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Matcha-Tee

Dieses Teegetränk aus Japan soll angeblich gegen Krebs helfen, vor Herz-Kreislauf-Erkrankungen schützen und das Wohlbefinden stärken.

Der Matcha-Tee gehört zu den Grünteesorten und wird überwiegend in Japan getrunken. Der Tee selbst stammt wohl aus China, geriet dort jedoch in Vergessenheit.

Zubereitet wird der Tee als giftgrünes Pulver, welches aus den Blättern der Grünteesorte Tencha gewonnen wird. Für eine noch höhere Qualität entfernen die Teebauern sogar die Blattadern per Hand.
Bild: pixabay website5
Matcha-Tee findet immer mehr Anhänger und so gibt es ihn mittlerweile häufiger zu kaufen. Für diesen Tee muss man jedoch wesentliche tiefer in die Tasche greifen als üblich. So kosten 30 g einer guten Qualität von diesem Tee schon mal 50 Euro. Grund dafür sind die aufwendigen Herstellungsverfahren für diesen Tee. Auch gibt es nur wenige Teeanbauer, die die Herstellung beherrschen, so dass die Produktionsmenge nicht so hoch ist.

Der Tee schmeckt leicht bitter. Zudem wird der Geschmack häufig als grasig oder algig beschrieben.
Warum soll der Tee gesund sein?

Der Matcha-Tee enthält mehr Substanzen aus den Blättern als jeder andere Grüntee. Den größten Gesundheitseffekt wird dem Inhaltsstoff Epigallocatechingallat (EGCG) zugeschrieben, der zwar in allen Grünteesorten enthalten ist, aber nicht in dieser Konzentration. Zudem ist der Matcha-Tee sehr koffeinhaltig.
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Viele Gesundheitsversprechen, die dem Tee nachgesagt werden, sind kaum bis gar nicht bewiesen. Viele Studien, so z. B. eine mögliche Wirkung gegen Krebs, fanden nur an Mäusen oder Zellkulturen statt. Die Erkenntnisse aus diesen Studien lassen sich jedoch nicht eins zu eins auf den Menschen übertragen.

Die meisten Studien, an denen Menschen teilgenommen haben beziehen sich meist auf Grüntee allgemein.

So gibt es eine japanische Langzeitstudie, bei der die Gesundheit von rund 90.000 Erwachsene über einen Zeitraum von 19 Jahre dokumentiert wurde.
Die Wissenschaftler kamen zu dem Ergebnis, dass Teetrinker seltener an Herz-Kreislauf-Erkrankungen starben und insgesamt länger lebten.

Solch eine Studie hat aber nicht eine 100 % Aussage, da die Forscher die Teilnehmer nur befragten und Daten sammelten, so ist die Studie nur ein Hinweis darauf, dass Grüntee oder Matcha vor Herzleiden schützt.
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Fazit: Man darf nicht alle Versprechungen bei Neuentdeckungen wörtlich nehmen. Trotzdem ist es so, dass viele natürliche Nahrungsmittel oder Heilpflanzen bei kritischer, wissenschaftlicher Untersuchung ein faszinierendes Potential haben und darunter ist natürlich auch der Matcha-Tee.

Allerding fehlen speziell für die Teesorte Matcha bislang systematische Studien. Doch Tausende von überzeugenden Studien zur gesundheitsfördernden Wirkung von Grüntee lassen sich auf den Matcha Tee übertragen. Weil Matcha kein Tee-Aufguss ist, sondern ein Extrakt aus dem ganzen, frischen Teeblatt, ist der Anteil der wohltuenden Inhaltsstoffe um ein Vielfaches höher als bei gewöhnlichem grünen Tee.

Februar 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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