Papeln – Knötchenbildung auf der Haut - Natürliche Heilung Krankheiten Gesundheit mit Hilfe der Naturheilkunde

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Papeln – Knötchenbildung auf der Haut

Naturheilung
Papeln sind sichtbare Erscheinungen auf der Oberfläche der Haut. Diese auch Knötchen genannt, können aus den unterschiedlichsten Hautschichten hervorgehen.

Das Aussehen der Papel ist eine rötlich bis braune Farbe. Sie stellen meist wie Pusteln eine sogenannte primäre Irritation der Haut dar. Zu einer Knötchenbildung kann es an den verschiedensten Hautstellen am Körper kommen. Es kommt dazu, wenn sich in den Hautschichten die Zellen ungebremst vermehren und dadurch das Hautgewebe an Volumen zunimmt.
Bild: clipdealer.de
Das Erscheinen der Papeln auf der Haut hängt damit zusammen, dass nicht nur die Zellen der Lederhaut und der oberen Schichten, sondern auch die Zellen der Hornhaut in ihrer Anzahl zunehmen.

Meist sind diese Knötchen nur ein Ärgernis, denn sie sehen hässlich aus, entstehen meist spontan und gehen schnell wieder zurück ohne Narben zu hinterlassen

Die sich auf der Haut einzeln bildenden Papeln sind klein und oval, halbkugelig oder spitzkeglig. Sie messen weniger als 5 mm und können weich oder fest sein. Bei dieser Knötchenbildung handelt es sich nicht um eine eigenständige Krankheit, sondern um ein Symptom verschiedener Krankheiten.
Inhalt

Man unterscheidet in drei Papeltypen:
Papeln – Ursachen
Papeln – Diagnose:
Papeln – Symptome:
Papeln – Weitere Basiserkrankungen
Papeln – Behandlung
Papeln – Vorbeugen
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Man unterscheidet in drei Papeltypen

  • Zuerst wäre die epidermale Papel zu nennen. Es kommt hier zu lokalen Vermehrungen der Hornhautzellen. Es beginnt sich diese Schicht abzuheben und wird als Hautveränderung wahrgenommen. Zu der epidermalen Papel gehört z. B. die Warze.
  • Bei dem sogenannten kutanen Typ vermehren sich nicht nur die Zellen der Hornhaut, sondern auch die der Lederhaut. Als Beispiel sei hier das Muttermal (Nävuszellnävus) oder die Syphilis genannt.
  • Als letztes sei der dritte Papeltyp genannt, die epidermo-kutane Papeln. Dieser Typ ist eine Mischform der beiden oben genannten Papeltypen. Sie entstehen bei verschiedenen Ekzemarten oder der Lichen Ruber-Erkrankung.
Papeln – Ursachen

Papeln können sich an den unterschiedlichsten Stellen des Körpers bilden. Das geschieht durch eine unkontrollierte Vermehrung von Zellen in der Haut, wodurch sich das entsprechende Hautgewebe vergrößert.
Bild: pixabay website5
Manche Ursachen für eine Papelbildung können gefährlich sein, so z. B. wenn sich ein Krebs bildet oder man an Syphilis leidet. Es handelt sich dann immer um eine lebensbedrohliche Veränderung. Meist sind die Hautveränderungen selbst jedoch fast immer harmlos.

Eine Ursache für diese Papeln können Hautkrankheiten sein, die Ekzeme bilden. Zudem kommen seltene Krankheiten infrage, wie zum Beispiel die als Lichen Ruber bezeichnete Krankheit oder die sogenannte Nävuszellnävus-Krankheit, eine Hautveränderung von Säuglingen. Es handelt sich hierbei um ein nachgeburtliches Hautmal, das durch seine dunkelbraune Färbung zu erkennen ist.
Papeln – Diagnose

Die Diagnose wird von einem Dermatologen (Hautarzt) gestellt. Der Arzt unterzieht die Knötchen einer genauen Beobachtung mittels Vergrößerungsgeräte.

Neben dem Anamnesegespräch (Vorerkrankungen) ist die Hautuntersuchung am Körper sehr wichtig.

Er untersucht die Anzahl, die Verteilung und ob sich die Knötchen an bestimmten Stellen befinden, so z. B. ob die Knötchen sich an den Schweiß- und Talgdrüsen bilden oder sich an Stellen bilden, die von Kleidung bedeckt sind.

Hinweiszeichen für eine eindeutige Diagnose sind z. B. die jeweiligen Hautschichten, aus denen die Papeln stammen. Differentialdiagnostisch geht es dabei um eine Abgrenzung der Papeln als eigenständiges Krankheitsbild.

Auch die Form (scharfer Rand oder zackig) und Farbe (matt rot, hellrot, blutrot, Purpur oder bläulich) der einzelnen Knötchen ist wichtig, da man Aufschluss über eine Grunderkrankung erhält. Der Arzt untersucht weiterhin die Temperatur der Knötchen, so z. B. ob sie eine normale Körpertemperatur haben oder eine Über- oder Untertemperatur. Zudem stellt er fest, ob die Papeln hart oder weich sind und ob sie nässen.
Papeln – Symptome

Die Knötchen zeigen viele Symptome, sie können z. B. völlig schmerzlos sein, leicht bis stark jucken und brennen.

Weitere Symptome können Fieber, Übelkeit und ein Krankheitsgefühl sein.

Papeln entstehen auch durch eine Stoffwechselerkrankung, einer Schwächung des Immunsystems oder durch bösartige Tumore.
Papeln – Weitere Basiserkrankungen

Papeln – Behandlung

Eine Behandlung hängt von der Ursache der Knötchenbildung ab. Einige Formen der Papeln bilden sich nach einiger Zeit wieder von selbst zurück. Andere wiederrum bestehen dauerhaft, ohne eine gesundheitliche Gefährdung dazustellen.
Bild: clipdealer.de
Kommt es jedoch zur Bildung großer breitflächiger Knötchenbildung sollte einen Hautarzt aufgesucht werden.

Der Arzt stellt fest, ob es sich um ein Symptom einer Hauterkrankung handelt oder aber die Knötchenbildung eine eigene Gefährdung darstellt.

Stellt die Papeln eine eigene Gefährdung dar, wird sie operativ (meist Ambulanz) entfernt.

Entstehen die Knötchen durch eine andere Grunderkrankung wird als erstes diese behandelt.
Papeln – Vorbeugen

Vorbeugen kann man einer Knötchenbildung auf der Haut kaum. Papeln lassen sich prophylaktisch nur sehr schwer angehen.

Sind schon Knötchen vorhanden sollte man:

  • das intensive Sonnenlicht meiden
  • keine enge und reibende Kleidung tragen
  • kein Knötchen ausdrücken
  • bei Hautveränderung durch eine Grunderkrankung diese behandeln lassen
  • bei allergischen Reaktionen auf die auslösenden Stoffe achten und vermeiden
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