Naturheilung- Pflanzliche Wirkstoffe bei Harnröhrenentzündung - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Naturheilung- Pflanzliche Wirkstoffe bei Harnröhrenentzündung

Naturheilung

Bei dieser Erkrankung steht eine Vielzahl von natürlichen Heilmitteln zur Verfügung. Es gibt pflanzliche Wirkstoffe, sowohl zur Linderung der typischen Beschwerden, sowohl auch zur Vorsorge. Die Pflanzen können beliebig miteinander kombiniert werden. Sie können auch als unterstützende Maßnahme zu ärztlich verordneten Medikamenten genommen werden.

Inhalt

Pflanzen, die helfen
Preiselbeere – Pflanzenbeschreibung:
Hauptanwendung in der Naturheilkunde: Preiselbeere
Weitere Anwendungsgebiete Preiselbeere
Anwendung Preiselbeerblätter
Anwendung Preiselbeeren
Anwendungsrezepte Preiselbeeren
Bärentraube – Pflanzenbeschreibung
Anwendungsgebiete der Bärentraube
Weitere Anwendungsgebiete der Bärentraube
Anwendungsrezepte Bärentraube
Liebstöckel Pflanzenbeschreibung
Anwendung und Heilwirkung Liebstöckel
Weitere Anwendungsgebiete Liebstöckel
Rezept bei Stoffwechsel und Harnorganstörung- Liebstöckel
Ackerschachtelhalm Pflanzenbeschreibung
Ackerschachtelhalm Heilwirkung
Weitere Anwendungsgebiete von Ackerschachtelhalm
Ackerschachtelhalm Stoffwechsel Tee
Anwendung Ackerschachtelhalm äußerlich
Weitere Anwendungsgebiete von Ackerschachtelhalm
Ackerschachtelhalm Stoffwechsel Tee
Anwendung Ackerschachtelhalm äußerlich

Wacholderbeeren Pflanzenbeschreibung
Wacholderbeeren Heilwirkung
Wacholderbeeren Anwendung
Wachholdertee für Verdauung, Harnorgane und Stoffwechsel
Goldrute – Pflanzenbeschreibung
Goldrute Heilwirkung
Weitere Anwendungsmöglichkeiten Goldrute
Goldruten Anwendung
Cranberry – Pflanzenbeschreibung
Cranberry Heilwirkung
Weitere Anwendungsmöglichkeiten Cranberry
Cranberry Anwendung

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Pflanzen, die helfen

  • Preiselbeerenblätter und Bärentrauben: beides sind natürliche Antibiotika und helfen dank ihres hohen Gehalts an Arbutin (Arbutin, eine Substanz aus der Gruppe der Hydrochinone und ist ein natürlicher Wirkstoff, der in den Blättern der Bärentraube und Preiselbeere vorkommt) bei infektiösen Harnröhrenentzündungen.

  • Liebstöckel: ist antientzündlich und spült die Harnwege.

  • Ackerschachtelhalm und Wacholderbeeren: eignen sich für eine Durchspülungstherapie und sorgen für eine erhöhte Harnbildung.

  • Goldrute: hat einen krampflösenden und harntreibenden Effekt und wirkt entzündungshemmend bei Harnröhrenentzündungen.

  • Cranberry: kann Erkrankungen vorbeugen, da es das Andocken von einigen Erregern an die Innenseite der Harnröhrenschleimhaut verhindert.

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Preiselbeere – Pflanzenbeschreibung

Die Preiselbeere ist in Europa sehr verbreitet. Sie wächst überwiegend in kühlen und kargen Gegenden und trockenen Wäldern. Die Sträucher der Preiselbeere können bis zu 40 cm hoch wachsen, bleiben aber meist unter 20 cm. Die Blätter sind eiförmig und dunkelgrün glänzend. Die rosafarbene Blüte der Preiselbeere ist zwischen Mai und Juni. Aus den Blüten entwickeln sich bis Juli oder August glänzende Beeren, die zunächst weiß und später leuchtend rot sind.

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Hauptanwendung in der Naturheilkunde

Harnröhrenentzündung - Blasenentzündung, da die Heilwirkung adstringierend (zusammenziehend- Wirkung eines Mittels (lat. Adstringens), durch dessen Inhaltsstoffe Gewebe oder Schleimhäute zusammengezogen werden), antibakteriell, beruhigend, entzündungshemmend und harntreibend ist.

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Weitere Anwendungsgebiete

Erkältung, Appetitlosigkeit, Blasensteine, Blasenkrampf, Bettnässen, Durchfall, Fieber, Harnwegsinfekte, Husten, Nierenbeckenentzündungen, Rheuma, Vitamin C Mangel, erhöhter Cholesterinspiegel, Gicht, Kopfschmerzen

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Anwendung Preiselbeerblätter

Aus den getrockneten Preiselbeerblättern wird der Tee zubereitet. Man nimmt ein bis zwei Teelöffel Preiselbeerblätter und eine Tasse kochendes Wasser und lässt den Tee zehn Minuten ziehen. Anschließend wird er durch ein Sieb gegossen und in kleinen Schlucken getrunken. Täglich werden bis zu drei Tassen von diesem Tee getrunken.

Wie bei allen stark wirksamen Heilkräutern sollte man nach sechs Wochen Daueranwendung eine Pause einlegen und vorübergehend einen anderen Tee mit ähnlicher Wirkung trinken. Anschließend kann man wieder sechs Wochen lang Preiselbeerblätter-Tee trinken. Durch die Pause werden eventuelle unerwünschte Langzeitwirkungen verhindert und die erwünschte Preiselbeerblätter-Wirksamkeit bleibt erhalten und lässt nicht durch Gewöhnung nach.

Als Mischtee mit z. B. Goldrute, Hauhechel, Birke und Kamille hat man zusätzlich einen wirksamen Tee gegen eine Blasenentzündung.

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Anwendung Preiselbeeren

In vielfältiger Weise können die Beeren des Preiselbeeren-Strauchs eingesetzt werden. Im rohen Zustand sind die Beeren kaum verzehr bar, da sie eher herb und zusammenziehend schmecken. Einsetzbar sind sie in gekochter Form z. B. als Kompott, Marmelade oder Saft.

Den Saft kann man als Vitaminspender einsetzen, da er reich an Vitamin A, B und C ist. Ein weiteres Anwendungsgebiet von Preiselbeersaft ist die Vorbeugung von Harnwegsinfekten.

Bei dieser Anwendungsmöglichkeit kommt die Verwandtschaft von Preiselbeeren und den amerikanischen Cranberries zum Tragen. Cranberries wurden in den letzten Jahren gründlich erforscht. Wenn man regelmäßig Cranberry-Saft trinkt, können sich Bakterien nicht in der Blasenschleimhaut einnisten und vermehren. Diese Wirkung kann man auch von Preiselbeersaft erhoffen.

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Anwendungsrezepte Preiselbeeren

Preiselbeer-Geist: hier werden 250 Gramm frische Preiselbeeren in ein Liter Korn angesetzt. Der Ansatz muss vier Wochen ziehen. Danach filtert man den angesetzten Korn und kann dann teelöffelweise eingenommen werden.

Preiselbeer Marmelade: die Marmelade wird gerne zu Wildgerichten und gebratenem Käse gereicht. Als Medizin kann man die Preiselbeer Marmelade nicht betrachten, hat aber wahrscheinlich eine leicht vorbeugende Wirkung gegen Harnwegsinfekte und die Marmelade fördert den Appetit.

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Bärentraube – Pflanzenbeschreibung

Die Pflanze wächst bevorzugt im Gebirge und sieht der Preiselbeerpflanze sehr ähnlich. Die Bärentraube wächst am Boden und ist so ein rasenartiges Flächengewächs. Die Blätter der Bärentraube sind in der Naturheilkunde ein bekanntes Mittel gegen Blasenentzündungen. Wild sammeln darf man die Pflanze in Deutschland nicht, da sie geschützt ist. Aufgrund dessen muss man die Blätter entweder kaufen oder die Blätter der Preisbeere verwenden, die ähnlich wirksam sind.

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Anwendungsgebiete der Bärentraube

Hauptanwendungsgebiet der Bärentraube ist die Blasenentzündung. Die Heilwirkung ist adstringierend (Wirkung eines Mittels (lat. adstringens), durch dessen Inhaltsstoffe Gewebe oder  Schleimhäute zusammengezogen werden), antibakteriell, harntreibend und tonisierend (heben, kräftigen, stärken).

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Weitere Anwendungsgebiete der Bärentraube

Ausfluss, Bronchitis, Kopfschmerzen, Vitamin C Mangel, Gallenbeschwerden, Blasensteine, Bettnässen, Nierenbeckenentzündungen und Nierengries.

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Anwendungsrezepte Bärentraubenblätter

Hauptsächlich bei Entzündungen der Harnorgane werden die Blätter der Bärentraube eingesetzt. Im Harn verwandelt sich das Arbutin (in den Blättern enthalten), der durch die Entzündung alkalisch geworden ist, in die Wirkstoffe Hydrochinon und Methylhydrochinon. Diese beiden Stoffe wirken stark antibiotisch und können so bei einer Blasenentzündung oder einer Nierenbeckenentzündung wirksam helfen.

Bärentraubenblätter – Tee: pro Tasse nimmt man einen Esslöffel Bärentraubenblätter und kocht sie fünf Minuten im Wasser. Den fertigen Tee trinkt man solange er noch warm ist. Eine sinnvolle Dosierung wären ein bis zwei Tassen pro Tag bei einer Blasenentzündung oder einer Nierenbeckenentzündung. Liegt eine akute Entzündung vor kann man bis zu vier Tassen täglich trinken.
Man kann Bärentraubenblätter auch als normalen Aufguss oder Kaltauszug zubereiten.

Häufig sind Bärentraubenblätter auch Bestandteil von Teemischungen für Niere und Blase. Sie wirken dann milder, aber auch schwächer.
Bei Patienten, die einen empfindlichen Magen haben kann es zu Nebenwirkungen wie Magenschmerzen und Übelkeit kommen. In diesem Fall sollte man den Tee maximal eine Woche verwenden und höchstens fünf Mal im Jahr.

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Liebstöckel Pflanzenbeschreibung

Ursprünglich kommt der Liebstöckel aus südlichen Ländern, ist in Europa aber heimisch geworden. Die ausdauernde Wurzel treibt im Frühjahr kraftvolle Triebe die zuerst rötlich sind und sich dann grün verfärben. Die Pflanze hat ein enormes tägliches Wachstum. Innerhalb kürzester Zeit entwickelt sich die Pflanze zu einem hüfthohen Busch mit weichen Stengeln und weichen Blättern. Die Blätter riechen bei Berührung würzig. Die Stängel des Liebstöckels können im Hochsommer auf bis zu zwei Metern hoch wachsen und bilden gelbliche Doldenblüten aus.

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Anwendung und Heilwirkung Liebstöckel

Aus der Wurzel des Liebstöckels wird ätherisches Öl gewonnen, das nach der Kommission E (BGA/BfArM) krampflösend wirkt, was auf die im ätherischen Öl enthaltenen Alkylphthalide zurückgeführt werden kann. Es wird bei Entzündungen der ableitenden Harnwege sowie zur Vorbeugung bei Harngries zur Durchspülung angewandt. In der Volksmedizin wurde es darüber hinaus zur Verdauungsförderung, bei Husten zur Förderung des Auswurfs und als menstruationsförderndes Mittel verwendet.

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Weitere Anwendungsgebiete Liebstöckel

Bei Blasenentzündungen, Blasensteine, Nierenleiden, Nierensteine, harntreibend, anregend, blutstillend, krampflösend, Magenbeschwerden, Verdauungsschwäche, Verstopfung, Rheuma, Gicht, Wassersucht, Mittelohrentzündung, Halsentzündung, Kehlkopfentzündung, Mundschleimhautentzündung, Bronchitis, Husten, Herzschwäche, Ödeme, Nervenschwäche, Nervosität.

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Rezept Liebstöckel bei Stoffwechsel und Harnorganstörung

Liebstöckel hat harntreibende und aktivierende Eigenschaften auf den Stoffwechsel. Es kann daher auch bei Wasseransammlungen in Füßen und Beinen eingesetzt werden und hat eine herzstärkende Wirkung. Durch die Einnahme von Liebstöckel kann man eine Linderung der Beschwerden bei Rheuma und Gicht erreichen.
Eine Kur mit einem Liebstöckel-Wein (1 EL auf 1/2 Liter Weißwein) soll den Abgang von Nierensteinen und Nierengrieß fördern.

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Ackerschachtelhalm Pflanzenbeschreibung

Der Ackerschachtelhalm wächst auf Feldern, Wiesen, Äckern und Wegrändern. Die Pflanze ist in Europa und Nordasien weit verbreitet. Im Frühjahr wachsen 20 cm große blass gelbliche Stängel mit einer Sporenähre an der Spitze. Dieses Frühjahrswachstum dient ausschließlich der Fortpflanzung der Pflanze. Ab Mai wachsen dann die grünen Sommertriebe, die zehn bis fünfzig cm hoch werden. Die Gestalt der Sommertriebe erinnert an kleine Nadelbäume; sie haben einen Stängel, von dem quirl förmig grüne Zweiglein abstehen.

Nur die Sommertriebe werden medizinisch genutzt. Der Schachtelhalm enthält sehr viel Kieselsäure, was den Einsatz bei Nierenkrankheiten und Problemen des Bindegewebes begründet. Diese Stängel ersetzen die Blätter. Auch Blüten hat der Schachtelhalm nicht, weil er eine Sporenpflanze ist.

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Ackerschachtelhalm Heilwirkung

Die Wirkung von Ackerschachtelhalm ist blutreinigend, blutstillend, entzündungshemmend und harntreibend. Hauptsächlich wird Ackerschachtelhalm bei Rheuma angewendet.

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Weitere Anwendungsgebiete von Ackerschachtelhalm

Blasenschwäche, Afterjucken, Nierenschwäche, Hautentzündungen, Durchblutungsstörungen, Wunden, schwache Menstruation, Blutungen, Wassersucht, Ödeme, Blutungen, Frostbeulen, rheumatische Schmerzen, Krampfadern.

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Anwendung Ackerschachtelhalm innerlich

Ackerschachtelhalm wird innerlich vorwiegend als Tee eingesetzt. Der Tee muss mindestens zwanzig Minuten abgekocht werden, damit sich die Kieselsäure aus der Pflanze löst. Der Tee wird bei Störungen des Harnapparat eingenommen oder wenn man dem Bindegewebe was Gutes tun will.

Stoffwechsel Tee: man mischt zu gleichen Teilen Ackerschachtelhalm, Melisse, Spitzwegerich, Hirtentäschel und Holunderblüten. Pro Tasse brüht man einem gehäuften Teelöffel dieser Mischung auf, lässt den Sud zehn Minuten ziehen und filtert ihn anschließend, bei Bedarf kann man den Tee mit Honig süßen. Trinken sollte man von diesem Tee täglich drei Tassen.

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Anwendung Ackerschachtelhalm äußerlich

Als Voll- oder Teilbad, Wickel oder Auflage ist der Ackerschachtelhalm äußerlich anzuwenden. Man muss hier eine größere Menge Tee zubereiten. Als Bad wird der Tee dann mit dem Badewasser verdünnt. Ein Vollbad sollte mindestens 150 g Schachtelhalm enthalten. Als Auflage z. B. bei Geschwüren oder Ekzemen werden die Auflagen und Wickel in den Tee getaucht und auf die betroffenen Stellen gelegt.

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Wacholderbeeren Pflanzenbeschreibung

Ursprungsort des Wacholders sind die Alpen und Mittel- bis Nordeuropa. Der Wacholder erreicht je nach Standort eine Höhe von 50 cm bis zu 7 Metern und steht säulenartig in der Landschaft. Die Blüten sind zweihäusig und wachsen auf verschiedenen Pflanzen. Die männlichen Blüten bestehen aus Staubgefäßen, die in Quirlen zusammenstehen. Die weiblichen Blüten haben drei Samenknospen, die nebeneinander stehen. Nur aus den weiblichen Blüten bildet sich innerhalb eines Jahres eine grüne Beere. Schwarzbraun und reif werden die Beeren erst nach zwei Jahren bis zu drei Jahren.

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Wacholderbeeren Heilwirkung

Die Wirkung der Beere reicht von der Förderung der Verdauung über die Harnorgane bis zum Atmungsapparat und Infektionskrankheiten. Verwendete Pflanzenteile sind Beeren, Nadeln, Triebspitzen, Holz und Wurzeln. Nachgewiesene Heilwirkung z. B. bei Blähungen, Darmentzündungen, Gastritis, Leberschwäche, harntreibend, blutreinigend, blutbildend, antibakteriell, schmerzlindernd, Sodbrennen, leichte Form der Diabetes, Arthritis, Rheuma, Gicht, Ischias, Blasengries, Blasensteine, Kreislaufschwäche, Wassersucht, Erkältung, Migräne, Gereiztheit, Menstruationsbeschwerden, Zahnfleischentzündungen, Krampfadern.

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Wacholderbeeren Anwendung

In der Heilkunde und der Küche werden hauptsächlich die Beeren verwendet. Es können aber auch die Triebspitzen, das Holz und die Wurzeln verwendet werden. die Heilwirkung des Wacholders ist vielfältig und betrifft fast alle gängigen Krankheiten.

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Wachholdertee für Verdauung, Harnorgane und Stoffwechsel

Wachholdertee tötet schädliche Bakterien im Darm ab und die Verdauungsorgane werden zur verbesserten Arbeit angeregt. Bei Erkrankungen des Harnapperates hilft der Wacholdertee aufgrund seiner harntreibenden, blutreinigenden, blutbildenden, antibakteriellen und schmerzlindernden Eigenschaften. Zusätzlich wird die Nierentätigkeit angeregt.

Bei Nierenentzündung sollte der Wacholder jedoch nicht verwendet werden, weil er die Nieren zu stark reizt.

Über die Förderung des Stoffwechsels und die entgiftende Wirkung kann Wacholder-Tee auch gegen Migräne, Konzentrationsschwäche und nervöse Herzbeschwerden helfen. Auch leichte Formen von Diabetes können günstig beeinflusst werden. (Natürlich nur begleitend zur ärztlichen Behandlung).

Aus zerquetschten Wacholderbeeren wir der Tee hergestellt. Man nimmt je ein Teelöffel Beeren auf eine Tasse Aufguss und lässt ihn zehn Minuten ziehen.

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Goldrute – Pflanzenbeschreibung

Auf trockene Waldwiesen, lichte Wälder oder Kahlschläge wächst die Goldrute. Verbreitet ist die Goldrute in Europa bis Nordafrika. Die Pflanze wird bis zu einem Meter hoch und ist eine mehrjährige Pflanze, die Jahr für Jahr an der gleichen Stelle wieder wächst. Der aufrechte Stengel, der sich nicht verzweigt hat meist nur wenige Blätter die länglich lanzettlich sind. Die Goldrute blüht Ende Juli, Anfang August leuchtend gelb mit vielen kleinen Blüten.

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Goldrute Heilwirkung

In der Naturheilkunde ist das Haupteinsatzgebiet der Nieren-Blasen-Apparat. Goldrute wirkt stark harntreibend, adstringierend (zusammenziehend), blutreinigend und entzündungshemmend. Verwendet wird das blühende Kraut.

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Weitere Anwendungsmöglichkeiten Goldrute

Bei Blähungen, Darmentzündungen, Diabetes, Durchfall, Blasenentzündungen, Insektenstiche, Wassersucht, Rheuma, Wundheilung, Störungen der Harnabsonderung, Ödeme, Nierenleiden, Nierengrieß und Steine.

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Goldruten Anwendung

Man kann einen Tee von der Goldrute trinken, eine Tinktur oder Kräuterwein ansetzen. Verwendet wird das Goldrutenkraut zur Zeit der Blüte.
Vorsicht: Goldrute sollte man nicht bei Nierenentzündung und Nierenversagen anwenden, denn dann würde die Niere zu sehr gereizt.
Nur eine an sich gesunde Niere darf durch die Goldrute angeregt werden.

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Cranberry – Pflanzenbeschreibung

Überwiegend sind die Cranberriepflanzen in Nordamerika beheimatet. Sie werden dort in großen landwirtschaftlichen Betrieben angebaut. Cranberries sind mit unseren Preiselbeeren und Heidelbeeren verwandt und sehen wie zu große Preiselbeeren aus. Die immergrünen Sträucher wachsen zwischen 20 cm und zwei Meter hoch. Die Pflanzenblätter sind klein und eiförmig. Ihre weißen Blüten wachsen erst im dritten Jahr und erscheinen dann zwischen Juni und August. Diese Pflanze kann sich selbst befruchten, bei einer Fremdbefruchtung wachsen aber mehr Früchte. Nach der Blüte dauert es zwei Monate bis die dunkelroten Früchte reif sind.

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Cranberry Heilwirkung

In der Naturheilkunde werden die Beeren verwendet. Die Inhaltsstoffe sind Vitamine, unter anderem Vitamin C, Bor, Zitronensäure, Eugenol, Flavonoide, Phosphor, Hyperosid, Oleanolsäure, Oxalsäure, Parasorbinsäure, Pektin, Proanthocyanidin und Zink. Die Heilwirkung der Cranberry ist enorm, denn sie beeinflussen nicht nur die Harnorgane, sondern sollen sogar den Alterungsprozess verlangsamen. Roh schmecken die Cranberries zwar sehr gewöhnungsbedürftig, wenn man den sauren Geschmack wohlwollend bezeichnet. Aber getrocknet oder gekocht ist die Cranberry eine wohlschmeckende Frucht. Schon die amerikanischen Ureinwohner haben diese Pflanze zu schätzen gewusst für ihre Gesundheit.

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Weitere Anwendungsmöglichkeiten Cranberry

Cranberry wirkt antibakteriell, harntreibend, hilft bei Bettnässen, Blasenentzündungen, Blasenkrampf, Appetitlosigkeit, Durchfall, Angina pectoris, Arteriosklerose, Magengeschwüre, Mundschleimhautentzündungen, Rheuma, Frühjahrsmüdigkeit, Nierenbeckenentzündung und Fieber.

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Cranberry Anwendung

Vorwiegend durch Essen wird Cranberry angewendet. Die Früchte schmecken im rohen Zustand sehr sauer und sind bitter im Geschmack. Verkocht man sie jedoch mit Zucker zu einer Soße oder trocknet sie, sind sie sehr wohlschmeckend.

Getrocknet schmecken sie ähnlich wie Rosinen, die Säure ist weitgehend verschwunden und hat einem süßen Aroma Platz gemacht. Man kann sie getrocknet beispielsweise im Müsli essen oder einfach so naschen.

Als Soße gekocht passen die Cranberries zu Fleischgerichten, gebackenem Käse, aber auch zu Quarkspeisen, Kuchen und anderen Süßspeisen. Gekocht verliert sich der Vitamin-C-Gehalt natürlich deutlich. Aber die anderen gesundheitsfördernden Eigenschaften bleiben erhalten.

Auch als Saft kann man die Cranberries trinken.

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