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Nipah-Virus – erste Tote in Indien

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Nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) wird der Nipah-Virus von Flughunden übertragen. Also vom Tier auf den Menschen als auch auf andere Tiere. Gegen diesen gefährlichen Virus gibt es keine Impfung und auch kein anderes Heilmittel.

Zurzeit breitet es sich in Indien aus. An dem Virus sind wohl bisher zehn Menschen verstorben.

Bestätigt hatten die indischen Gesundheitsbehörden bisher drei Todesfälle, die durch das Nipah-Virus starben. Bei weiteren sechs Todesfällen besteht ein entsprechender Verdacht.

Zwei Brüder, die an dem Virus starben, kamen aus dem Bezirk Kozhikode im Bundesstaat Kerala und der dritte bestätigte Todesfall war eine Krankenschwester, die die beiden behandelt hat.
In einem Brunnen hinter dem Haus der Brüder wurde ein toter Flughund gefunden. Flughunde sind nach Informationen der Weltgesundheitsorganisation (WHO) die natürlichen Wirte des Nipah-Virus, an dem auch Tiere schwer erkranken können.

Von insgesamt 64 Menschen wurden Blutproben entnommen, die mit den Brüdern Kontakt gehabt hatten. Die Proben wurden zur Untersuchung an ein Labor geschickt. Neun von ihnen hatten Symptome einer Nipah-Infektion und wurden ins Krankenhaus eingewiesen und unter Quarantäne gestellt.

Ist der Mensch mit dem Nipah-Virus infiziert, kommt es zu Fieber, Atemwegserkrankungen und es kann im schlimmsten Fall eine tödliche Hirnhautentzündung verursachen. Zum jetzigen Zeitpunkt gibt es weder eine Impfung noch eine wirksame Behandlung gegen den Nipah-Virus.

Die WHO teilte mit, dass das Virus bisher nur in Südasien aufgetaucht sei und rät Reisende in dieser Region davon ab von Bäumen Früchte zu essen, an denen Bissspuren erkennbar sind, da infizierte Flughunde davon gegessen haben könnten. Das gilt natürlich auch für Baumfruchtsäfte, wie etwa Dattel- oder Palmsäfte.
Für die Weltgesundheitsorganisation gehört der Nipah-Virus, genauso wie der Ebola-Erreger, zu den am dringendsten zu erforschenden Krankheitserregern. Denn die Wahrscheinlichkeit ist besonders hoch, dass es in naher Zukunft schwere Krankheitsausbrüche verursachen kann.

Die Sterblichkeitsrate liegt nach Angaben der Weltgesundheitsorganisation (WHO) bei 70 Prozent. Flughunde sind die natürlichen Wirte des Erregers, an dem auch Tiere schwer erkranken können.

Der erste bekannte Ausbruch des Nipah-Virus ereignete sich 1998 in Malaysia. Die Überträger damals waren Schweine, die das Virus auf den Menschen übertrugen. Damals hatte das Robert-Koch-Institut besonders Tierärzte, Metzger, Tierzüchter und Abenteuerurlauber vor einer Ansteckung gewarnt.

Mai 2018
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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