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Pergamenthaut – Hilfe aus der Naturheilung

Naturheilung
Von einer sogenannten Pergamenthaut spricht man bei sehr dünner, fast schon durchsichtig erscheinender Haut. Das Unterhautfettgewebe bei einer Pergamenthaut ist sehr gering, so dass sich die Adern sichtbar unter der Haut abzeichnen. Zudem ist die extrem dünne und trockene Haut sehr empfindlich und reißt schnell ein – wie Pergamentpapier. Unter der Pergamenthaut leiden meist Menschen im fortgeschrittenen Alter und/oder aufgrund von verschiedener Medikamenteneinnahme, z. B. Cortison. Mediziner sprechen daher auch von der „Cortisonhaut“. Eine besondere Pflege ist hierbei sehr wichtig. Eine Auswahl von Naturheilmitteln kann helfen, die Pergamenthaut wirksam zu pflegen.
Inhalt

Symptome, die für eine Pergamenthaut sprechen
Ursachen einer Pergamenthaut
Pflege von Pergamenthaut
Symptome, die für eine Pergamenthaut sprechen

  • Die Haut verliert stark an Elastizität (Test: Anheben einer Hautfalte, z. B. an der Hand, die Haut bleibt für mehrere Sekunden stehen).
  • Die Haut platzt schnell auf, z. B. bei leichtem Reiben, Quetschen oder Stoßen.
  • Beim Kratzen durch Juckreiz entstehen offene Stellen.
  • Wunden verheilen schlecht und nur sehr langsam.
Ursachen einer Pergamenthaut

Der natürliche Alterungsprozess der Haut beginnt beim Menschen bereits mit Mitte 20, d. h., die Haut wird dünner und verliert an Elastizität. Im fortgeschrittenen Alter kann es zur Pergamenthaut kommen. Häufig sind dünnere Menschen davon betroffen. Aber auch durch Medikamente oder medizinische Behandlungen kann es altersunabhängig zu der Pergamenthaut kommen, wie zum Beispiel Cortisoneinnahme, Gerinnungshemmer, nach einer Strahlenbehandlung, aber auch bei Lebererkrankungen oder Diabetes.

Treten erste Anzeichen einer Pergamenthaut auf, die nicht altersbedingt zu begründen sind, sollte bei Medikamenteneinnahme der Arzt davon unterrichtet werden, um eventuell ein alternatives Präparat auszuprobieren.
Pflege von Pergamenthaut:

Bei der Pflege von Pergamenthaut ist besondere Vorsicht geboten. Die Haut reißt schnell ein, weil sie sehr dünn ist. Besonders die Hände, die Unterarme und die Schienenbeine sind davon betroffen, da die Haut an diesen Stellen von Natur aus schon sehr dünn ist.

Die Pflegeprodukte dürfen auf gar keinen Fall Konservierungsstoffe enthalten und müssen frei von Parfüm und Alkohol sein, denn diese Inhaltsstoffe würden die Haut noch mehr austrocknen. Es ist zudem darauf zu achten, dass die Produkte eine rückfettende Wirkung haben. Sehr gut eignen sich Wasser-Öl-Emulsionen (W/O), die das Fett-Feuchtigkeitsgleichgewicht wieder herstellen, die natürliche Funktion wieder anregen und Hautschädigungen vorbeugen.

Eine Pflegecreme sollte daher wertvolle Öle enthalten, wie zum Beispiel:

  • Olivenöl
  • Aloe vera
  • Argonöl
  • Jojobaöl
  • Weizenkeimöl
  • Erdnussöl

Weitere Tipps für wirkungsvolle Creme-Inhaltsstoffe bei Pergamenthaut sind

  • Allantoin (bindet die Hautfeuchtigkeit, beschleunigt die Zellgeneration, wirkt entzündungshemmend und begünstigt das Feuchthaltevermögen).
  • Dexpantenol (regt die Zellneubildung an, lindert Juckreiz und macht die Haut geschmeidiger).

Bei der täglichen Körperpflege sollte man hin und wieder ganz auf Pflegemittel verzichten, zumindest an den besonders stark betroffenen Stellen. Die Haut sollte auch nicht mit dem Handtuch trocken gerieben werden, sonder nur vorsichtig abgetupft werden.
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Bild: clipdealer.de
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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