Psychogene Schmerzen - Naturheilkunde - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

Naturheilkunde und Naturheilung
Heilmed-Krankheit.de
Natürliche Heilung mit Hilfe der Naturheilkunde
Direkt zum Seiteninhalt

Psychogene Schmerzen - Naturheilkunde

Naturheilung
Unter psychogenen Schmerzen versteht man seelisch verursachte Schmerzen, die sich genauso wie körperlich verursachte Schmerzen bemerkbar machen und sogar chronisch werden können. Für den Betroffenen heißt das nicht selten eine Odyssee von Arzt zu Arzt, da eine körperliche Ursache angenommen wird. Wenn keine Diagnose gestellt werden kann, da körperlich alles „in Ordnung“ scheint, ist das für den Patienten zum Verzweifeln. Er fühlt sich nicht ernstgenommen, denn die Schmerzen sind ja da.

Ein gutes Vertrauensverhältnis zu seinem Arzt ist daher sehr wichtig. Nur wenn der Patient absolut offen und ehrlich mit dem Arzt sprechen kann und der Arzt wiederum sich die Zeit nimmt, zuhört und einfühlsam mit seinem Patienten umgeht, kann der Ursache dieser Schmerzen auf den Grund gegangen werden.

Der Betroffene kann sich häufig auch nicht erklären, warum er diese oft anhaltenden Schmerzen hat, die sich in allen Bereichen des Körpers bemerkbar machen können. Häufig ist der Rücken betroffen oder Magenschmerzen, aber auch die Atemwege.

Wissenschaftlich nachgewiesen ist, dass körperliche und psychogene Schmerzen in denselben Gehirnarealen verarbeitet werden und das Schmerzempfinden gleich ist. Menschen mit psychogenen Schmerzen simulieren nicht, sondern empfinden den Schmerz tatsächlich.
Ursachen Psychogene Schmerzen
Bild: website5
Inhalt

Psychogene Schmerzen – Ursachen
Psychogene Schmerzen – Diagnose
Psychogene Schmerzen – Behandlung
Psychogene Schmerzen - Ursachen

Warum es bei einigen Menschen zu psychogenen Schmerzen kommen kann und bei anderen nicht, liegt an den unterschiedlichen Persönlichkeiten sowie an bestimmten Lebensereignissen, wie Trauer, psychische Konflikte oder Stress. Manche haben „ein dickes Fell“ und anderen Menschen „nehmen sich alles zu Herzen“.

Es wird vermutet, dass nahezu 80 Prozent der chronischen Schmerzen durch psychische Einflüsse mitbestimmt werden.

Meist äußern sich diese Schmerzen dann bei den eh schon krankhaften Schwachpunkten des Patienten. Leidet jemand immer wieder mal an Rückenschmerzen, wird wahrscheinlich bei Sorgen oder Stress der Rücken schmerzen, bei Bronchitis-Patienten werden vermutlich die Atemwege betroffen sein, genauso wie bei Menschen, die häufig unter Kopfschmerzen leiden oder Magenprobleme haben. Das Schmerzgedächtnis greift dann sozusagen auf die schon einmal erlebten Schmerzen zurück.
Psychogene Schmerzen - Diagnose

Probleme erkennen und aussprechen! Der Arzt kann nicht in die Köpfe seiner Patienten schauen. Nur wenn der Patient offen und ehrlich mit seinem Arzt spricht, kann dieser auch helfen. Da der Schmerz jedoch vordergründig ist, wird der Arzt zunächst die notwendigen Untersuchungen vornehmen und nach dem Ausschlussverfahren gehen. Je früher es Arzt und Patient gelingt, durch Gespräche verdrängte Probleme anzusprechen, desto besser für den Behandlungsverlauf.
Psychogene Schmerzen - Behandlung

Je nach Art und schwere der psychischen Konflikte, die der Patient hat und die zu den psychogenen Schmerzen geführt haben, ist der Behandlungsansatz.

Bei Stress gilt es, diesen in den Griff zu bekommen und zu minimieren. Dazu gehört, seinen Tagesablauf zu überdenken und zu ändern – ein Prozess, den man entweder alleine hinbekommt oder mithilfe einer Psychotherapie. Begleitend dazu sind Autogenes Training, Entspannung nach Jacobsen oder Yoga zu empfehlen. Für mehr innere Ruhe können auch Mittel aus der Homöopathie oder der Naturheilkunde unterstützend helfen.

Manchmal hilft es schon, über sein eigenes Verhaltensmuster nachzudenken. So zum Beispiel, wenn man immer wieder von seinen Mitmenschen enttäuscht wird, ob nun am Arbeitsplatz, im Freundeskreis oder sogar in der Familie. Man sollte sich einmal fragen, warum man sich so angreifbar macht oder ob man das vielleicht nur so empfindet oder ob grundsätzlich was zu ändern ist, wie zum Beispiel einen Arbeitsplatzwechsel. Aber auch hier gilt, wenn man die Probleme alleine nicht bewältigen kann, sollte man vor einer Psychotherapie nicht scheuen.
Fazit: So unterschiedlich wie die Menschen sind, so auch die Probleme und deren Bewältigung. Wichtig ist es den Schmerzen, die sich körperlich bemerkbar machen, auf den Grund zu gehen. Ist organisch nichts festzustellen, heißt das nicht, dass man mit den Schmerzen leben muss. Vielleicht dauert das Erkennen von psychogenen Schmerzen etwas länger, doch wie heißt es so schön „Erkenntnis ist der erste Weg zur Besserung“.
Vorheriger Beitrag: Chronisches Erschöpfungssyndrom (CFS) – Naturheilkunde

Nächster Beitrag: Verletzungen: Naturheilung bei Verletzungen


Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
Zurück zum Seiteninhalt