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TCM Ernährung Schwangerschaft- überwiegend gekochte Nahrung

Symptome

Es ist sinnvoll überwiegend gekochte Nahrung und einen größeren Anteil energetisch warme Nahrungsmittel zu essen, da der Oxydationsprozess Hitze erfordert und so nicht das Verdauungsfeuer der Mitte durch kalte Nahrungsmittel geschwächt wird. Nahrungsmittel müssen auf Körpertemperatur erwärmt werden, bevor die Funktionskreise Magen und Milz sie in Qi und Blut umwandeln können. Deshalb ist es wichtig, vorwiegend warm zu essen, Gekochtes und weniger Rohes, Gefrorenes oder thermisch kalte Nahrungsmittel. Kalte und rohe Nahrungsmittel erfordern mehr Verdauungsarbeit von der Mitte und lassen zu wenig Energie für den Umwandlungsprozess von Qi und Blut übrig.

Speisen sollten frisch zubereitet werden und innerhalb von 24 Stunden nach dem Kochen gegessen werden. Man sollte beachten, dass eingefrorene Speisen die später aufgewärmt werden an Qi verlieren und Qi ist notwendig um Blut zu produzieren

Getreide

Reis, Hirse, Weizen und Mais gehören zu den Getreidearten, die am leichtesten verdaulich sind. Zur Stärkung der Mitte ist am besten der Rundkornreis geeignet. Er ist vom Temperaturverhalten neutral, vom Geschmack eher süß und ist damit für den Funktionsbereich Milz und Magen zu stärken am besten geeignet.

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Die Wirkung des Rundkornreises

Qi stützend, kräftigt die Milz, beruhigt den Magen, Durchfall stoppend und die Süße wirkt befeuchtend, Schwächezustände beseitigend, aktive Energie spendend, beruhigend und entspannend.

Das Süße stärkt das Milz-Qi, zu viel davon schädigt es aber. Für alle Organe gilt eigentlich das Süße als bester Geschmack. Getreide gehört zum süßen Geschmack, sie gleichen aus und harmonisieren. Wenn man zu viel Salz zu sich nimmt führt das zu einem vermehrten Verlangen nach Süßem und umgekehrt. Wenn das Milz-Qi durch zu viel Süßes geschwächt wird, dann wird die Feuchtigkeit nicht transformiert und die Lunge füllt sich mit Schleim. Schleim in der Lunge führt zu Stagnation im oberen San Jiao.

Rispenhirse, die Echte Hirse (Panicum miliaceum L) ist eine weitere Getreideart die empfohlen wird und hat folgende Wirkrichtung

Qi stützend, die Mitte wird gestärkt, Qi und Blut stärkend, harntreibend, Nieren stärkend, Yin-Säfte vermehrend.

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Bei starker Unruhe und Hitze-Symptome kommt der Weizen (Triticum aestivum L) in Betracht. Der Weizen wirkt kühlend und ist vom Geschmack her süß und salzig. Er hat seine Wirkung auf die Nieren, weil der salzige Geschmack die Nieren nährt. Es ist hier jedoch das ganze Korn gemeint und nicht das Weizenmehl.


Weizen wirkt auf Milz, Herz und Nieren und haben folgende Wirkung

Herz fördernd, Nieren und Milz stärkend, Unruhe und Hitze beseitigend, Durst stillend, harntreibend, Schweiß mindernd, Muskel stärkend und Yin nährend. Weizen ist bei Erregungs- und Angstzuständen, Bedrücktheit, Traurigkeit, Neigung zum weinen, Desorientiertheit, Entschlusslosigkeit, innere Unruhe, Gereiztheit und Schlaflosigkeit zu empfehlen.

Produkte aus Milch sollten bei der TCM nur wenig eingenommen werden. Bei einer Symptomatik der Frau, wenn sie eine laufende Nase, Druckgefühl im Bereich des Brustkorbs, übermäßigen Ausfluss oder Übergewicht hat, sollten Milchprodukte ganz gemieden werden, weil sie eine große Nässebelastung darstellen. Calcium und andere Mineralien sind auch im Blattgemüse (Grünkohl oder Mangold), Fisch, Nüsse, Fleisch und Meeresfrüchte, die wenig oder keine Flüssigkeit im Körper erzeugen. Eine weitere Alternative wäre Sojamilch, die Milz und Magen stärkt, die Lungen kühlt, Trockenheit befeuchtet, Harnausscheidung fördert und Schleim umwandelt. Sojamilch beseitigt sogar Hypertonien während der Schwangerschaft und kann Ödeme beseitigen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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