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Verletzung durch Feuerquallen

Naturheilung
Der Badespaß im Meer kann durch einen Kontakt mit einer Feuerqualle gründlich verdorben werden. Bei Hautverletzungen durch eine Feuerqualle kommt es zu höllischen Schmerzen. Gezielte Sofortmaßnahmen helfen die Schmerzen, meist Brennen auf der Haut, zu lindern. Danach sollte jedoch ein Arzt sich die Wunde ansehen und behandeln.

Feuerquallen - Beschreibung

Die Feuerqualle (Cyanea capillare), auch Gelbe Haar- oder Nesselqualle genannt, gilt als Gefährliche Meeresschönheit, mit der man lieber nicht in Kontakt kommen sollte. Sie ist tellergroß mit einem Durchmesser von 35 cm bis 50 cm und ihr Quallenkörper ist dunkelrot bis gelb. Ihre Tentakel sind fast unsichtbar und können mehrere Meter lang sein. An den Tentakeln sitzen die Nesselzellen. Daher sollte man auch darauf verzichten, die Feuerqualle aus der Nähe zu betrachten, denn kommt man mit den Tentakeln in Berührung, setzen diese ihr Nesselgift frei, was zu den Hautreizungen führt. Und selbst wenn man eine Feuerqualle am Strand findet, ist es ratsam Abstand zu halten, denn die Nesselzellen an den Tentakeln können auch bei einer nicht mehr lebenden Qualle noch aktiv sein.
Feuerquallen – Wo kommen sie vor?

Der Lebensraum dieser Quallenart ist hauptsächlich Nord- und Ostsee. Glücklicherweise verschwinden Feuerquallen in Strandnähe sobald sich der Wind dreht und aus nordöstlicher Richtung weht - dann nämlich werden sie mit der Strömung wieder weiter ins Meer getrieben.
Bild: pixabay website5
Feuerquallen – Was tun, wenn es zur Berührung gekommen ist?

Auch wenn die hiesige Feuerqualle eher als ungefährlich gilt, so ist ein Kontakt mit ihr doch sehr unangenehm bis schmerzhaft, etwa so wie das Berühren von Brennnesseln. Zudem können allergische Reaktionen auftreten, die sogar zu Herz-Kreislauf-Störungen bis hin zum Kollaps führen können.
Feuerquallen – Wo kommen sie vor?
Bild: pixabay website5
Folgende Symptome können an der berührten Hautstelle auftreten:

  • Rötungen und Schwellungen
  • Brennen und Schmerzen
  • Juckreiz und Blasenbildung

sowie, wenn auch sehr selten:

Ist man in Kontakt mit einer Feuerqualle gekommen, sollte man das Wasser verlassen. Als erstes sind eventuell noch anhaftende Quallenfäden (Nesseln) auf der Haut zu entfernen. Dazu feuchtet man die Hautstelle mit etwas Salzwasser an und bestreut sie mit Sand und lässt den Sand leicht antrocknen, wodurch die Nesselkapsel fixiert wird. Anschließend schabt man den Sand mit einer Plastikkarte (Kreditkarte o. ä.) vorsichtig ab. Auf keinen Fall darf Süßwasser oder Alkohol auf die Haut, da dadurch die restlichen Nesseln aufplatzen und noch zusätzlich Gift freisetzen würden.
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Als alternatives Mittel zur Sofortmaßnahme hat sich auch Rasierschaum bewährt, der direkt auf die Wunde aufgetragen werden soll. Und tatsächlich haben die DLRG Rettungsschwimmer meist einige Flaschen parat, obwohl es für diese Maßnahme keinen medizinischen Nachweis gibt. Von anderen sogenannten Hausmitteln, wie Essig oder Mehl, sollte man die Finger lassen, da auch diese Mittel das Gegenteil bewirken: Die Nesseln platzen auf und setzen ihr Gift frei.

Die betroffene Hautstelle sollte nach den zuvor genannten Sofortmaßnahmen ausreichend gekühlt werden mit Kühlakkus, Fenistil-Gel oder auch mit ein paar Eiswürfel in einer Plastiktüte.

Sollte es bei einem Kontakt mit einer Feuerqualle zu schwerwiegenderen Reaktionen kommen, wie Kreislaufstörungen, Erbrechen oder ein Krankheitsgefühl, sollte man einen Arzt aufsuchen. Auch wenn die Wunde aufgekratzt wurde, ist es ratsam, sie von einem Arzt untersuchen und behandeln zu lassen
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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