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Pflanzliche Hilfe bei leichten Depressionen

Naturheilkunde
Die Psyche kann man durch Pflanzliche-Wirkstoffe positiv beeinflussen. In ihrer Wirkungsweise ist sie zwar nicht so stark wie Psychopharmaka, aber bei leichten depressiven Verstimmungen sind sie eine effektive Hilfe.

Wenn die Stimmung in den Keller fällt, weil das Leben nicht mehr so verläuft wie erhofft, muss man nicht gleich zu Antidepressiva greifen. Bei leichten Verstimmungen kennt die Naturheilkunde eine Reihe von Pflanzen, deren Inhaltsstoffe bei leichten depressiven Verstimmungen helfen können.

Gerade Antidepressiva haben häufig Nebenwirkungen und wirken nicht bei jedem Menschen gleich.

Neben der psychologischen Behandlung von Depressionen gibt es in der Naturheilkunde vielfältige Ansätze zur Hilfe. Bei Depressionen wird zum Beispiel das Johanniskraut eingesetzt, entweder als Phytopharmaka (Phytopharmaka sind Arzneimittel pflanzlicher Herkunft). Dazu gehören Teemischungen, Pflanzenextrakte, Tinkturen, Tee oder in homöopathischer Form. Mit den Bachblüten bietet die Naturheilkunde eine weitere Unterstützung an.

Neben einer pflanzlichen Therapie und psychotherapeutischen Betreuung können noch weitere Verfahren zum Einsatz kommen, so zum Beispiel Kunst-, Musik-, oder Bewegungstherapien.
Inhalt

Pflanzen, die bei leichten Depressionen helfen können
Pflanzen, die bei leichten Depressionen helfen können
Johanniskraut: Eine der bekanntesten Mittelmeerpflanze ist das Johanniskraut. Johanniskraut wird meist in Form von Tabletten bei Depressionen eingesetzt. Der Extrakt aus dieser Pflanze wird gegen leichte bis mittelschwere Depressionen empfohlen. Verantwortlich für die Wirkung sind die Inhaltsstoffe Hypericin und Hyperforin. Diese Stoffe wirken auf Botenstoffe im Gehirn.

Johanniskraut kann Stimmungen aufhellen, Angstzustände lösen und nervöse Unruhen lindern.

Für schwere oder chronisch verlaufende Depressionen sind keine positiven Effekte von Johanniskraut beschrieben.

Die alleinige Einnahme von Johanniskraut (ohne chemische Antidepressiva) kann bei depressiven Episoden eine erste Therapie darstellen, jedoch nur unter medizinischer Beobachtung und Aufklärung über Art und Dauer der Anwendung.

Ein Effekt der sanften Antidepressiva tritt allerdings erst nach sechs bis acht Wochen ein.
Hopfen: Als natürliches Schlafmittel, besonders in Kombination mit Baldrian wirkt der Hopfen beruhigend und als natürliches Schlafmittel. Die schlaffördernde Wirkung setzt aber erst nach zwei bis vier Wochen ein.
Eigentlich ist der Hopfen vor allem als Bestandteil des Bieres bekannt. Im Bier entfaltet der Hopfen mit seinen Bitterstoffen seine konservierende und bakterientötende Wirkung. Der Hopfen ist auch für den herben Geschmack des Bieres verantwortlich. Außerdem ist er teilweise für die beruhigende Wirkung des Bieres verantwortlich. Die beruhigende Wirkung kann man aber auch durch Tees, Tinkturen oder Dragees nutzen.

Hopfen ist als Bestandteil in vielen Beruhigungstees vorhanden.

Für einen Tee gegen Schlafstörungen vermischt man 20 g Baldrianwurzel, 15 g Hopfenzapfen, 15 g Kamillenblüten und 5 g Pfefferminze. Von der Teemischung nimmt man ein Esslöffel und übergießt sie mit ¼ Liter kochendem Wasser. Der Sud muss 10 Minuten abgedeckt ziehen und wird dann abgeseiht. Pro Tag sollte man 3 Tassen voll davon trinken.

Bei Schlaflosigkeit verwendet man folgende Teezubereitung. Es werden zwei Teelöffel voll mit Hopfenblüten mit 250 ml kochendem Wasser übergossen und für 15 Minuten zum Ziehen an die Seite gestellt. Danach wird abgeseiht. Der Tee wird eine Stunde vor dem zu Bett gehen getrunken. Dem Tee kann man auch noch Baldrian dazugeben.
Bilder: pixabay website5
Lavendel: Der Lavendel (Lavendula officinalis) war Heilpflanze des Jahres 2008. Lavendel ist ein Alleskönner, er sieht schön aus, duftet hervorragend, beruhigt und entspannt.
Extrakte vom Lavendel helfen bei innerer Unruhe und Angstzuständen. Besonders die Inhaltsstoffe Linalylacetat und Linalool im ätherischen Öl der Blüten wirken beruhigend.

Bei Psychischen Verstimmungen sollte man die Behandlung mit seinem Arzt absprechen. Man sollte mehrmals täglich eine Tasse Tee trinken, jedoch nicht mehr als ein Liter. Die Behandlung kann man mit einer Duftlampe oder sogar einer Inhalation mit Lavendel unterstützen.
Passionsblume: Die beruhigende Wirkung der Passionsblume war schon den amerikanischen Ureinwohnern bekannt, die sie gerne als Heilpflanze verwendeten. Auch in der europäischen Heilpflanzenkunde wird die Passionsblume gerne gegen Schlafstörungen verwendet. Die Passionsblume wirkt auch krampf- und angstlösend, sodass sie auch gegen zahlreiche nervös bedingte Gesundheitsbeschwerden verwendet werden kann.
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Bachblüten-Therapie: Die Bachblüten-Therapie wurde von dem Engländer Dr. Edward Bach entwickelt und basiert auf der Idee, dass die gebundene Energie von Blüten eine regulierende Wirkung auf psychische Zustände des Menschen hat. Durch diese psychische Wirkung können häufig auch körperliche Symptome gebessert werden.
Beruhigen mit Duftlampen: Wer mag, kann sich mit Duftlampen verwöhnen. Ätherische Öle enthalten bestimmte Moleküle, die in die Nase und von dort als Signal ins limbische System gelangen und hier die Ausschüttung neurochemischer Stoffe anregen. Lavendel- und Bergamottöl zum Beispiel regen die Serotoninproduktion an, Mandarinenöl stellt das seelische Gleichgewicht wieder her, indem es für mehr Noradrenalin und Dopamin im Körper sorgt. Diese Öle können auch in die Badewanne geträufelt werden.
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Fazit: Dies ist nur eine kleine Auswahl an Heilpflanzen, die bei leichten Depressionen helfen können.
Auch die Wissenschaft beschäftigt sich zwischenzeitlich an der Aufarbeitung althergebrachter Anwendungen von Johanniskraut und anderen Heilpflanzenarten. Sie sehen inzwischen, dass in den traditionellen Heilpflanzen ein bemerkenswertes Potenzial für die moderne Behandlung von Depressionen steckt.

Vor einer Anwendung sollten Sie immer Rücksprache mit ihrem Arzt halten.

Denken Sie auch daran, dass es neben den Heilpflanzen, es noch viele andere Dinge gibt, um besser durchs Leben zu kommen. Dazu gehört zum Beispiel die Ernährung, die sich konkret aufs Gemüt und die Botenstoffverteilung im Gehirn auswirkt. So kann eine Gesunde Ernährung die Stimmung heben und eine Fertignahrung die Stimmung senken.

Zu beachten ist auch, dass eine gesunde Ernährung die Zusammensetzung der Darmflora begünstigt. Ein gesunder Aufbau der Darmflora mit Hilfe von Probiotika gehört ebenfalls zu den ganzheitlichen Maßnahmen bei Depressionen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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