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Tägliche Einnahme von Aspirin – erhöhtes Hautkrebsrisiko?

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Nach einer neuen US-Studie steigt das Risiko an schwarzem Hautkrebs zu erkranken drastisch, wenn Männer täglich Aspirin einnehmen.

Das haben mehrere amerikanische Medien berichtet.

Gerade in den USA schlucken viele Menschen täglich Acetylsalicylsäure-Tabletten (ASS), besser bekannt unter den Namen Aspirin. Der Grund liegt in der Annahme, dass eine tägliche niedrige Dosis Acetylsalicylsäure-Tabletten helfen soll, Herzinfarkte und Schlaganfälle zu verhindern.

Wissenschaftler warnen jetzt jedoch im Journal of the American Academy of Dermatology vor einer gefährlichen Nebenwirkung, die bislang nicht bekannt war. Sie warnen in ihrem Bericht vor schwarzem Hautkrebs, bekannt als malignes Melanom, an dem Männer, die täglich Aspirin einnehmen, doppelt so häufig erkranken, wie Männer, die es nicht einnehmen. So heißt es in einer Pressemitteilung der Northwestern University, an der die Studienautoren forschen.
Das Ergebnis dieser Forschung wurde auch in Deutschland in vielen Medien veröffentlicht. In diesen Artikeln ist von verheerenden Nebenwirkungen die Rede.

Studienablauf

Die Wissenschaftler werteten medizinische Daten von mehreren Millionen Menschen aus Chicago und Umgebung aus. Sie konzentrierten sich dabei auf Patienten zwischen 18 bis 89 Jahren, die zwischen Januar 2005 und Dezember 2006 mindestens ein Jahr lang täglich ASS einnahmen. Diese Patienten waren zu Beginn der Studie noch nicht an schwarzem Hautkrebs erkrankt und es lagen die medizinischen Daten für weitere fünf Jahre vor. Insgesamt waren das 1187 Patienten, davon 55 % Männer.

Knapp 200.000 Menschen befanden sich in einer Kontrollgruppe, die im selben Zeitraum und Altersgruppe erfasst wurden, die nicht täglich Aspirin einnahmen. In dieser Gruppe waren zu 34 % Männer.

Die Gruppen unterscheiden sich auch dadurch, dass die Patienten, die Aspirin einnahmen, im Schnitt älter waren als die in der Kontrollgruppe.

In beiden Gruppen ermittelten die Wissenschaftler alle Fälle von schwarzem Hautkrebs, die in den weiteren Jahren auftraten.

Bei den Teilnehmern der Studie, die im Laufe eines Jahres täglich Aspirin einnahmen, hatte sich das Krebsrisiko fast verdoppelt. Das aber auch nur bei den männlichen Teilnehmern. Das Risiko an Krebs zu erkranken lag um 1,83 fach höher als bei den restlichen Teilnehmern, die kein Aspirin zu sich nahmen. Am Anfang der Studie hatte keine Testperson ein Anzeichen auf Hautkrebs gezeigt.

Dr. Beatrice Nardone, Mitautorin der Studie an der Northwestern University Feinberg, findet das Ergebnis besonders kritisch, da das rezeptfreie Aspirin eine weite Verbreitung hat. Patienten und Ärzte sollten sich des erhöhten Krebsrisikos bei Männern bewusst sein.

Warum nur Männer von diesem Phänomen betroffen sind, bei einer täglichen Einnahme von Aspirin, ein erhöhtes Risiko haben, an Hautkrebs zu erkranken, darüber kann zurzeit nur spekuliert werden.

Eine mögliche Ursache könnte darin liegen, dass Enzymen wie Superoxiddismutase und Katalase - das sind Enzyme, die den Körper vor Hautkrebs schützen und die bei Männern in geringerer Menge vom Körper produziert werden - so dass es durch eine erhöhte Zellschädigung dann zur Entstehung von sogenannten Melanomen kommt.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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