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Unfälle mit Kindern

Baby/Kinder

Unfälle mit Kindern stellen ein hohes Gesundheitsrisiko dar. Bis zum Eintritt ins Schulalter ereignen sich die meisten Unfälle im häuslichen Bereich. Ab 6 Jahren und zunehmender Selbstständigkeit der Kinder kommen weitere Unfallrisiken hinzu, wie Straßenverkehr und Spielen im Freien. Im Alter von 14 Jahren oder sogar jünger stellen die Einnahme von Alkohol oder Drogen ein weiteres Unfallrisiko dar.

In Deutschland sterben mehr Kinder an Unfällen als an Infektionskrankheiten und  Krebs zusammen. Damit gehören Unfälle zu den höchsten Gesundheitsrisiken von Kindern.

Das soll nicht heißen, dass Eltern ihre Kinder unter ständiger Beobachtung halten müssen; das würde ersten ohnehin nicht funktionieren und zweitens wäre es für die Entwicklung des Kindes nicht förderlich. Aber es gibt eine Reihe von Unfällen, die vermeidbar sind, wie z. B.:


Sturz vom Wickeltisch

Lassen Sie Ihr Baby niemals, auch nicht nur für einige Sekunden, unbeobachtet auf dem Wickeltisch liegen.

Fenstersturz

Lassen Sie Ihr Kind niemals in einem Raum mit geöffnetem Fenster allein. Zudem gibt es Kindersicherungen für Fenster.

Treppensturz

Verlassen Sie sich nicht darauf, dass Ihr Kind am Treppenabsatz wartet, weil Sie nur kurz etwas in den Keller bringen wollen.

Einklemmen des Kopfes zwischen Treppengeländer o. ä.

Kinder stecken aus Neugierde ihren Kopf durch das Treppengeländer, um hinunter zu schauen. Irgendwann ist der Kopf zu groß und das Gitter zu eng. Der Kopf passt dann zwar noch gerade hin-durch, jedoch nicht mehr zurück. Ein Unfall der immer wieder vorkommt.

Griff auf die Herdplatte

Der Griff auf die Herdplatte mit schlimmen Folgen, wie Verbrennungen oder Verbrühungen aufgrund verschüttetem kochenden Wasser. Eine Kindersicherung, die vor der Herdplatte angebracht wird und auch beim Kochen nicht hinderlich ist, hilft diese Art Unfälle zu vermeiden.

Einnahme von Putzmitteln

Meist stehen Putzmittel im unteren Bereich der Schränke, wie z. B. unter dem Spülbecken. Die Einnahme von Putzmitteln kann zu schwersten Verätzungen führen. Daher sollten Putz- und Scheuermittel sowie Geschirrspültabs o. ä. in die oberen Schränke verstaut werden oder noch besser in abschließbare Schränke.

Stromschlag

Alle Steckdosen müssen mit einer Kindersicherung gesichert sein.

Spielen mit Feuerzeug oder Streichhölzern

Feuerzeuge und Streichhölzer sind grundsätzlich so zu verstauen, dass sie für Kinder nicht erreichbar sind.

Einschließen in Räumen

Lassen Sie die Schlüssel Ihrer Wohnräume nicht in den Türen. Hat Ihr Kind es geschafft den Schlüssel umzudrehen und sich somit eingesperrt, ist es oft schwierig, die Tür wieder aufzuschließen. Meist reagieren die Kinder dann panisch und es hilft nur noch die Tür aufzubrechen.

Ertrinken im Gartenteich, Planschbecken oder Swimmingpool

Wasser ist für Kinder ein magischer Anziehungspunkt. Ein gemütliches Grillen im Garten könnte tragisch enden, wenn Sie Ihr Kind auch nur für wenige Minuten unbeaufsichtigt lassen.

Die oben aufgeführten Unfälle betreffen überwiegend Kinder im Vorschulalter und finden im häuslichen Bereich statt.

Später sind aufklärende Gespräche mit dem Kind wichtig und ein entsprechendes Vorbildverhalten, besonders im Straßenverkehr. Mit zunehmendem Alter der Kinder und der damit verbundenen Eigenständigkeit wird es schwieriger für die Eltern auf ihre Kinder Einfluss zu nehmen. Trotzdem sollte man als Eltern immer wieder auf altersentsprechende Gefahren, wie z. B. Alkoholkonsum oder Drogen bei Jugendlichen hinweisen.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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