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Lidl ruft Tiefkühlgemüse zurück

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Das Bundesamt für Verbraucherschutz und Lebensmittelsicherheit hat über sein Verbraucherschutzportal „lebensmittelwarnung.de“ mitgeteilt, dass der belgische Hersteller Greenyard Frozen Belgium den Rückruf von Tiefkühl-Gemüse in Deutschland ausgeweitet hat.

Es handelt sich um das von Lidl vertriebene Gemüse „Green Grocer’s Gemüsemix“ in der 1000 Gramm Packung. Nach Aussage des Herstellers kann er nicht ausschließen, dass sich in dem Produkt Listeria monocytogenes Bakterien befinden. Durch diese Bakterien kann es zu schweren Magen- und Darmerkrankungen kommen.
Bild: pixabay website5
Der Hersteller teilte mit, dass das Gemüse Green Grocer’s Gemüsemix identisch mit dem bereits zurückgerufenen Freshona Gemüsemix ist.

Beide Produkte wurden nur noch in Lidl-Filialen verkauft.

Für beide Produkte, unabhängig vom Mindesthaltbarkeitsdatum, besteht die Warnung eines nicht Verzehrs und die Möglichkeit den Artikel zurückzugeben.

Auch Lidl warnt auf seiner Website vor den gefährlichen Listerien-Bakterien. Lidl erklärte, dass man die Produkte aus dem Verkehr genommen habe und die betroffenen Produkte in jeder Lidl-Filiale zurückgeben kann. Man bekomme selbstverständlich seinen Kaufpreis zurück und das auch ohne Vorlage des Kassenbons.

Europäischen Lebensmittelbehörde (Efsa)

Nach Aussage der Europäischen Lebensmittelbehörde steht Deutschland mit dem Rückruf nicht alleine dar. Danach gab es schon in fünf verschiedenen EU-Ländern Listeriose-Ausbrüche, die mit mehreren Todesopfern verbunden waren. Alle verursacht durch die gefährlichen Bakterien in Tiefkühl-Lebensmittel.

So musste eine Tochterfirma der Greenyard Frozen UK in England 50 verschiedene Tiefkühl-Produkte vom Markt nehmen. In England wurden zum Beispiel neun Todesopfer gemeldet, die wohl zuvor kontaminierten Zuckermais gegessen hatten. Die englischen Behörden gaben auf Grund dessen eine Warnung heraus, Tiefkühl-Gemüse nie roh zu verzehren. Auch nicht in Salaten, Smoothies oder Dips.
Vermutet wird, dass der Ursprung der Listerien-Bakterien in der ungarischen Verarbeitungsanlage liegt, teilte die Europäischen Lebensmittelbehörde mit.

Durch die ungarischen Behörden sei die entsprechende Anlage geschlossen worden. Untersuchungen und Tests, um das Ausmaß der Kontamination zu ermitteln, laufen schon seit einiger Zeit. Ob auch noch andere Unternehmen der Handelsgruppe betroffenen sind, kann die Europäischen Lebensmittelbehörde nicht ausschließen.

Was ist das Bakterium Listeria monocytogenes?

Die Listeriose ist eine sehr seltene Infektionskrankheit die durch das Bakterium Listeria monocytogenes ausgelöst wird. Vorkommen können die Listerien in verschiedenen Lebensmitteln und werden meist über diese vom Menschen aufgenommen. So sollte auch, um eine Infektion zu vermeiden, der Salat immer gründlich gewaschen werden, insbesondere während der Schwangerschaft.
Das Bakterium löst die Krankheit Listeriose aus. Listeriose ist eine Magen-Darm-Erkrankung. Gerade für Menschen mit einem schwachen Immunsystem kann diese Krankheit ernste Folgen haben. Aber auch für Säuglinge, Kleinkinder, Schwangere (sie kann in der Schwangerschaft für den Fötus oder ein neugeborenes Kind gefährlich werden), frisch Operierte, Krebspatienten, Aidskranke und Menschen, die an Diabetes leiden, kann diese Erkrankung lebensbedrohlich sein. In sehr seltenen Fällen kann es auch zu einer Hirnhautentzündung (Meningitis) oder eine Blutvergiftung (Sepsis) kommen.

Zu beachten ist auch, dass Listeriose-Bakterien lange im Körper überleben können.

Nach Aussage der Europäischen Lebensmittelbehörde kann es bei einer Listeriose Infektion zu einer sehr langen Inkubationszeit von bis zu 70 Tagen kommen.

Symptome, bei denen Sie einen Arzt aufsuchen sollten, sind zum Beispiel:


Juli 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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