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Bilder: pixabay website5

Rotlichtlampe – Eine altbewährte Heilmethode

Naturheilkunde
Die Rotlichtlampe gehört mit zu den bekanntesten Heilmethoden. Früher war sie in vielen Haushalten zu finden, die Älteren von uns werden sich daran erinnern. Irgendwann geriet sie für lange Zeit in Vergessenheit. Heute ist die Rotlichtlampe wieder im Kommen, gerade weil viele Menschen nach einer alternativen Behandlungsmethode suchen. So können Sitzungen vor der Rotlichtlampe viele Beschwerden lindern, wie zum Beispiel Erkältungskrankheiten, Gelenkbeschwerden und Hautprobleme. Die wohltuende wärmende Wirkung der Infrarotstrahlung wird daher sehr geschätzt.
Inhalt

Was ist eine Rotlichtlampe?
Wirkung von Rotlicht
Infrarotlicht zur Stärkung der Abwehrkräfte
Auf die richtige Anwendung der Rotlichtlampe achten!
Die Vorteile der Rotlichtlampe zu anderen Heilmitteln
Was ist eine Rotlichtlampe?

Die Rotlichtlampe ist eine Wärmelampe, die in der Hauptsache aus einer Glühbirne mit einer speziellen Färbung und Beschichtung besteht, wodurch es zu der Infrarotstrahlung (Wärmestrahlung) kommt. Infrarotstrahlen sind für das menschliche Auge nicht sichtbar, sie bilden einen Teil des natürlichen Lichtspektrums der Sonne. Die wärmenden Strahlen, genau wie bei Sonneneinwirkung, können wir jedoch spüren.
Wirkung von Rotlicht

Sitzt man vor einer Rotlichtlampe, dringen die wärmenden Infrarotstrahlen tiefer in das Gewebe, wodurch sich die Gefäße erweitern, was wiederum die Durchblutung beschleunigt.
Erkältungskrankheiten

Bei einer Erkältung sorgt das Rotlicht dafür, dass sich festsitzendes Sekret verflüssigt und besser abfließen kann und die geschwollene Nasenschleimhaut abschwillt. Das Rotlicht wirkt zudem entzündungshemmend. Je nach den Beschwerden, ob nun Nasennebenhöhlenentzündung, Stirnhöhlenentzündung oder Mittelohrentzündung oder auch Halsschmerzen, usw., ist die Rotlichtlampe so zu positionieren, dass die Infrarotstrahlen auf die entsprechende Stelle strahlen.
Gelenkbeschwerden

Aber nicht nur bei Erkältungsbeschwerden ist die Anwendung der Rotlichtlampe ein wirksames Heilmittel, auch bei Verspannungen und Gelenkbeschwerden ist die wärmende Wirkung eine wahre Wohltat. Bedingt durch die Wärme erweitern sich die Blutgefäße und die Durchblutung verbessert sich. So können Verspannungen und eine verhärtete Muskulatur gelöst werden. Selbst bei Arthrose können die Infrarotstrahlen, die zudem eine entzündungshemmende Wirkung haben, die Schmerzen lindern. Gerade Arthrose-Patienten berichten immer wieder davon, dass ihre Gelenke im Sommer weniger schmerzen als im Winter.
Hautprobleme

Eine regelmäßige Anwendung von Infrarotlicht (3-mal wöchentlich für 15 Minuten) verbessert das Hautbild. Durch die Tiefenwärme wird die Zellerneuerung angeregt, die Poren öffnen sich und Hautunreinheiten können somit schneller abtransportiert werden. Bei regelmäßiger Anwendung sollte man jedoch darauf achten, dass die Haut mit einer milden Feuchtigkeitscreme mit zusätzlichem Infrarotschutz gepflegt wird, da sie sonst zu sehr austrocknet.
Infrarotlicht zur Stärkung der Abwehrkräfte

Regelmäßige Sitzungen vor der Rotlichtlampe können das Immunsystem kräftigen und somit vorbeugend Krankheiten entgegenwirken. Es werden dadurch die Selbstheilungskräfte aktiviert und eine verbesserte Durchblutung. Die wohlige Wärme sorgt zudem für eine Tiefenentspannung und steigert dadurch das allgemeine Wohlbefinden. Der Wohlfühleffekt führt zu mehr Energie und der Körper ist dadurch in der Lage mehr Abwehrstoffe zu bilden, so dass er weniger anfällig für virale und/oder bakterielle Infektionen ist. Durch die Wärme der Infrarotlampe kommt man ins Schwitzen, was zur Folge hat, dass Schadstoffe aus dem Körper ausgeschwemmt werden.
Auf die richtige Anwendung der Rotlichtlampe achten!

Einige Regeln bei der Anwendung einer Rotlichtlampe sollten unbedingt beachtet werden. So ist es zum Beispiel wichtig, genügend Abstand, mindestens 50 cm, zwischen Lampe und der zu bestrahlenden Körperstelle zu halten, um Verbrennungen zu vermeiden.

Wird im Gesichtsbereich bestrahlt, ist ein Augenschutz zu empfehlen – auf keinen Fall direkt in das Licht sehen. Eine Sitzung vor der Rotlichtlampe sollte die Dauer von 15 Minuten nicht überschreiten und kann bis zu drei Mal täglich erfolgen.
Die Vorteile der Rotlichtlampe zu anderen Heilmitteln

Die Rotlichtlampe kann sowohl primär, als auch begleitend zu anderen Heilverfahren eingesetzt werden. Sie hat, bei richtiger Anwendung, keinerlei Nebenwirkungen. Sie ist in den eigenen vier Wänden anwendbar und ist immer zur Hand. Die Anschaffung einer Rotlichtlampe zu einem Preis ab 10 Euro ist absolut erschwinglich.
Fazit: Es spricht also nichts gegen die Anwendung einer Rotlichtlampe. Allein die wohlige Wärme sorgt für körperliche Entspannung und für allgemeines Wohlbefinden. Wer aber unsicher ist, ob eine Rotlichtlampe für ihn das Richtige ist, sollte vor der Nutzung einen Arzt dazu befragen.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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