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Schmerzen im Gesäß - chronischen Rückenschmerzen- Naturheilkunde

Naturheilung

Schmerzen im Gesäß können vielfältige Ursachen haben. Jede Ursache erfordert eine spezielle Therapie. Gesäßmuskeln helfen beim Hocken, Stehen oder Gehen kräftig mit.

Menschen, die beruflich überwiegend sitzen, müssen sich eigentlich immer fragen, wie der Körper das aushält. Statistiker haben festgestellt, das fast 80 % der Arbeitszeit, also ca. 6,4 Stunden täglich in der sitzenden Position verbracht wird. Wobei bei den meisten Menschen der sportliche Ausgleich fehlt.

Als statische Überbelastung wird das überwiegende Sitzen von den Ärzten bezeichnet. Im Sitzen liegt das gesamte Oberkörpergewicht incl. Arme und Kopf auf der Lendenwirbelsäule und dem Becken, anderthalb mal so viel wie im Stehen. Das hierbei durch chronisch überlastete Muskeln und Bändern Gesäßschmerzen (medizinisch Glutäago) entstehen können scheint einleuchtend. Beim Sitzen sollte man das Kreuz aufrecht halten, aber wer macht das schon, die ganze Zeit sich in einer ergonomisch korrekter Haltung zu befinden.

Neuere Informationen sagen aus, dass bei chronischen Rückenschmerzen – Kreuzschmerzen das Sitzen eine geringere Rolle spielt als bisher gedacht. Richtig vielmehr ist, dass unser gesamter Lebensstiel ausschlaggebend ist. Dazu gehört das gesunde Maß an Bewegung, das Ernährungsverhalten und unser Stressmanagement. Man sollte also versuchen den Ausgleich zu schaffen zwischen Arbeit und Muße, Stress und Entspannung und zu wenig und zu viel beziehungsweise ungesunder Bewegung.

Fest steht, dass Funktionsstörungen der weichen (nicht aus Knochengewebe bestehendes) Bewegungs- und Haltungsorgane des Körpers – Muskeln, Sehnen und Bänder meist die Auslöser von Gesäß- und Kreuzschmerzen sind.

Inhalt

Die wichtigsten Ursachen von Kreuz- und Gesäßschmerzen können sein:
Schmerzen im Gesäß, ausgelöst durch Körperorgane
Verspannte Muskeln – bedeutet Schmerz im Gesäß oder Kreuz
Was ist ein Triggerpunkt?
Kreuz und Gesäßschmerzen
Myofasziale Schmerzen
Piriformis Syndrom
Kreutz-Darmbein-Gelenk ist blockiert
Wie kann man die Blockierung selbst lösen?
Übung zum Lösen der ISG-Blockade:
Abnutzungserscheinungen am Skelett
Mögliche Schmerzquelle – Hüftgelenk
Schmerzen verursacht durch den Ischias
Rheuma
Abszess
Beckenabszess

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Die wichtigsten Ursachen von Kreuz- und Gesäßschmerzen können sein

  • Funktionelle Probleme: Myofasziale Schmerzen (Myofasziale Schmerzen sind schmerzhafte Funktionsstörungen im Bereich von Muskeln, die fast in jedem Körperbereich auftreten können - welche nicht von Gelenken, Periost – Knochenhaut, Muskelerkrankungen oder anderen neurologischen Erkrankungen ausgehen.), Piriformis-Syndrom (Das Piriformis-Syndrom ist eine Kompression des Nervus-ischiadicus- Ischiasnerv), blockiertes Kreuz-Darmbein-Gelenk
  • Ischias: Ischialgie und Lumboischialgie (Lumbago, der landläufige Hexenschuss, ist dagegen ein reiner Rückenschmerz ohne Ausstrahlung in die Beine. Eine Kombination aus Lumbago und Ischialgie wird als Lumboischialgie bezeichnet
  • Hüftgelenksarthrose
  • Entzündungen des Kreuz-Darmbein-Gelenkes
  • Mechanische Belastung (Radfahren), Muskelzerrung, Muskelkater
  • Fibromyalgie
  • Abszess, Steißbeinfistel, Blutungen im Gesäßmuskel
  • Verformungen der Wirbelsäule: Baastrup-Syndrom (Bezeichnung für Rückenschmerzen infolge sich berührender Dornfortsätze und Irritation der umgebenden Weichteile- Bänder und Muskeln
  • Verengung des Wirbelkanals (lumbale Spinalkanalstenose)

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Schmerzen im Gesäß, ausgelöst durch Körperorgane

Bei Erkrankungen der Nieren oder der Unterleibsorgane können die Schmerzen ins Kreuz ausstrahlen. Es betrifft Frauen genauso wie Männer. Im Gesäß selbst werden diese Schmerzen jedoch eher nicht wahrgenommen. Eine Entzündung der Prostata kann sich unter anderem mit unbestimmten Schmerzen oder einem Druckgefühl in der Dammgegend bemerkbar machen.

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Verspannte Muskeln – bedeutet Schmerz im Gesäß oder Kreuz

Klagt ein Betroffener über Gesäß- oder Kreuzschmerzen bringt der Arzt das häufig mit sogenannten Triggerpunkten in verspannten und verhärteten Muskeln in Verbindung. Es handelt sich dann meist um myofasziale Beschwerden. Man versteht darunter schmerzhafte Funktionsstörungen verspannter Muskeln.

Drückt man auf einen Triggerpunkt wird ein Schmerz ausgelöst, da dann empfindliche Nervenendungen gereizt werden. Der Schmerz strahlt auch in die Umgebung aus. Triggerpunkte befinden sich häufig in fehlbeanspruchte Muskeln. Die Hauptrolle spielt eine Unterforderung z. B. Trainingsmangel oder eine einseitige Belastung der Muskeln. Verschleiß und angeborene Fehlbildungen an der Wirbelsäule sind weitere Gründe.

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Was ist ein Triggerpunkt?

Man definiert einen Triggerpunkt als einen leicht erregbaren abgrenzenden Punkt in Form eines Knötchens in einem spürbar angespannten Muskelfaserbündel. Oft fühlen sich diese Knoten wie eine halbgare Makkaroni an, dessen Größe von der eines Stecknadelkopfes bis zu einer Erbse reichen kann.

Der Knoten besteht aus einer Masse von Sarkomeren im Zustand maximaler dauerhafter Kontraktion einer Muskelfaser. Dadurch wird die Blutzufuhr im unmittelbaren Umfeld eingeschränkt, was wiederum zum Sauerstoffmangel und zur Ansammlung von Stoffwechselabfallprodukten führt. Die angespannten Muskelfaserstränge halten die Sehnen unter Spannung und führen häufig zu Schmerzsymptomen in den angrenzenden Gelenken.

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Kreuz und Gesäßschmerzen

Sind die Muskeln erst einmal angespannt können sie sich auch in Ruhe nicht mehr entspannen. Die Folgen sind dann Durchblutungsstörungen und Verhärtungen der betroffenen Muskeln. Sollten diese Muskeln dann plötzlich strapaziert werden, kann es zu akuten Schmerzen kommen. Meist von selbst vergehen die myofasziale Schmerzen, aber nicht wenige Betroffene kommen in einen Teufelskreis aus Anspannung und Schmerz. Wer jetzt nicht gegensteuert kann nicht verhindern, dass die Schmerzen sich verselbstständigen und chronisch werden.

Wörtlich genommen ist der Ischias der Sitzbeinnerv- es ist der größte bzw. der längste Nerv. Der Ischiasnerv dehnt sich im Sitzen aus. Wird der Nerv durch örtlich verspannte oder verdickte Muskeln eingeengt kommt es zu einem dumpfen bis stechenden Schmerz im Gesäß, der auch bis in den Oberschenkel ausstrahlen kann.

Der Grund hierfür ist meist das sogenannte Piriformis-Syndrom. Beim Piriformis-Syndrom entsteht durch eine Reizung des Ischiasnervs ein von der Hüfte ausstrahlender Schmerz. Der Piriformis-Muskel ist birnenförmig und gehört zu den inneren Hüftmuskeln. Im weitesten Sinn ist er ein Gesäßmuskel und kann durch ständiges Sitzen strapaziert werden. Dieser Muskel verkürzt sich und verdickt sich als Folge von häufigem Sitzen. So beengt er dann den Ischiasnerv an der Durchtrittsstelle vom Becken zum Bein. Es kommt zu einem Engpass, einer Nervenkompression. Schmerzhafte Triggerphänomene sind hier zusätzlich beteiligt.

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Myofasziale Schmerzen

(Das myofasziale Schmerzsyndrom ist ein Krankheitsbild, das durch Schmerzen im Bewegungsapparat ist, welche nicht von Gelenken, Muskelerkrankungen, Periost oder anderen neurologischen Erkrankungen ausgehen. Im Gegensatz zur Fibromyalgie liegt beim MSS stets ein lokal begrenzter Schmerzzustand vor.)

Diese Schmerzen entstehen meist durch verspannte Muskeln verursacht durch ungünstige Körperhaltung oder immer wieder gleiche Bewegungsabläufe im Alltag und auf der Arbeit. Hiervon sind zahllose Menschen betroffen z. B. Sitz- oder Stehberufler, Büroangestellte, Musiker, Friseure, Fließbandarbeiter oder Lastenträger. Weitere Ausgangspunkte für Muskelüberlastung können Stress, Fehlernährung, hormonelle Störungen, Immobilität, Muskelschwäche, Krämpfe und Erkrankungen oder Fehlbildungen des Skeletts und Muskeln sein. Aber auch eine zu dünne Kleidung im Winter kann zu einer Entwicklung von Triggerpunkten führen.

Verspannte Muskeln verursachen einen ziehenden, bohrenden und manchmal auch einen stechenden Schmerz im Hüftbereich, Gesäß, Bein oder Kreuz auf eine Körperseite.

Für die Schmerzen ist ein überempfindlicher Herd in einem Muskel verantwortlich. Dieser Punkt wird als Triggerpunkt bezeichnet und entsteht durch eine Überbelastung eines Muskels. Es kommt dadurch zu einer lokal begrenzten Sauerstoffunterversorgung und zu einer Hemmung der Wiederaufnahme von Calcium. Es entsteht eine Dauerkontraktion des Muskels. Dieser dann entstehende Kontrakturknoten (Triggerpunkt) ist meist tastbar.

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Piriformis Syndrom

Der Piriformis-Muskel ist ein birnenförmiger Hüftmuskel. Der Muskel bewirkt das Abspreizen, Strecken und die Außendrehung des Oberschenkels. Bei Fehlbeanspruchung kann er sich verkürzen und verdicken.

Das Piriformis Syndrom entsteht wenn der Muskel oder einer seiner Äste beim Übertritt vom Becken zum Oberschenkel den Ischiasnerv einengt und dadurch eine Reizung des Ischiasnervs verursacht. Ein von der Hüfte ausstrahlender Schmerz, der sich ähnlich wie ein Bandscheibenvorfall äußert, aber räumlich und ursächlich unabhängig davon zu betrachten ist entsteht.

Es gibt noch einen weiteren kleineren Gesäßmuskel, den Glutaeus minimus der unterhalb des Großen Gesäßmuskels liegt. Diesen Muskel kann es genauso treffen. Die Ursachen sind einseitige Überbelastung, gerade bei Menschen die aus einer Grätschstellung heraus ständig schwer heben müssen oder Menschen, die vorwiegend eine sitzende Körperhaltung haben. Dieser Muskel kann auch durch einen ständigen Druck z. B. durch eine Geldbörse in der Gesäßtasche gereizt werden.

Das Piriformis Syndrom entsteht auch nach Sturzverletzungen im Gesäßbereich. Durch eine Schleimbeutelentzündung an der Hüfte kann es zu ausstrahlenden Schmerzen bis ins Gesäß kommen.

Symptome eines Piriformis Syndrom sind tief im Gesäß sitzende Schmerzen, meist auf einer Körperseite mit möglicher Ausstrahlung bis in den Oberschenkel, in die Hüfte oder das Kreuz. Treppensteigen, Beingrätschen oder Liegen auf der schmerzenden Körperseite sind kaum möglich. Längeres Sitzen wie z. B. Autofahrten sind kaum möglich.

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Kreutz-Darmbein-Gelenk ist blockiert

Durch Fehlhaltung des Körpers und falsche Bewegungsmuster kann es im ungünstigen Fällen zu einer Blockierung des Kreuz-Darmbein-Gelenkes (med. ISG) kommen. Die weniger bekannten Kreuz-Darmbein-Gelenke verbinden rechts wie links das Kreuz mit den Beckenschaufeln.

Werden die Beckenbänder, die das Gelenk stabilisieren falsch belastet z. B. bei schwerem Heben oder bei übertriebenen sportlichem Ehrgeiz sowie bei Bänderschwäche, Beckenschiefstand oder bei Erkrankungen der Wirbelsäule kann es zu plötzlichen Schmerzen kommen. Diese Schmerzen sind meist bewegungsabhängig und machen sich im Bereich Gesäß und Kreuz bis hin zum Hexenschuss bemerkbar.

Als Fazit kann man sagen, dass bei Gesäß- und Beinschmerzen meist kein echter Ischiasschmerz vorliegt. Der Arzt nennt es dann pseudoradikulär (radikulär bedeutet von einer Nervenwurzel ausgehend), da keine Nervenreizung vorliegt. Eine echte Nervenreizung würde nämlich neben den Schmerzen auch zu mehr oder weniger neurologischen Ausfällen führen.

Auch die zuvor beschriebenen Symptome bei Blockierung des ISG oder beim Piriformis-Syndrom sind pseudoradikulär. Die Beschwerden nehmen meistens unter Belastung zu und in Ruhe wieder ab.

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Wie kann man die Blockierung selbst lösen?

Hat man die Diagnose ISG-Blockade bei Ihnen gestellt, können Sie über Übungen Einfluss auf die Weichteile (Muskeln und Bänder) nehmen und versuchen, dadurch die Blockierung selbst zu lösen.

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Übung zum Lösen der ISG-Blockade

  • Legen Sie sich in Rückenlage auf eine Fitnessmatte.

  • Wenn sich Ihre ISG-Blockade rechts befindet, legen Sie nun das rechte Bein über das linke. Der rechte Unterschenkel berührt dabei mittig den linken Oberschenkel. So ähnlich, als ob Sie im Sitzen den Unterschenkel eines Beins auf dem anderen Bein ablegen.

  • Umfassen Sie mit Ihren Händen den linken Oberschenkel und ziehen Sie das Bein möglichst nah an sich heran. Das linke Bein sollte dabei ebenfalls von der Unterlage abheben und sich in der Luft befinden.

  • Sie sollten nun eine Dehnung im Gesäß- bzw. Beckenbereich auf der rechten Seite spüren.

  • Möchten Sie eine ISG-Blockade auf der linken Seite selbst lösen, legen Sie das linke über das rechte Bein.


Die Durchführung dieser Übung sollte immer in Absprache mit Ihrem behandelnden Arzt oder Physiotherapeuten erfolgen. Mit der Übung nimmt man ausschließlich Einfluss auf die Muskeln und Bänder, die das ISG umgeben. Die direkte Manipulation des Einrenkens, gehört in die Hände eines erfahren Therapeuten.

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Abnutzungserscheinungen am Skelett

Durch Abnutzung der Wirbelsäule, vor allem im Lendenwirbelbereich kommt es zu Bewegungsschmerzen im Kreuz.

Meist handelt es sich dabei um degenerative Veränderungen, die mit Verschleiß (Arthrose) oder entzündlichen Reaktionen der kleinen Wirbelgelenke entstehen. Hinzu kommen meist Probleme der Muskeln und Bänder dazu oder sie stehen am Anfang. Eine Schmerzausstrahlung ins Gesäß oder Bein ist möglich.

Störungen im Muskel- und Skelettsystem neigen dazu sich gegenseitig zu verstärken. Das liegt unter anderem daran, dass unsere statische Mitte, wo sich Lendenwirbelsäule, Becken und die Hüftgelenke treffen immer gut aufeinander abgestimmt sein müssen.

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Mögliche Schmerzquelle – Hüftgelenk

Der Arzt sollte bei Kreuzschmerzen immer auch eine Arthrose des Hüftgelenks ausschließen. Das Hüftgelenk sollte als Schmerzquelle nicht unterschätz werden. Hüftbeschwerden verursacht durch eine Arthrose verursachen überwiegend Schmerzen in der Leiste und im Oberschenkel, manchmal aber auch im Gesäß, über der Hüfte und eventuell auch im Kreuz. Zudem ist es typisch, dass es morgens und nach längerem Sitzen zu Start- oder Anlaufschwierigkeiten kommt. Später kann es zu Belastungsschmerzen z. B. nach längerem Gehen kommen und schließlich kommt es zu einem Ruheschmerz und eingeschränkter Beweglichkeit. Bei dieser Erkrankung kommt es häufig zu Verwechslungen mit Ischiasbeschwerden.

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Schmerzen verursacht durch den Ischias

Für Wurzelreizungen des Ischiasnervs sind hauptsächlich verantwortlich:

  • Verengung des Wirbelkanals (Spinalkanalstenose)

  • Verknöcherung der Wirbelbänder (DISH)

  • Wirbelgleiten

  • Durchblutungsstörungen

  • Blutungen im Rückenmarkkanal

  • Nervenwurzelentzündungen

  • Tumoren und Metastasen


Bei einer wirklichen Ischialgie sind die Wurzeln des Ischiasnervs am Rückenmark gereizt oder geschädigt. Es kommt hierbei zu stechende einschießende Schmerzen in einem bestimmten Bereich entlang des Beines und zu begleitende Missempfindungen wie Kribbeln und Taubheitsgefühl in bestimmten Bereichen des Beines und Fußes.

Häufig kommt es auch zu Schwäche bestimmter Beinmuskeln, etwa des vorderen Fußhebers. Ursache für eine Ischialgie ist häufig ein Bandscheibenvorfall oder Wurzelschädigungen verursacht durch andere Erkrankungen wie z. B. knöcherne Dorne, einer Wirbelkanalverengung (Spinalkanalstenose) infolge von Verschleiß an der Wirbelsäule, Krankheiten des Knochensystems und stoffwechselbedingter Störungen (Osteoporose), Entzündungen, Blutungen, Abszesse, Brüche, Tumoren und Metastasen (Tochtergeschwülste von Tumoren außerhalb des Knochensystems).

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Rheuma


Rheuma ist eher selten die Ursache von Gesäß- und Kreuzschmerzen. Bedeutungsvoll sind hier nur die entzündlichen-rheumatischen Erkrankungen wie z. B. Morbus Bechterew und ähnliche Krankheitsbilder.

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Abszess

Sollte sich ein Abszess in den Beckenraum hinein entwickeln kann sich der Eiter entlang innerer Hüftmuskeln vor der Wirbelsäule absenken. Manchmal erreicht der Abszess sogar das Gesäß oder den Oberschenkel und macht dann Beschwerden. Hierfür sind meist Infektionen im Bereich der Wirbelsäule oder eine eitrige Entzündung des Darms verantwortlich. Außerdem können sich bei Injektionen in den Gesäßmuskel (intramuskuläre Spritze) eine eitrige (Abszess) oder nicht eitrige Gewebeschädigung (aseptische Nekrose) als Komplikationen entwickeln.

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Beckenabszess

Auch genannt Senkungsabszess im Becken ist ein seltenes Ereignis. Ausgehen kann er durch eine eitrige Infektion an der Wirbelsäule in einem Bereich der Wirbel und Bandscheiben.

Zusätzlich kann dieser Abszess im Becken bei Infektionen innerer Organe entstehen, z. B. bei einer Crohn-Krankheit (Morbus Crohn), einer entzündlichen Darmerkrankung. Durch den geschädigten Darmabschnitt wandern Bakterien durch und es entsteht Eiter zwischen den Darmschlingen. Entlang des nahe gelegenen Iliopsoas- oder Piriformis-Muskels, beides innere Hüftmuskeln, findet er seinen Weg und kann im weiteren Verlauf bis ins Gesäß oder über die Leiste in den Oberschenkel eintreten. Hauptsächlich die rechte Seite ist bei Morbus Crohn betroffen, weil die Erkrankung oft den hier liegenden Endabschnitt des Dünndarms erfasst.

Am Anfang kann der Beckenabszess beschwerdefrei sein. Der Abszess kapselt sich ab und entwickelt sich im hinteren Gewölbe zwischen Wirbelsäule und Bauchfell. Überwiegend gilt das für einen tuberkulösen Abszess. Es kann aber auch zu deutlichen Bauch- oder Flankenschmerzen kommen. Wo Schmerzen entstehen hängt letztlich von Lage und möglichen Komplikationen des Abszess ab, welche Symptome auftreten.

Im weiteren Verlauf treten starke Schmerzen im unteren Rückenbereich (Lendenwirbelbereich) auf. Die Schmerzen können in den Bauch, ins Gesäß oder in die Hüften ausstrahlen. Sollten Wirbel betroffen sein, kann sich das Rückgrat verkrümmen. Desweiteren ist eine Reizung der Wurzel des Ischiasnervs möglich, was zu neurologischen Ausfällen führen kann. Fieber, Schüttelfrost und ein Krankheitsgefühl sind weitere Begleiterscheinungen eines Beckenabszess.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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