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Schwitzen bei Hormon- und Stoffwechselerkrankungen


Einige Hormone spielen bei Stoffwechselvorgängen und bei der Wärmeregulierung eine wichtige Rolle. Dies sind z. B. die Schilddrüsenhormone und das Insulin aus der Bauchspeicheldrüse sowie die Hormone der Hirnanhangdrüse (Hypophyse), die mit dem Hypothalamus verbunden ist, kontrollieren unter anderem Kreislauf- und Stoffwechselfunktionen. Sollten Störungen in diesen Bereichen auftreten, wirkt sich das auch auf die Wärmeregulierung aus. Die Probleme äußern sich dann in häufigem Schwitzen und Schweißausbrüchen. Dies können dann Symptome einer Stoffwechselentgleisung und eines hormonellen Ungleichgewichts sein.

Menschen, die zu viele Schilddrüsenhormone produzieren, vertragen meist Wärme schlecht (Schilddrüsenüberfunktion). Die Körpertemperatur ist bei den Betroffenen meist erhöht und so neigen sie zum Schwitzen. Weitere Symptome können Händezittern, Unruhe und Nervosität sein.

Weitere Erkrankungen sind die Basedow-Krankheit, die Hashimoto-Theyreoiditis, Diabetes mellitus oder Hypogonadismus im Alter.

Die Basedow-Krankheit ist eine Autoimmunerkrankung und hat eine Schilddrüsenüberfunktion mit entsprechenden Symptomen und verstärktem Schwitzen zur Folge. Ein weiteres Merkmal sind oft hervortretende Augäpfel.

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Auch die Hashimoto-Theyreoiditis Erkrankung ist eine Autoimmunerkrankung. Hier entzündet sich die Schilddrüse chronisch. Im ersten Stadium dieser Erkrankung kommt es zu einer Überfunktion der Schilddrüse und im späteren Verlauf kommt es zur Erkrankung der Schilddrüsenunterfunktion. Die Betroffenen leiden im ersten Teil dieser Erkrankung an Schwitzen, Zittern, Unruhe, Haarausfall und anderen Symptomen einer Schilddrüsenüberfunktion.

Beim Diabetes mellitus fehlt den Körperzellen das Hormon Insulin. So können die in Zucker aufgespaltenen Kohlehydrate aus der Nahrung nicht mehr in Energie umgewandelt werden. Der Blutzuckerspiegel steigt an und der Stoffwechsel ist empfindlich gestört und kann völlig entgleisen. Schon zu den Anfangssymptomen gehören häufiges Schwitzen, vermehrter Durst, Müdigkeit und nächtliche Wadenkrämpfe.

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Bei Männern über 40 kann es zu einer Unterfunktion der Geschlechtsdrüsen kommen. Diese Form nennt sich Hypogonadismus im Alter. Es besteht hier ein Mangel am Geschlechtshormon Testosteron. Ursache kann eine Störung in der Hypophyse der Hirnanhangdrüse sein. Beschwerden äußern sich im Leistungsabfall, Hitzewallungen, Schwitzen, Schlafstörungen, Erektionsstörungen und zusätzlich kann die Muskelmasse und Knochendichte abnehmen. Es ist eine Ursache für Osteoporose bei Männern. Den betroffenen Männern helfen meist schon Hormongaben, um diese Erkrankung zu heilen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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