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Studie über Gesundheits-Surfer

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Infos über Gesundheit bzw. Krankheit im Internet gehören zu den am häufigsten nachgeschlagenen Themen. Allein im deutschsprachigen Raum nutzen 50 Millionen Menschen die Webseiten, um sich über Krankheit und Gesundheit zu informieren. Bei den Surfern handelt es sich um Patienten, deren Angehörige sowie Präventions-Surfer. Der Gesundheitsforscher Dr. Alexander Schachinger befragt hierzu zusammen mit Kollegen von der Hochschule Stuttgart und der Berliner Charité jedes Jahr beim "Nationalen EPatient Survey" die deutschen Internetnutzer, was sie zum Thema Gesundheit im Internet suchen, ob sie mit den Informationen zufrieden sind und was davon in Arztpraxen und Kliniken ankommt. Hierzu findet man dieser Tage auf den großen Gesundheitsportalen sowie auf den Webseiten großer Krankenkassen eine Befragung statt - ein „Aufruf zur Teilnahme“.

Die Auswertung von 7000 Umfrageteilnehmer im Jahr 2014 ergab, dass neben den allgemeinen Gesundheitsportalen oder Foren ein verstärktes Interesse für E-Learning (englisch: electronic learning = „elektronisch unterstütztes Lernen“, wörtlich: „elektronisches Lernen“) und Coaching Programmen besteht. Ob diese Angebote in der Therapie oder der Heilung nützlich sind, sei hier in Frage gestellt. „Im Vergleich zum Ausland hinkt in Sachen Wissenschaft und Praxis Deutschland trotzdem noch an die sieben Jahre zurück", so Schachinger.

Tatsächlich nutzen aber immer mehr ältere Menschen das Internet, um sich über Gesundheitsthemen zu informieren. Zwei von drei Internetnutzern über 65 Jahre suchen auf den Gesundheitsportalen oder in Foren medizinischen Rat. Und sogar 57 % der über 80-jährigen informieren sich in Sachen Gesundheit im Internet. Diese Ergebnisse basieren auf einer repräsentativen Umfrage im Auftrag des Digitalverbands Bitkom, die Anfang Januar 2015 vorgestellt wurden. Deutlich ist die Zunahme der älteren Internetnutzer – bei einer ähnlichen Umfrage vor vier Jahren waren es erst 36 %, die sich bei Gesundheitsfragen im Internet informierten.

"Der Trend geht zum informierten, mündigen Patienten und dabei spielt das Internet eine entscheidende Rolle", so Dr. Bernhard Rohleder von der Bitkom. "Die Online-Recherche kann helfen, Diagnosen und Therapien besser zu verstehen oder Krankheiten vorzubeugen."
Die einen warnen vor den Informationen über Gesundheit und Krankheit im Internet und halten sie sogar für gefährlich, für die anderen ist es die Möglichkeit sich detailliert zu informieren und gegebenenfalls ihren behandelnden Arzt zu neuesten Studienergebnissen und anderen gesundheitlichen Infos zu befragen. Klar ist, dass die Gesundheitsportale nicht den Arztbesuch ersetzen und auch nicht zur Eigenbehandlung anleiten. Dieser Zusatz steht aber auch meist unter den Artikeln.
Bild: website5
Und: Nicht erst seit Beginn des Internets interessieren sich die Menschen für die Ursachen von Krankheiten, deren Symptome sowie die Behandlungsmöglichkeiten. In den 70-iger Jahren zum Beispiel war fast in jedem deutschen Haushalt ein umfangreiches Gesundheitsbuch zu finden. Die Zeiten, in denen man nur Infos vom Arzt bekam, die man dann auch nur zur Hälfte verstand und sich nicht traute nachzufragen, scheinen so gut wie vorbei zu sein. Und das ist auch gut so.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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