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Schwarzkümmel – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Schwarzkümmel ist eine alte Kulturpflanze und gilt als Allheilmittel. Der Ursprung der Heilpflanze liegt in Ägypten und Westasien. So soll das Öl, das aus dem Echten Schwarzkümmel (Nigella sativa) gewonnen wird, unter anderem zu schöner Haut und Haaren verhelfen sowie gegen Zecken, Heuschnupfen und andere Allergien helfen.

Besonders in der ägyptischen Volksmedizin und im Ayurveda, aber auch in der hiesigen Naturheilkunde findet Schwarzkümmelöl häufig Anwendung.
Naturheilkunde - Schwarzkümmel
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Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Schwarzkümmel – Pflanzenbeschreibung
Schwarzkümmel – Geschichte
Schwarzkümmel - Verwendete Pflanzenteile
Schwarzkümmel – Inhaltsstoffe
Schwarzkümmel – Heilwirkung
Schwarzkümmel – Anwendungsbereiche
Schwarzkümmel – Nebenwirkungen/Kontraindikation
Schwarzkümmel – Teemischung
Äußerliche Anwendung
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

Bekannt ist der Schwarzkümmel auch unter folgenden Namen:
Römischer Kümmel, Echter Schwarzkümmel, Schwarzer Coriander oder Schwarzkümmel.
Schwarzkümmel – Pflanzenbeschreibung

Heimisch ist der Schwarzkümmel in Ägypten und den angrenzenden Ländern. Bevorzugt wächst er auf durchlässigen und humosen Böden. Er kommt aber auch auf steinigen Plätzen und Ackern vor.
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Schwarzkümmel ist eine einjährige Pflanze und wird zwischen 5 und 60 cm hoch. Die eher zarte Pflanze hat mehrfach gefiederte Blätter mit Fiederblättchen. Die Blüten sind weiß bis blau und bilden 5 bis 7 Fruchtblätter und eine Kapsel. Die weißen bis blau-grauen Blüten erscheinen zwischen Juni und August.

Aus den Schwarzkümmel-Blüten entwickeln sich bis zum frühen Herbst die Samen in Balgfrüchten Diese enthält zahlreiche, unregelmäßig geformte, 2 bis 3 mm lange und matt schwarze Samen.

Der Schwarzkümmel gehört zur Pflanzenfamilie der Hahnenfußgewächse (Ranunculaceae)
Schwarzkümmel – Geschichte

Schwarzkümmel ist in der arabischen Welt, in der Türkei, in Äthiopien und in Indien als Medizin und Gewürz von großer Bedeutung. Die Verwendung von Schwarzkümmel reicht bis in die biblische Zeit zurück.

So fand es sich nicht nur als Grabbeigabe des ägyptischen Pharao Tutanchamun, sondern hat auch im Islam eine ganz besondere Bedeutung. Denn schon der Prophet Mohammed soll gesagt haben, Schwarzkümmel helfe gegen jede Krankheit, außer gegen den Tod.

Schwarzkümmel hat mit Kümmel oder Kreuzkümmel nichts zu tun. Im Altertum wurde der Schwarzkümmelsamen (Nigella sativa Samen) zur Unterstützung der Verdauung und zur Bekömmlichkeit verschiedener Speisen verwendet. Auch sollte er die Haltbarkeit von eingelegtem Gemüse verlängern. Nach einem anderen Volksglauben wirkte Schwarzkümmel harntreibend und half bei Blähungen.
Schwarzkümmel - Verwendete Pflanzenteile

In der Medizin werden die Samen der Heilpflanze und das gepresste Schwarzkümmelöl verwendet.
Schwarzkümmel - Inhaltsstoffe

Schwarzkümmel hat eine Vielzahl an Inhaltsstoffen. So zum Beispiel:
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Linolensäure, Linolsäure, Myristinsäure Alpha-Pinen, Asparagin, Ätherische Öle, Bitterstoffe, Saponine, Sterole, Thymochinon Beta-Amyrin, Campesterol, Cycloartenol, Dithymoquionon, fettes Öl, Gerbsäuren, Harz, Isochinolinalkaloide, Nigellidin, p-Cymen, Palmitolsäure, Triterpensaponine.
Schwarzkümmel – Heilwirkung

Die Heilwirkung von Schwarzkümmel ist zum Beispiel:

  • blutdrucksenkend
  • menstruationsfördernd
  • blutzuckersenkend
  • entzündungshemmend
  • anregend
  • antibakteriell
  • harntreibend
  • antimykotisch
  • schweißtreibend
  • antiseptisch
  • galletreibend
  • muttermilchsekretionsfördernd
  • verdauungsfördernd
  • wurmtötend
Schwarzkümmel - Anwendungsbereiche

Hauptsächlich wird Schwarzkümmel bei Asthma, Blähungen, Keuchhusten und bei Verdauungsproblemen verwendet.

Schwarzkümmel hilft aber auch bei anderen Erkrankungen. So zum Beispiel bei:

Schwarzkümmel – Nebenwirkungen/Kontraindikation

Bei zu großen Mengen eingenommenen Schwarzkümmels kann es zu Magen-Darm-Reizungen kommen. Auch wirkt Schwarzkümmel lebertoxisch.

Während einer Schwangerschaft sollte man grundsätzlich bei der Anwendung ätherischer Öle Vorsicht walten lassen, da manche dieser Öle vorzeitige Wehen oder Fehlgeburten auslösen können
Schwarzkümmel - Teemischung

Man nimmt ein Esslöffel gequetschten (gemörsert) Samen. Übergießt diesen mit 250 ml kochendem Wasser und seiht nach ca. 15 Minuten ab.

Täglich sollte man zwei Tassen davon trinken.

Zudem kann man etwas gemahlenen Schwarzkümmel nach orientalischer Art dem Kaffee zugeben. So wird der Kaffee heilkräftig und gewinnt an Geschmack.
Äußerliche Anwendung

Das Schwarzkümmelöl kann auch äußerlich angewendet werden. etwa durch Einreiben (zum Beispiel bei Neurodermitis) oder Auftupfen, beispielsweise auf die Haut um die Nase bei Heuschnupfen. Zum Inhalieren werden ein bis zwei Esslöffel fettes Schwarzkümmelöl in einen Liter heißes Wasser gegeben. Auch für Ölziehkuren ("Ölschlürfen") wird häufig Schwarzkümmelöl verwendet.
Schwarzkümmelöl

Unterschieden werden zwei Arten von Schwarzkümmelöl: ein durch Pressen oder chemisches Extrahieren der Samen gewonnenes fettes Öl und ein ätherisches Öl, dem ein Verdampfungsprozess vorausgeht. Beiden Ölen werden zahlreiche positive Wirkungen auf die Gesundheit nachgesagt.
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Hergestellt wird das Öl aus den dunklen Samen der Pflanze. Bei der Produktion gibt es die altbewährte Pressung und die neuartige Gewinnung, welche das Öl mittels organischer Lösungsmittel aus den Samen herauszieht.

Schwarzkümmelöl ist in der Apotheke, im Bioladen, in der Drogerie, im Reformhaus oder im Internet erhältlich – oft auch unter der Bezeichnung Nigella sativa Öl.

Die Wirksamkeit von Schwarzkümmelöl ist stark umstritten, denn wissenschaftliche Studien zu den zahlreichen angepriesenen Wirkungen von Schwarzkümmelöl stehen häufig noch aus.

Als wissenschaftlich erwiesen gilt die antibakterielle Wirkung, vor allem des ätherischen Öls.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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