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Krankenhauskeime – erschreckende Zahlen

In europäischen Kliniken stecken sich pro Jahr ca. 2,6 Millionen Patienten mit einem Krankheitserreger an. Davon sterben nach neusten Studien in europäischen Kliniken pro Jahr ca. 91.000 Patienten an Infektionen.

Mehr als ein Drittel dieser Infektionen gelten als vermeidbar.

Die Studie untermauert auch, dass in Europas Kliniken nicht streng genug die hygienischen Maßnahmen eingehalten werden. Es sind manchmal die einfachen Dinge, so der fehlende Mundschutz oder die Handschuhe sowie die Desinfektion der Hände. Doch genau das sind Dinge, die für Patienten überlebenswichtig sind. Denn es lauern überall winzige Bakterien, die schwere Infektionen auslösen können. Schaffen diese Bakterien erst einmal den Weg in den menschlichen Körper, können sie schwerste Schäden anrichten.

Der Weg für die Bakterien in den Körper über z. B. einen Tropf, einen Katheder oder Beatmungsschlauch ist bei ungenügender Hygiene einfach. Da die Patienten meist geschwächt sind, kann das Immunsystem nicht mit aller Härte auf die eindringenden Keime reagieren. Dadurch sind auch die Erreger stark, die bei einem gesunden Menschen normalerweise nichts ausrichten können. Hinzu kommt, dass einige Erreger nicht einmal mehr auf Antibiotika reagieren. Sie sind resistent oder sogar multiresistent.
Inhalt

Die häufigsten Klinikinfektionen
Auf der Liste befinden sich z. B. folgende Infektionen
Die Lage in Deutschland
Definition Krankenhausinfektion
Vermeidung von Infektionen
Einfache Maßnahmen wären z. B.
Resistent Keime und Antibiotika
Die häufigsten Klinikinfektionen

Die Wissenschaftler bewerteten nicht alle Krankenhausinfektionen. Sie konzentrierten ihre Studie auf sechs der häufigsten Krankheitsbilder, die 90 % der Krankenhausinfektionen ausmachen.


Von den 91.000 Todesfällen waren rund zwei Drittel auf Lungenentzündungen und Sepsis-Fällen zurückzuführen.

Die Daten der Studie stammen vom ECDC (Europäisches Zentrum für Prävention und die Kontrolle von Krankheiten) und wurden in den Jahren 2011 bis 2012 in 30 europäischen Ländern, in den 28 EU-Staaten sowie in Norwegen und Island erhoben.

Zwischen multiresistenten Keimen, die auf manche Antibiotika nicht mehr ansprechen und nicht resistenten Erregern, wurde in der Untersuchung nicht unterschieden - Probleme bereiten sie alle.

In Europa haben die Krankenhausinfektionen laut der Studie gravierendere Folgen als 32 andere Infektionskrankheiten zusammen, deren Schaden das Europäische Zentrum für die Prävention und Kontrolle von Krankheiten (ECDC) ebenfalls genauer beziffert hat.
Auf der Liste befinden sich z. B. folgende Infektionen

Die Lage in Deutschland

Im Jahr 2015 wurden in Deutschland 19,2 Millionen Menschen stationär in Krankenhäusern behandelt. Geschätzt wird nach Aussage von Petra Gastmeier, Direktorin des Nationalen Referenzzentrums zur Überwachung von Krankenhausinfektionen an der Berliner Charité, dass sich ca. 500.000 von ihnen mit Krankenhauskeimen infizierten. Vermutet wird, dass ca. 15.000 von ihnen an den Folgen der Infektion starben.
Definition Krankenhausinfektion

Der Patient wird in die Klinik aufgenommen und untersucht inklusive Blutbild usw., wurde jetzt keine Infektion festgestellt, hat er auch keinen Keim mitgebracht bzw. war infiziert.

Zudem spielt die Zeit eine Rolle, da die ersten zwei Tage noch als mitgebrachte Infektion gelten, sollte der Patient in dieser Zeit erkranken.

Eine Infektion ab Tag drei gilt dann als eine Krankenhausinfektion.

Das heiße aber nicht, dass ab dem dritten Tag automatisch Klinikmitarbeiter die Schuld daran trügen. Die Gründe für diese Infektionen sind vielfältig. Klinikpatienten benötigten oft invasive Untersuchungen oder Therapien: Sie bekommen zum Beispiel Katheter gelegt oder werden an Beatmungsgeräte angeschlossen. "Das alles sind Eintrittsschienen für Erreger in den Körper."
Vermeidung von Infektionen

Bei Einhaltung der Hygienevorschriften wären wohl ein Drittel der Krankenhausinfektionen zu vermeiden, führt Petra Gastmeier, Direktorin des Nationalen Referenzzentrums zur Überwachung von Krankenhaus-Infektionen an der Berliner Charité aus.
Krankenhauskeime - Naturheilung
Bild: website5
Einfache Maßnahmen wären z. B.:

  • Wechseln der Handschuhe bei jedem Patienten
  • Vor Betreten und nach Verlassen des Patientenzimmers – Hände desinfizieren
  • Mundschutz tragen
  • Händedesinfektion
  • Gründliches, sauberes Arbeiten (was auf die Erde fällt oder anders schmutzig geworden ist - nicht mehr verwenden)

Auch Weiterbildung über den wichtigen Punkt Hygiene ist eine mögliche Maßnahme.
Resistent Keime und Antibiotika

Dazu gehören z. B.:

MRSA- (auch genannt Multiresistenter Staphylokokkus aureus)

ESBL- (es handelt sich sowohl bei NDM-1 wie auch bei ESBL nicht um einen Krankheitserreger, wie z. B. eine Bakterie. Vielmehr verstecken sich hinter den Kürzeln Veränderungen an der Oberfläche von Bakterien mit besonderer Resistenzfunktion für den veränderten Keim.

VRE- Vancomycin-resistente Enterkokken im Krankenhaus. Enterokokken sind mit Streptokokken verwandte Bakterien, die gegen das Reserveantibiotikum Vancomycin resistent sind. Wegen vieler weiterer Antibiotikaresistenzen sind die Therapiemöglichkeiten bei VRE stark eingeschränkt.

Carbapeneme- Carbapeneme sind Wirkstoffe aus der Gruppe der Beta-Lactam-Antibiotika zur Behandlung ausgewählter bakterieller Infektionskrankheiten mit empfindlichen Erregern. Sie sind bakterizid gegen aerobe und anaerobe grampositive und gramnegative Erreger. Zu den häufigsten möglichen unerwünschten Wirkungen gehören Hautausschlag, Reaktionen an der Infusionsstelle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfall, Kopfschmerzen und eine Venenentzündung. Carbapeneme werden an der Niere aktiv sekretiert.

Die Forschung zur Bekämpfung dieser gefährlichen Bakterien, die nicht mit herkömmlichen Antibiotika bekämpft werden können, läuft zudem auf Hochtouren. Wissenschaftler in Australien haben in der Muttermilch des Tasmanischen Teufels vor kurzem Peptide entdeckt, die besonders widerstandsfähige Bakterien abtöten.

25.10.2016
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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