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Naturheilkunde: Hormone und Körper

Naturheilkunde
Hormone regeln das Wachstum, unsere Fortpflanzung und unsere Gefühle. Sie sind mitverantwortlich für Krankheit und Gesundheit. Genauer gesagt steuern Hormone unser Leben. Botenstoffe des Körpers lassen uns wachsen, steuern die Sexualität und sorgen dafür, dass unser Gehirn funktioniert. Das geschieht alles ohne dass wir etwas bemerken. Geraten nur einige wenige Hormone aus dem Gleichgewicht klappt nichts mehr.
  • Ohne Hormonbeteiligung läuft keine einzige Körperfunktion ab.
  • Nur ca. 100 Hormone vom menschlichen Körper sind bekannt und entschlüsselt, aber der Mensch hat vermutlich 1.000 Hormone.
  • Es könnten einige Hormone als Arzneiwirkstoffe dienen, aber diese sind kaum zu beherrschen.

Die Kommandozentrale unseres Körpers ist das Gehirn. Das Gehirn kontrolliert und koordiniert alle Abläufe in unseren Zellen. Dafür ist neben dem Nervensystem das Hormonsystem zuständig. Das Gehirn nutzt dazu chemische Botenstoffe, nämlich die Hormone, um Befehle weiterzugeben, etwa an den Kreislauf, den Stoffwechsel, den Salz- und Wasserhaushalt aufrechtzuerhalten.

Mit speziellen Molekülen docken die Hormone an Rezeptoren der Zielzelle an. Diese Rezeptoren können auf unterschiedlichen Zelltypen sitzen und ganz unterschiedliche Stoffwechselvorgänge steuern.
Zu nennen wäre hier das Hormon Adrenalin, das die Muskeln anregt durch verstärkte Durchblutung, im Gegensatz aber den Verdauungstrakt verlangsamt.
Es ist ein komplexes Zusammenspiel. Hormone regeln das Wachstum, unsere Fortpflanzung und sogar unsere Gefühle. Dabei besteht zwischen dem Nerven- und dem Hormonsystem eine enge Wechselbeziehung.
Über den Hypothalamus beeinflusst das Gehirn alle hormonellen Körperfunktionen. Auf der anderen Seite ist auch das Gehirn Zielorgan zahlreicher Hormone. Hormone wirken an der kognitiven Leistung ebenso mit wie am psychischen Befinden.

Das Kontrollzentrum des endokrinen Systems sitzt im Gehirn, im Hypothalamus. Hormonproduzierende Organe sind die Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die Schilddrüse, die Bauchspeicheldrüse (Pankreas), die Nebennieren, die Hoden des Mannes und die Eierstöcke der Frau. Manche Hormone entstehen auch direkt in den Zellen, wo sie wirken sollen.
Krankheit und Gesundheit - Hormone
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Welche gravierende Folge kann eine Störung des haben?
Schaden und Nutzen
Linderung durch Hormone bei Depressionen
Weitere Themen
Hormonzeitalter

Das Zeitalter der Hormone begann 1905, als der britische Arzt Henry Starling mit seinem Kollegen William Maddock die Funktion der Organe als endogene, also hormonproduzierende Drüsen entdeckte. Das dann erste isolierte Hormon war das Stresshormon Adrenalin aus der Nebenniere. Danach folgten das Schilddrüsenhormon Thyroxin, das Insulin aus der Bauchspeicheldrüse, die Geschlechtshormone und über 100 weitere, die bis heute entschlüsselt sind. Forscher vermuten jedoch, dass es rund weitere 1.000 hormonelle Botenstoffe vorhanden sind, um die Körperfunktionen aufrecht zu erhalten.
Hormonkreislauf
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Für die Komplexität des Hormonhaushalts sei hier nur die Schilddrüse genannt. Die Schilddrüse bildet die Hormone Thyroxin (T4) und Trijodthironin (T3). Sie sind an der Funktion von Kreislauf, Gehirn, Verdauung und Körpertemperatur beteiligt, beeinflussen das Wachstum und die Stimmung. Zudem steuert sie das Tempo des Stoffwechsels. Zur Produktion von T3 und T4 wird die Schilddrüse aber erst durch das Hormon TSH aus der Hirnanhangdrüse stimuliert. Das passiert, um das es weder zu einer Über- noch zu einer Unterfunktion der Schilddrüse kommt. Wichtig ist, dass es zu einer ausreichenden Zufuhr des Spurenelements Jod kommt.
Auf und ab – Hormonspiegel

Die Hormonproduktion erfolgt in Regelkreisen, in denen sich Hormone gegenseitig stimulieren oder bremsen. Hormone entstehen im Tages-, Monats- oder Jahresrhythmus. Der jeweilige Hormonspiegel hängt ab von der Tageszeit, der Nahrung, von Stress, Alter und Geschlecht. Da die Konzentration jedes Hormons ständig schwankt, lassen sich Hormonspiegel nur schwer zuverlässig messen.
Sexualhormone

Die meisten Hormone verrichten ihre Arbeit im Körper unmerklich. Andererseits machen sich Sexualhormone lebhaft bemerkbar. Das macht sich gerade in der Pubertät oder bei Frauen in den Wechseljahren bemerkbar. Bemerkbar macht sich das im fortpflanzungsfähigen Alter, wie z. B. Steuern der sexuellen Lust, Potenz und Fruchtbarkeit. Sie bestimmen die ganze Empfindung von Spaß im Bett bis zur Verzweiflung über Unfruchtbarkeit über Kinderlosigkeit.

Ist der Hormonhaushalt gestört, macht sich das deutliche Symptome bemerkbar. Um dann wieder ein Gleichgewicht herzustellen benötigt es eine exakte Feinabstimmung. Denn Hormone entfalten bereits in geringen Mengen eine außerordentliche Wirkung. Beispiele sind der Einfluss des Insulins auf den Blutzucker, die Rolle des Wachstumshormons für die Entwicklung und die Bedeutung der Sexualhormone für die Fortpflanzung.
Welche gravierende Folge kann eine Störung des Hormonhaushaltes haben?

Ist nur ein Rädchen im hormonellen Kreislauf defekt kann es schwerwiegende gesundheitliche Folgen haben. Störungen des Hormonsystems haben vielerlei Ursachen, wie z. B. von einer angeborenen Autoimmunstörung über Defekte im Drüsengewebe bis hin zur Über- oder Unterfunktion eines Hormons.
Selten sind allerdings krasse Wachstumsstörungen oder fehlerhafte Ausprägungen der Geschlechtsmerkmale. Aber nach Schätzungen der Deutschen Gesellschaft für Endokrinologie leiden in Deutschland nicht nur sieben Millionen Menschen an Diabetes, 16 Millionen sind schwer übergewichtig und haben ein metabolisches Syndrom.

Das bedeutet, dass diese Menschen unter einem gestörten Zucker und Fettstoffwechsel leiden. Schilddrüsenstörungen betreffen fast ein Drittel der Bevölkerung, über sieben Millionen Menschen haben Osteoporose. Und eine Million Frauen im gebärfähigen Alter haben schwere Zyklusstörungen und sind ungewollt kinderlos.
Schaden und Nutzen

Meist lassen sich hormonelle Störungen medikamentös sehr gut behandeln. Auch die Hormone selbst sehen Mediziner als interessante, aber komplizierte Therapeutika. Aber man muss beachten, dass sie nicht immer so gut dosiert sind wie z. B. das Insulin. Auch sind sie nicht so gut nachzubauen wie Östrogen oder Gestagen für die Antibabypille. Es ist nun mal so, der Grat zwischen Nutzen und Schaden ist sehr schmal bemessen. Das zeigt auch die Hormonersatztherapie gegen Wechseljahresbeschwerden.
Linderung durch Hormone bei Depressionen

Seit bekannt ist, wie Hormone auch die Psyche dirigieren, denken Mediziner über deren Einsatz gegen Depressionen und andere seelische Störungen nach. Dem „Kuschelhormon“ Oxytocin gilt dabei die besondere Aufmerksamkeit zur Behandlung fehlerhafter Stressregulierung.

Die extrem labile Balance des hormonellen Regelkreises stellt bisher jedoch ein unüberwindliches Hindernis dar. Hormongaben wirken gewissermaßen auf jeden Patienten anders – von gut bis gar nicht - oder sie lösen ein psychisches Problem und schaffen dabei ein neues an anderer Stelle.

Die Hormonforschung hat noch viele Geheimnisse zu lösen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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