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Majoran – Heilpflanze

Heilpflanzen
Majoran kommt in der Naturheilkunde schon seit Jahrhunderten zum Einsatz. Er kommt bei unterschiedlichsten Beschwerden zum Einsatz, so z. B. bei Magenkrämpfen, Bronchitis, Erkältungen, Appetitlosigkeit oder Gliederschmerzen.
Beheimatet ist der Majoran im Mittelmeerraum und Nordafrika. Bei den alten Griechen galt der Majoran als Liebesmittel, da Majoran eine entkrampfende und tonisierende Wirkung hat. Die Araber nutzten den Majoran z. B. gegen Trunkenheit. Ca. seit dem 16. Jahrhundert wurde der Majoran in Klostergärten in Mitteleuropa kultiviert, von wo aus er sich auch in Hausgärten verbreitete.

Bekannt ist Majoran bei uns vorwiegend als Gewürz. Er wird gerade bei einer deftigen Küche verwendet, wobei der Majoran hier hilft, schwere Speisen zu verdauen, da er die Verdauungsorgane stärkt.

Pflanze: Der Majoran gehört zur Familie der Lippenblüter und ist eine einjährige Pflanze, die meistens nicht wild wächst, sondern kultiviert angepflanzt wird.
Majoran als Liebesmittel
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Inhalt

Anwendungsgebiete
Äußerliche Anwendung
Zubereitung
Anwendungsgebiete

Verdauung: Das Hauptanwendungsgebiet von Majoran ist die Verdauung. Es hilft Speisen besser zu verdauen und hilft gegen Blähungen, Appetitlosigkeit und Krämpfen der Verdauungsorgane.
Atmungsorgane: Majoran hilft auch bei Erkrankungen der Atmungsorgane, so z. B. bei Husten, Schnupfen oder zur Linderungen von Erkältungen.
Nervensystem: Da Majoran eine entkrampfende und beruhigende Wirkung hat, kommt dieses dem Nervensystem und dessen Störungen entgegen.
Zudem hilft Majoran gegen nervöse Unruhe, Kopfschmerzen, Migräne, Schlaflosigkeit und kann sogar gegen Reisekrankheit eingesetzt werden.
Äußerliche Anwendung

Majoran kann man äußerlich anwenden bei Wunden, Juckreiz, rheumatischen Schmerzen und bei Krampfadern.

Dazu verwendet man einen Ölauszug aus frischem Majoran-Kraut und nutzt es zur Einreibung auf die betroffenen Stellen.

Bewährt hat sich auch eine Majoran-Salbe aus Majoran-Pulver und Butter, um Babys zu helfen, die an an Blähungen leiden. Die Salbe wird auf den Bauch einmassiert und lindert so die Blähungen. Offiziell wird sie Unguentum Majoranae genannt.

Man kann diese Salbe aus Majoran auch fertig kaufen, sie ist dann aber auf Grund der Haltbarkeit nicht mit Butter hergestellt, sondern mit Vaseline.

Die Salbe kann man auch bei Schnupfen verwenden. Die Nase wird innen und außen mit der Salbe eingerieben.
Zubereitung

Majorantee: Man übergießt 2 Teelöffel getrocknetes Majoran mit einer Tasse heißem Wasser und lässt den Tee 5 Minuten ziehen. Man trinkt 1 bis 2 Tassen täglich.
Majoran-Salbe Rezept

Zutaten

  • 1 Teelöffel getrockneten Majoran
  • 1 Teelöffel 95 % Weingeist (oder Doppelkorn)
  • 1 Teelöffel ungesalzene Butter

Mit einem Mörser wird der Majoran pulverisiert. Dann kommt er in ein hitzefestes Glas und es kommt ein Teelöffel Weingeist hinzu. Das Glas wird fest verschlossen und einige Stunden stehen gelassen. Dann die Butter hinzufügen und im Wasserbad erwärmen, bis die Butter geschmolzen ist. Das Glas aus dem Wasser nehmen, die Mischung umrühren und die noch warme und flüssige Mischung durch einen Filter oder Filterpapier in einen Salben-Tiegel geben.

Die Salbe ist nach dem Abkühlen leuchtend grün und duftet nach Majoran. Man sollte die Salbe auf Grund der Zutat Butter natürlich im Kühlschrank aufbewahren und zeitnah verwenden.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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