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Plötzlich Kopfschmerzen – Natürliche Hilfe

Symptome
Kopfschmerzen werden häufig durch besondere Belastungen wie Stress, Ärger oder Wetterumschwünge ausgelöst. Der Schmerz wird als pulsierend, dumpf, drückend, bohrend oder hämmernd beschrieben. Man muss aber nicht immer an eine ersthafte Erkrankung denken, wie zum Beispiel einer Hirnblutung, Ischämie oder Entzündung wie Meningitis.

Der Kopfschmerz ist in seiner Art sehr unterschiedlich, die am häufigsten beschriebenen Empfindungen sind stichartig, drückend, klopfend, bohrend, pulsierend, ausstrahlend und diffus.
Inhalt

Um festzustellen, um was für einen Kopfschmerz es sich handelt sollte man folgende Punkte beachten
Zudem ist es wichtig, den Schmerz zu lokalisieren. Ist der Schmerz eher
Natürliche Hilfe gegen Kopfschmerzen
  • Entspannungstechnik
  • Stress
  • Akupunktur
  • Aromatherapie
  • Ernährung
  • Phytotherapie (Pflanzliche Mittel)
  • Heilfasten
  • Chiropraktik
  • Kälte
  • Wärme
Bilder: pixabay website5
Um festzustellen, um was für einen Kopfschmerz es sich handelt sollte man folgende Punkte beachten:

  • In welcher Situation sind die Beschwerden aufgetreten: z. B. bei Anstrengung (Blutung), aus dem Schlaf heraus (Cluster – Kopfschmerz)
  • Wie stark sind die Schmerzen: Mäßig, z. B. bei Bluthochdruck, stark, z. B. bei Migräneattacke, Meningitis, Hirndruck, sehr stark: z. B. bei Subarachnoidalblutung, Cluster Kopfschmerz, Glaukomanfall.
  • Cluster – Kopfschmerz: streng einseitige Kopfschmerzattacken in der Orbitalregion, Tränenfluss, Rötung der Augen. Meist Männer im mittleren Alter betroffen
  • Beschwerden bekannt: z. B. Morbus Meniere, Hypertonie, zerebrale Durchblutungsstörungen, Herzklappenfehler, Herzrhythmusstörungen, chronische Mittelohrentzündung
  • Akute Kopfschmerzattacke: beidseitiger Kopfschmerz mit Bewusstseinseintrübung
  • Akute Attacken: oft morgens einsetzender klopfender Halbseitenkopfschmerz mit Übelkeit und Erbrechen, lichtscheu, Geräuschempfindlichkeit
Zudem ist es wichtig, den Schmerz zu lokalisieren. Ist der Schmerz eher

  • Diffus, okzipital (Richtung Hinterhaupt), frontal- temporal, z. B.: Meningitis, Bluthochdruck, intrakranielle Blutung, Fieber, Hirndruck
  • Halbseitig: frontal-temporal, z. B. bei Migräneattacke, zusätzlich wellenartig bei Cluster Kopfschmerzen

Viele Menschen leiden häufig an Kopfschmerzen, manche so stark, dass die Schmerzen von Übelkeit und Erbrechen begleitet werden.
Der Kopfschmerz ist eine der häufigsten Störungen des Organismus, an denen fast 70 % der Bevölkerung zeitweise leidet.

Vorsicht – wenn: Bei häufigen Kopfschmerzen ist es sicher nötig, eventuelle organische Ursachen abzuklären und wenn möglich auszuschließen.
Ebenso ist Vorsicht geboten, bei:

  • Kopfschmerzen, die erst mal so auftreten
  • Kopfschmerzen, die laufend zunehmen (Hirnblutung?!)
  • Kopfschmerzen mit ausgeprägter Nackensteifigkeit (Hirnhautentzündung - dabei ist es nicht möglich in Rückenlage den Kopf so anzuheben, dass man seinen Bauch anschauen kann)
Natürliche Hilfe gegen Kopfschmerzen

Entspannungstechnik: Kopfschmerzpatienten sollten immer an Entspannungsverfahren denken. Das gilt besonders für Betroffene, die ihre Schmerzen häufig stressbedingt bekommen. Studien hierzu zeigen eine gute Wirkung, z. B. bei der Progressiven Muskelentspannung nach Jacobsen. Am besten mehrmals täglich in kleinen Einheiten ausführen.

Stress: Um Stress abzubauen, helfen auch ein moderates Ausdauertraining und ein gesundheitsorientiertes Krafttraining mit Beweglichkeitstraining.

Akupunktur: Die Akupunkt-Massage nach Penzel ist eine weitere Möglichkeit und ist geeignet Energien wieder fließen zu lassen. Vor allem bei chronischen Kopfschmerzen ist dieses zu empfehlen. Man sollte bis zu 5 Therapiesitzungen absolvieren, um den Erfolg beurteilen zu können.

Durch Akupunktur ist es möglich eine Reduzierung der Anfallshäufigkeit zu erreichen.

Aromatherapie: Bei der Aromatherapie, durch die orale Einnahme von Aroma-Essenzen sollte dieses immer von einem erfahrenen Therapeuten begleitet werden. Mittel der Wahl wären: Lavendel, Pfefferminze, Zitrone.

Ernährung: Seinen Tag sollte man mit einem guten Frühstück beginnen. Essen Sie Nahrungsmittel, die reich an Magnesium sind (z. B. Nüsse und Blattgemüse). Hierzu zählen aber nicht Erdnüsse oder Paranüsse. Bekannte Nahrungsmittel, die Kopfschmerzen auslösen, sollten Sie vermeiden. Das sind z. B. Schokolade, Rotwein, Koffein, Geräuchertes oder Käse. Achten Sie bei Ihrer Nahrung auf Natriumglutamat - ein Geschmacksverstärker. Auch diese Zusätze können Kopfschmerzen verursachen.

Studien der Kommission E empfehlen bei den Heilpflanzen Pfefferminzöl und die Weidenrinde. Es gibt aber auch gute Erfahrungen mit Abelmoschuskörner, Baldrian, Guarana, Khat, Majorankraut, Mutterkraut, Nardenwurzel, Schöllkraut und Veilchenwurzelstock.

Phytotherapie (Pflanzliche Mittel): Gegen Kopfschmerzen gibt es eine Vielzahl von pflanzlichen Schmerzmittel. So kann man zum Beispiel die Weidenrinde verwenden. Weidenrinde enthält Salicylate, das sind Vorläufer des bekannten Schmerzhemmers Acetylsalicylsäure, kurz ASS.

Weidenrinde hat einen sehr bitteren Geschmack, so dass man lieber Produkte aus Weidenrinde in Tabletten- oder Kapselform kaufen sollte. Weidenrinde wird nicht für Patienten empfohlen, die Blutverdünner einnehmen. Auch bei Kindern sollte man auf Weidenrinde verzichten.

Heilfasten: Kopfschmerzen, die ernährungsbedingt sind, kann man mit Heilfasten dauerhaft beseitigen.

Verschiedene Diäten können jedoch Kopfschmerzen verursachen.

Chiropraktik: Auch die Chiropraktik kann helfen. Für die Blutversorgung im Gehirn, Kopfhaut, Gesichtsknochen, Gehirn, Innen- und Mittelohr, für das sympathische Nervensystem ist der erste Halswirbel zuständig. Eine Fehlstellung dieses Wirbel (auch Atlas genannt) kann Kopfschmerzen verursachen.

Kälte: Nach langer Bildschirmarbeit fängt der Kopf an zu pochen. Angenehm kann hier eine Kühlung mit einem Gelkissen aus dem Kühlschrank sein. Das Gelkissen oder der feuchte Waschlappen wird für mehrere Minuten auf die Stirn oder Schläfen gehalten. Dadurch kann die Schmerzwahrnehmung gelindert werden. Ein sogenanntes kaltes Armband nach Kneipp verstärkt die Durchblutung der Arme und sorgt so für veränderte Kreislaufverhältnisse in der oberen Körperhälfte.

Entweder nacheinander oder gleichzeitig beide Arme von der Hand bis zur Mitte des Oberarmes in kaltes Wasser tauchen. Tritt dann ein Kältegefühl in den Armen ein, die Arme herausnehmen und abstreifen. Danach die Arme in ein Handtuch wickeln oder bewegen, bis die Arme wieder warm sind. Bei dieser Anwendung kommt es zu einer besseren Durchblutung der Arme.

Diese kalten Anwendungen sind hilfreich, wenn zum Kopfschmerz noch Müdigkeit und niedriger Blutdruck dazu kommen.

Wärme: Bei Spannungskopfschmerzen kann auch Wärme helfen. Wärme senkt die Muskelspannung. Ein erwärmtes Kirschkernkissen im Nacken, eine feucht warme Kompresse oder ein warmer Nackenguss (z.B. Dusche) kann helfen, den Kopfschmerz zu lindern. Unter anderem werden auch heiße Bäder empfohlen. Aber Vorsicht, bei heißen Bädern kann der Blutdruck stark abfallen und der Kopfschmerz verstärkt sich.

Empfohlen als Hausmittel werden zudem warme Fußbäder, Senfmehlfußbäder, Wechselduschen nach Kneipp- sowie Fuß- und Armbäder mit ansteigender Temperatur.
Bilder: pixabay website5
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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