch Rasierschaum bewährt, der direkt auf die Wunde aufgetragen werden soll. Und tatsächlich haben die DLRG Rettungsschwimmer meist einige Flaschen parat, obwohl es für diese Maßnahme keinen medizinischen Nachweis gibt.
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Kreuzotter des Meeres - Petermännchen
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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