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Übersäuerung des Körpers (Azidose) - Was kann man tun?

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Bei einer Übersäuerung des Körpers kommt der Säure-Basen-Haushalt aus dem Gleichgewicht.

Übersäuerung bedeutet, dass der pH-Wert von Blut und Gewebe unter 7,35 sinkt. Hält der Zustand länger an, können die Zellen des Körpers schaden nehmen. Die Auswirkungen einer Azidose (Übersäuerung) reichen von kleinen Beschwerden bis hin zu schwerwiegenden Erkrankungen.

Eine Azidose (Übersäuerung) entsteht meist bei einer ungesunden Lebensweise, durch eine falsche Ernährung mit viel Zucker, Mehlprodukten oder Fleisch. Aber auch durch Alkohol und Stress ist bei den meisten Menschen der Säure-Basen-Haushalt im Körper bzw. im Magen gestört.
Sodbrennen - Übersäuerung des Körpers
Bild: website5
Inhalt

Die häufigsten Symptome einer Azidose sind zum Beispiel
Einige Beispiele, wodurch eine Übersäuerung (Azidose) des Körpers entstehen kann
Was kann man tun, um eine Übersäuerung zu vermeiden?
Der erste Schritt zur Gesundung wäre eine Entsäuerung des Körpers
Wie erkennt man den Erfolg einer Übersäuerung?
Die häufigsten Symptome einer Azidose sind zum Beispiel:

  • Kurzatmigkeit
  • schlecht riechender Atem
  • Magenbrennen
  • Kopfschmerzen
  • erhöhter Puls
  • flache Atmung
  • Appetitlosigkeit
  • Müdigkeit
  • Sodbrennen
  • Aufstoßen
Einige Beispiele, wodurch eine Übersäuerung (Azidose) des Körpers entstehen kann:

  • Kaffee
  • Alkohol
  • Nikotin
  • Medikamente
  • Die meisten Milchprodukte
  • Süßspeisen
  • Zu wenig Flüssigkeit
  • Entzündungsprozesse
  • Zu wenig Mineralien (Vollkornprodukte, Nüsse, Obst, Gemüse)
  • Zu wenig basenbildende Nahrung
  • Kohlensäurehaltiges Mineralwasser
  • Tierische Eiweiße- Fleisch, Wurst, Eier
  • Stress
  • Keine Bewegung

Eine Übersäuerung des Körpers entsteht unbemerkt. Man merkt es meist erst, wenn es zu spät ist. Die Übersäuerung des Körpers führt zu vielen Krankheiten.
Bild: pixabay website5 (Sodbrennen)


Die meisten Menschen denken bei einer Übersäuerung an Sodbrennen, dabei handelt es sich um zwei völlig unterschiedliche Erkrankungen. Sodbrennen ist meist nur ein Symptom einer Übersäuerung.
Wer sich jedoch gesund und ausgewogen ernährt, sich sportlich betätigt und durch seinen allgemeinen Lebensstil kein Raubbau an seinem Körper vornimmt, der muss im Normalfall eine Übersäuerung nicht fürchten.
Was kann man tun, um eine Übersäuerung zu vermeiden?

Fast jedes Krankheitsbild kann auf eine Übersäuerung und damit verbundene Funktionsstörungen des Organismus zurückgeführt werden. Ob man an Arteriosklerose, an Bandscheibenproblemen, Bluthochdruck, Depressionen, Diabetes, Haarausfall, Karies, Neurodermitis, Reizdarm oder aber nur an Schweißfüßen, Falten, Übergewicht, Cellulite oder schlechter Laune leidet, kann auf eine Übersäuerung des Körpers zurückzuführen sein. Erst recht, wenn eine chronische Übersäuerung durch schlechte Lebensgewohnheiten vorliegt.
Der erste Schritt zur Gesundung wäre eine Entsäuerung des Körpers

Als erstes muss man die Säurezufuhr stoppen. Man stellt seine Ernährung auf eine basische Ernährung um und nimmt ab sofort weniger säurebildende Stoffe zu sich, damit sich keine neuen Schlacken bilden können. Diese basenüberschüssige Ernährung sollte auch nach der ein bis drei monatigen Entsäuerungskur beibehalten werden. Viele Schlacken können erst langsam abgebaut werden, was dann im Laufe einer mehrmonatigen basenüberschüssigen Lebensweise geschehen kann.

Dem Körper viel Zeit geben, um seine körpereigenen Entsäuerungsmechanismen zu unterstützen, z. B. viel Schlaf.

Sehr viel frisches Gemüse und viel Obst essen, möglichst frisch und unbehandelt, wie z. B. Obstsalate, Suppen, Gemüsepfanne, Gemüseeintopf, Gemüse gedünstet oder Gemüse gegrillt.

Sehr viel trinken, z. B. Mineralwasser (stilles Wasser), Kräutertee oder frisch gepresste Fruchtsäfte.

Auf basische Körperpflege achten.

Eine Darmreinigung vornehmen mit natürlichen Abführmitteln aus der Apotheke oder das preisgünstige Glaubersalz nehmen.

Sportliche Betätigung, frische Luft und eben viel Bewegung bringen den Stoffwechsel in Fahrt.

Als Hausmittel gegen eine Azidose (Übersäuerung des Körpers) eignen sich zum Beispiel Apfelessig, Backpulver, Natron oder Zitronensaft.

Weitere Lebensmittel, die gegen eine Übersäuerung helfen:

  • Olivenöl
  • Birnen
  • Zwiebeln
  • Hülsenfrüchte
  • Nüsse
  • Samen
  • Kräutertees
  • Äpfel
  • ungesüßte Fruchtsäfte
  • Grapefruits
  • Sellerie
  • grüner Tee
  • Honig
  • Spargel
  • Obst allgemein
  • Gemüse allgemein, am besten roh
  • Vollkornprodukte
  • Knoblauch
  • Mandeln
  • Bananen
  • Kirschen
  • Preiselbeeren
  • Datteln
  • Feigen

Folgende Schüssler-Salze werden neben einer gesunden Ernährung mit viel frischem Gemüse und der Reduzierung der Säure bildender Lebensmittel zur Entsäuerung des Körpers empfohlen:

  • Kalium sulfuricum, das Salz Nr. 6 hilft der Leber Giftstoffe und überschüssiges Eiweiß abzubauen.
  • Natrium phosphoricum, das Salz Nr. 9 ist ein wichtiges Mineral zur Entsäuerung. Es hilft der Niere den Säure-Basen-Haushalt wieder ins Gleichgewicht zu bringen.
  • Natrium sulfuricum, das Salz Nr. 10 ist ein wichtiges homöopathisches Mittel, um den Stoffwechsel auf Trab zu bringen.
  • Silicea, das Schüssler Salz Nr. 11 hilft besonders zu Entsäuerung des Körpers, wenn es mit dem Schüssler Salz Natrium phosphoricum Nr. 9 eingenommen wird. Es wird dann die überschüssige Säure besonders gut aus dem Bindegewebe gelöst und über die Nieren ausgeschieden.
Wie erkennt man den Erfolg einer Übersäuerung?

Der Erfolg einer Entsäuerung macht sich meist sehr schnell bemerkbar. Wenn die Schlacken und Säuren den Körper verlassen und die hochwertigen basischen Stoffe und hochwertige Nahrung in den Körper gelangen, passieren viele Dinge gleichzeitig.

Anfänglich kann es bei einer Körperentsäuerung zu typischen Symptomen der Übersäuerung kommen ca. 2 bis 3 Tage nach Beginn der Kur. Die Entsäuerungsorgane laufen jetzt auf Hochtouren - neben Darm sind das die Nieren, die Haut und die Lunge. Diese Symptome der Übersäuerung verschwinden dann aber wieder, spätestens nach ein paar Tagen.

Das Übergewicht geht praktisch von allein, weil es häufig infolge einer Übersäuerung entsteht.

Die Haut wird geschmeidiger, die Nägel fester und der Haarausfall lässt durch die Entsäuerung nach.

Auch werden chronische Erkrankungen gelindert und Kopfschmerzen und Allergien bessern sich, was durch eine anschließende Darmsanierung weiter verbessert werden kann.

Schon innerhalb weniger Tage können sich rheumatische Schmerzen zum Guten verbessern.

Nach einer gründlichen Entsäuerung und Ernährungsumstellung kann sich auch die Augenschärfe verbessern.

Verhindert werden meist auch immer wiederkehrende Pilzinfektionen oder sie finden nur noch abgeschwächt statt. Durch eine basenüberschüssige Lebensweise wird das Immunsystem gestärkt und der Körper bekämpft Bakterien, Viren, Pilze und Parasiten besser.

Ein ausgewogener Säure-Basen-Haushalt sorgt dafür, dass sowohl im Darm als auch in der Scheide die richtigen pH-Werte herrschen.

Eine verstärkte Blutgerinnung wird durch Säure oder Schlacken verursacht und erhöhen die Gefahr einer Arteriosklerose. Bei einer Entsäuerung wird das Blut wieder dünnflüssiger und das Herz wird entlastet. Vorhandene Ablagerungen werden leider nicht beseitigt.

Die Blutgefäße werden je nach Ausprägung und den persönlichen Voraussetzungen, wie Alter und Gesundheitszustand, ganz langsam über Jahre hinaus wieder frei gemacht, wenn man seine dann erworbenen Lebensgewohnheiten beibehält.

Die Entsäuerungserfolge können Sie mit einem Teststreifen messen, den pH-Teststreifen.
Bilder: pixabay website5
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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