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Naturheilkunde - Immunsystem stärken

Naturheilkunde
Für ein intaktes Immunsystem ist es wichtig, dass wir uns ausgewogen ernähren.

Unser körpereigenes Immunsystem ist ein äußerst effektiver Schutz, um Eindringlinge abzuwehren. Unter Eindringlinge verstehet man Bakterien, Viren oder Fremdstoffe, die sich in unserer Umwelt befinden.

Die körpereigene Abwehr kann aber nur erfolgreich sein, wenn wir bestimmte Vitamine und Mineralstoffe in ausreichender Menge zu uns nehmen - mit der Nahrung. Dabei spielen aber auch Nahrungsfette, Ballaststoffe und sekundäre Pflanzenstoffe eine wichtige Rolle.

Durch eine ungesunde Lebensweise und veränderter Umweltbedingungen wird das Immunsystem geschwächt. Vor allem dann, wenn die Ernährung häufig aus Fertigprodukten besteht und wir uns wenig bewegen und Stress haben.
Stärkung des Immunsystem
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Wie kann man sein Immunsystem stärken?

Normalerweise kommt das Immunsystem mit schädlichen Einflüssen gut zurecht. Ist es jedoch geschwächt, haben Viren und Bakterien ein leichtes Spiel, uns krank zu machen.

Um nicht gleich an jedem kursierenden Infekt zu erkranken, ist es wichtig auf einen gesunden Lebensstiel zu achten, auf ausreichende sportliche Aktivitäten und versuchen Stress zu vermeiden.

Auf ausreichenden Schlaf achten. Mindestens sieben bis acht Stunden in der Nacht. Und auch sonst, bei Bedarf, zwischendurch.

Abwechselnd warm und kalt duschen (Kneippen). Dies fördert die Durchblutung.

Ausreichend viel trinken, z. B. warmen Tee, auch mit Honig, stärkt Lunge und Abwehrkräfte.

Auf Alkoholgenuss verzichten beziehungsweise maßvoll konsumieren.
Lebensmittel

Durch eine gesunde Ernährung lässt sich das Immunsystem stärken.

So sind z. B. Fertiggerichte und Süßigkeiten, da sie zu viel Kalorien, Zucker oder gesättigte Fettsäuren enthalten, ungesund. Diese Lebensmittel belasten den Stoffwechsel und somit auch das Immunsystem.

Einen großen Anteil im täglichen Ernährungsplan sollten Gemüse und frisches Obst einnehmen. Sie liefern viele wichtige Nährstoffe und Ballaststoffe für Darm und Darmflora. Zudem enthalten sie Antioxidantien, die das Immunsystem entlasten.

Für ein gesundes Immunsystem sollte man täglich fünf Portionen frisches Obst und Gemüse essen, das empfiehlt die Deutsche Gesellschaft für Ernährung e. V. So schützt man sich z. B vor einem Nährstoffmangel. Empfohlen werden unter anderem Beeren und Kreuzblütler-Gemüse, zu dem alle Kohlgemüse zählen. Zu einer weiteren ausgewogenen Ernährung gehören z. B. auch Hülsenfrüchte wie Bohnen und Linsen. Diese sind kalorienarm und nährstoffreich.

Die in diesen Lebensmitteln enthaltenen Vitamine und Mineralstoffe sind für unser Körpersystem wichtig. Wichtig für das Immunsystem, das Herz-Kreislaufsystem, das Nerven-, Verdauungs- oder Fortpflanzungssystem.
Von besonderer Bedeutung für das Immunsystem sind folgende Vitamine und Spurenelemente:
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Vitamin C: Geläufig ist Vitamin C auch unter der Bezeichnung Ascorbinsäure. So fängt dieses Vitamin z. B. frei Radikale ab, hilft beim Aufbau des Bindegewebes, fördert die Eisenaufnahme aus dem Darm ins Blut und ist auch an der Bildung von Hormonen beteiligt.
Vitamin D: Vitamin D, auch als das Sonnenvitamin bezeichnet, ist für unsere Gesundheit unverzichtbar. Dieses Vitamin ist ein Multitalent und an vielen Stoffwechselprozessen beteiligt. So fördert Vitamin D unter anderem die Aufnahme (Resorption) von Calcium und Phosphat aus dem Darm sowie ihren Einbau in den Knochen. Es nimmt damit eine Schlüsselrolle bei der Knochenmineralisierung ein. Vitamin D ist somit unverzichtbar für die Knochengesundheit und Muskelkraft.
Zink: Zink ist ein lebensnotwendiges Spurenelement. So befindet sich Zink in der Haut, den Haaren, den Knochen, der Augen, der Leber und in den männlichen Fortpflanzungsorganen. Selbst produzieren kann der Körper Zink nicht. Speichern kann der Körper Zink nur in geringen Mengen über die Nahrungsaufnahme.
Selen: Selen gilt als ein wichtiges Spurenelement, sowohl bei Menschen als auch bei Tieren. Es hat eine ähnliche Funktion wie das Vitamin E. Es ist in den Organen und in den Geweben vorhanden, wie beispielsweise Herz, Leber, Nieren sowie im Gehirn und in den Augen. Obwohl es nur in kleinen Mengen vorkommt, hat es eine wichtige Funktion zur Unterstützung und Erhaltung der Körperfunktionen sowie eine entzündungshemmende, zellschützende und krebsverhindernde Wirkung.
Selen muss über die Nahrung zugeführt werden. Der tägliche Bedarf liegt etwa zwischen 30 bis 70 Mikrogramm. Bei einem Selenmangel kommt es zu einer Funktionsminderung der Organsysteme.

Weitere Mineralstoffe die das Immunsystem stärken sind zum Beispiel:

  • Vitamin A
  • die B-Vitamine B6, B12
  • die ebenfalls zu den Vitaminen der B-Gruppe gehörende Folsäure (Folat) sowie
  • die Spurenelemente Eisen und Kupfer
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Heilpflanzen und Kräuter

Auch Heilpflanzen und Kräuter stärken das Immunsystem. Um das Immunsystem zu stärken gibt es in der modernen Phytotherapie zahlreiche Heilpflanzen und Kräuter, die das Immunsystem unterstützen. Von besonderer Bedeutung sind hier die sogenannten „sekundären Pflanzenstoffe“.

Ein kleiner Auszug von Heilpflanzen und Kräuter, die das Immunsystem unterstützen:


Heilpflanzen und Kräuter kann man in Form von Medikamenten kaufen oder aber auch als Hausmittel zur Stärkung des Immunsystems, z. B. in Form von Tees einsetzen. So gelten Hagebutte oder Sanddorn als wahre Vitamin C Lieferanten.
Stressabbau

Stress gehört zum Alltag, er kann in der richtigen Dosierung zur Leistungssteigerung führen, aber wenn keine Entspannung mehr möglich ist, wird Stress zum Problem. In der heutigen Zeit, wo die Belastung des Einzelnen in Beruf und Familie durch Zeitmangel, Termindruck und ein stetig wachsendes Arbeitsvolumen erhöht werden, kommt es häufig zu Problemen. Oft kommen dann noch Sorgen um den Arbeitspatz oder private und finanzielle Sorgen hinzu. Der Druck auf Körper und Seele wird laufend erhöht, man steht ständig unter Strom.

Deshalb sollte man bei ersten körperlichen Anzeichen, wie Erschöpfung, Konzentrationsschwäche und Schlafstörungen diese als Warnzeichen sehen und nach Entspannung suchen.

Entspannen kann man schon mit ganz einfachen Maßnahmen, wie z. B. ein längerer Spaziergang, einfach im Sessel sitzen und ein gutes Buch lesen oder seine Lieblingsmusik hören. Ein regelmäßiges Ausdauertraining stärkt zusätzlich das Herz-Kreislauf-System und baut Stresshormone ab und macht den Kopf frei.

Sinnvoll sind auch regelmäßige Entspannungsübungen wie zum Beispiel Autogenes Training, Progressive Muskelentspannung, Yoga, Tai Chi oder Pilates.
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Negativer Stress schwächt das Immunsystem, da es beim gestressten Menschen zu einer erhöhten Ausschüttung von Cortisol kommt. Cortisol ist ein sogenanntes Steroidhormon, das auch als Stresshormon bezeichnet wird, da der Körper dessen Ausschüttung eben bei Stress erhöht, um effektiver auf vermeintliche Gefahren reagieren zu können. Cortisol beeinflusst jedoch zahlreiche Stoffwechselvorgänge des Kohlenhydrat- und Fettstoffwechsels. Zudem wirkt es sich auf den Blutdruck aus und nimmt Einfluss auf die Produktion und Verteilung von Thrombozyten, Leukozyten und Erythrozyten.
Das Immunsystem

Das körpereigene Immunsystem hat spezifische und unspezifische Abwehrmechanismen, um Infektionen (Krankheiten) zu bekämpfen. Unspezifische Abwehrmechanismen sind zum Beispiel Haut und Schleimhautbarrieren, Komplementsystem und die Phagozytose.

Komplementsystem: Dieses System besteht aus einer Reihe kleiner Proteine im Blut, die dem Abwehrsystem des Körpers zugehören. Sie schützen den Körper und helfen Infektionen abzuwehren.

Phagozytose: Man versteht darunter die aktive Aufnahme von festen Stoffen in die Zellen hinein mit der, in der Regel, anschließenden Verdauung des Fremdkörpers. So hat die Phagozytose eine zentrale Bedeutung bei der Abwehr von Krankheitserregern durch Zellen des Immunsystems.

Die im Knochenmark gebildeten weißen Blutzellen (Leukozyten) gehören zu den Zellen des Immunsystems. Ihre, nennen wir es ihre Ausbildung, erhalten sie im lymphatischen Gewebe. Zu dem lymphatischen Gewebe gehören die Lymphknoten, Milz, Thymus und Mandeln. Die weißen Blutkörperchen zirkulieren im Blut oder wandern ins Gewebe. Es gibt verschiedene Arten von Leukozyten.

Die häufigste Art sind die Granulozyten. Diese bilden die erste Abwehrwelle, wenn Bakterien in unseren Körper gelangen. Sie sind nicht nur im Blut enthalten, sie können auch in das Gewebe einwandern, wo sie sich an Entzündungsreaktionen beteiligen und Parasiten und andere Krankheitserreger unschädlich machen.

Bei der spezifischen und erworbenen Abwehr spielen die Lymphozyten eine große Rolle. Man unterscheidet diese in zwei Gruppen, den T- und B-Lymphozyten.

Überwiegend in der Milz und den Lymphknoten befinden sich die B-Lymphozyten (B-Zellen). Diese Zellen bilden unter anderem eine Rolle bei der Ausbildung von Allergien. B- Lymphozyten bilden spezifische Antikörper, mit denen Eindringlinge erkannt werden.

Die eigentliche Abwehr wird von den T-Lymphozyten (T-Zellen) organisiert. Diese übermitteln durch Botenstoffe Nachrichten an die Fresszellen, B-Lymphozyten und weitere an der Immunabwehr beteiligten Zellen, so dass diese aktiv werden.

Bei den T-Zellen unterscheidet man noch in weitere Untergruppen mit verschiedenen Aufgaben und Funktionen.

Dazu zählen zum Beispiel

  • T-Helfer
  • T-Killer- (zytotoxische) oder
  • T-Suppressor-Zellen.

Neben den oben genannten Lymphozyten und Granulozyten zählen auch die Monozyten zu den weißen Blutzellen.

Monozyten sind sehr große Zellen, die sich zu sogenannten Makrophagen entwickeln, wenn sie die Blutbahn verlassen und in das Gewebe eindringen. Diese Zellen besitzen gemeinsam mit den Granulozyten die Fähigkeit Bakterien und andere Kleinstorganismen, Zellreste und sonstige Partikel aufzunehmen, um diese aufzulösen und/oder zu speichern. Diese Gruppe von Zellen nennt man Fresszellen oder med. Phagozyten.
Muskelentspannung nach Jakobsen
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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