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Warnsignale des Körpers, die man ernst nehmen sollte

Naturheilkunde

Für alle Symptome, die uns unser Körper mitteilt gibt es einen Grund. Brustschmerz, Bauchschmerz, Rückenschmerz, rauschende Ohren oder zuckende Lider, alles das kann ein Warnsignal des Körpers sein.

Signale des Körpers sollte man ernst nehmen, der Körper sendet diese Signale nicht nur so an uns. In bestimmten Situationen kann eine genaue Körperbeobachtung sogar das Leben retten, weil dann eine Therapie frühzeitig einsetzen kann.

Es sei hier nur der Herzinfarkt genannt. Er deutet sich meist schon frühzeitig an, durch eventuellen Druck im Oberbauch oder Rückenschmerzen, Kurzatmigkeit, Übelkeit oder Brustschmerz bis hin zum Vernichtungsschmerz mit ausstrahlendem Schmerz in den linken Arm sowie eventuell im Oberkiefer. Häufig wird fälschlicherweise eine Verspannung als Ursache gesehen, aber nicht selten sind es Frühwarnzeichen für einen beginnenden Herzinfarkt.
Eine Selbstdiagnose zu treffen ist oft schwierig. Man sollte bei Unsicherheit immer einen Arzt konsultieren um eine richtige Diagnose zu erhalten.

Weitere Beispiele für Signale des Körpers sind z. B. plötzlicher häufiger Haarausfall, eine ständige Heiserkeit, ekzemartige Hautveränderungen oder ständig geschwollenen Hände.

Übermäßiger Haarausfall kann zum Beispiel an einer erkrankten Schilddrüse liegen. Die Schilddrüse bekommt dann entweder zu viel oder zu wenig Jod. Bei Heiserkeit sind nicht immer die Stimmbänder verantwortlich, sondern auch gelegentlich die Magensäure. Hautkrankheiten sind nicht immer allein für Veränderungen der Haut verantwortlich. Sie können auch durch Tumore im Magen-Darm-Trakt ausgelöst werden. Ständig geschwollene Hände haben ihre Ursache nicht nur an den Gelenken selbst, sie entstehen auch durch Herz- oder Nierenerkrankungen.

SOS-Symptome des Körpers zu erkennen und richtig einzuordnen ist für den medizinischen Laien sehr schwierig. Deswegen sucht ca. jeder zweite Deutsche Rat im Internet mit unterschiedlichem Erfolg. Mal liegt das Internet richtig, aber genauso häufig auch falsch. Eine passende Diagnose bei Google zu finden ist relativ hoch, aber dennoch ist immerhin jede vierte Diagnose falsch.

Man sollte auch nicht übertrieben auf jedes Zwicken achten, ob dem Körper etwas fehlt.

Symptome, bei denen man sofort zum Arzt geht:

Auffällige Warnzeichen sollte man nie ignorieren. Wenn plötzlich Symptome auftreten, die vorher nie da waren, darf man diese

Bild: website5


nicht bei Seite schieben und am besten einen Arzt aufsuchen.
Einen schnellen Gewichtsverlust ohne Diät, sollte man sofort ärztlich abklären lassen. Hier kann eine Hormonstörung vorliegen oder es ist sogar eine Krebserkrankung.

Brustenge, Brustschmerz und Atemnot sind Anzeichen für eine akute Herzerkrankung und man sollte hier den Rettungsdienst verständigen, da eine sofortige Behandlung nötig ist und Leben retten kann.

Blutspuren im Stuhl, Urin oder im Hustenschleim müssen sofort behandelt werden. Ursache kann auch hier ein Tumor sein.

Beispiele - Warnsignale des Körpers

Symptome, bei denen man sofort zum Arzt geht
Ohrgeräusche
Rauschen, Sausen oder Pfeifen in den Ohren
Lidzucken
Knötchen am Auge
Die Zunge brennt
Der Mundwinkel hat einen Riss

Schmerzen im Bauchraum
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Ich habe ein Kloß im Hals
Häufiger Haarausfall
Häufiges Herzrasen
Immer wiederkehrende Bauchschmerzen
Das Knie knackt
Häufige Wadenschmerzen - Krämpfe
Die Nägel sind auffällig

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Ohrgeräusche: Geräusche in den Ohren können auf eine Metallvergiftung hindeuten. Bei gleichzeitigen Niesattacken und Kratzen im Hals kann es eine Allergie sein (Pollen, Nahrung, Zahnersatz usw.). Ohrenschmerzen und viel Ohrenschmalz können auf eine Pilzinfektion hindeuten.

Therapie: Beim HNO-Arzt einen Abstrich machen lassen, um auf eine Allergie zu testen.

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Rauschen, Sausen oder Pfeifen in den Ohren: Das kann nach einem Infekt, durch Zähneknirschen oder Verspannungen (Nacken, Hals, Kiefer) auftreten. Bei zunehmender Schwerhörigkeit kann eine mögliche Schwermetallvergiftung vorliegen.

Therapie: Muskelentspannungsübungen, eine sogenannte Knirscher-Schiene vom Zahnarzt verschreiben lassen und eine eventuelle Metallbelastung beim Arzt testen lassen.

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Plötzliche Geräusche im Ohr
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Lidzucken: Meist liegt es am gereizten Augennerv durch Zugluft oder einem Infekt, aber auch Stress und Mineralstoffmangel kann die Ursache sein.

Therapie: Das Problem löst sich meist nach ein paar Tagen von selbst. Magnesiumcitrat hilft Muskeln und Nerven zu entspannen. Sollte das Lidzucken anhalten ist es ratsam einen Neurologen aufzusuchen.

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Augenzucken
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Knötchen am Auge: Ein gelbliches Cholesterin-Knötchen am Auge (Xanthelasmen) kann auf eine Fettstoffwechselstörung hindeuten. Bei Frauen in der Lebensmitte kann eine Erkrankung der Leber-Gallen-Wege vorliegen.

Therapie: Beim Arzt Leberwerte, Blutfettwerte und Herz untersuchen lassen. Ausdauersport und ballaststoffreiche Nahrung senken den hohen Cholesterinwert.

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Die Zunge brennt: häufig durch Allergien (Zahnpasta), Unverträglichkeiten von Zahnersatzmaterialien (Metall, Kunststoffe) oder ein Mangel an Vitamin B12, Folsäure und Eisen. In seltenen Fällen kann auch eine Schilddrüsenstörung oder eine Diabetes verantwortlich sein.

Therapie: Kaffeeverbrauch einschränken (nimmt dem Körper Eisen). B12 Präparate eine Woche einnehmen. Wenn nichts hilft sollte man einen Arzt aufsuchen.

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Der Mundwinkel hat einen Riss: Die Ursache ist meist eine Infektion mit Hefepilzen (weißer Belag) oder eine Infektion mit Bakterien (gelbbräunlicher Schorf). Verstärkt wird der Riss durch einen Mangel an Eisen, Vitamin B2 (Riboflavin) oder Diabetes.

Therapie: Der Mundwinkel wird mit Zinkpasta oder verdünnter Salbei-Lösung eingerieben (Mundwinkel erst trocknen). Ernährung mit Kalbsleber und Eigelb liefern Eisen und B-Vitamine. Abends sollte man die Lippen mit Honig einreiben.

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Ich habe ein Kloß im Hals: Symptome sind ein Engegefühl im Hals verbunden mit Schluckbeschwerden. Diese Symptome gehen häufig auf eine Schilddrüsenstörung zurück bzw. Kropf durch Jodmangel oder Überfunktion der Schilddrüse. Infektionen (z. B. mit Pilzen) oder ein Tumor sind seltener der Auslöser.

Therapie: Schilddrüse, Speiseröhre und Mund- Rachenraum von einem Arzt kontrollieren lassen. Geriebener Meerrettich, täglich eingenommen hilft gegen Hefepilze.

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Häufiger Haarausfall: Dünnes Haar und diffuser Haarausfall deuten auf eine Mangel an Eisen und Zink hin. Der kreisrunde Haarausfall bei Frauen wird meist durch Stress oder einer Autoimmunstörung ausgelöst, verursacht meist durch eine Schilddrüsenunterfunktion.

Therapie: Beim Arzt die Schilddrüse untersuchen lassen und eine Laboruntersuchung des Blutes veranlassen. Das Haar wird durch Biotin gestärkt. Biotin ist in Leber, Eiern und Milch enthalten. Vitamin A, in Butter und Käse, sowie Eisen, Jod und Zink in Fleisch und Fisch stärken zusätzlich das Haar.

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Erkrankungen der Schilddrüse
Bild: Clip-Dealer

Häufiges Herzrasen: Ein häufiger Grund für Herzrasen sind Stress oder Angst. Aber auch an die Morbus Basedow- eine Schilddrüsenunterfunktion muss man denken. Außerdem wird das Herz durch Blutarmut, Bluthochdruck oder bestimmte Medikamente aus dem Takt gebracht.

Therapie: Eine Lebensumstellung und Sport baut herzschädliche Stresshormone ab. Bei anhaltenden Beschwerden sollte man aber auf jeden Fall einen Internisten aufsuchen.

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Immer wiederkehrende Bauchschmerzen: Hat man nach dem Essen im rechten Oberbauch krampfartige Schmerzen, ist meist die Gallenblase der Auslöser. Ein Zwölffingerdarmgeschwür verursacht meist Schmerzen vor dem Essen (Nüchternschmerz). Nach der Mahlzeit lassen diese Schmerzen nach. Allgemeine Schmerzen nach dem Essen deuten auf eine Gastritis hin.

Therapie: Kartoffelpresssaft und Angurate Tee beruhigen den gereizten Magen kurzfristig. Die Ursachen der Schmerzen sollten jedoch von einem Arzt abgeklärt werden.

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Das Knie knackt: Z. B. nach langem Sitzen rutschen falsch gedehnte Bänder und die Gelenkschmiere hörbar in ihre Ausgangsposition zurück. Nach einem Sturz ist bei diesem Geräusch auch ein Meniskus oder Bänderschaden möglich.

Therapie: Viel Bewegung z. B. Laufen und Fahrradfahren fördern die Durchblutung und die Knorpelbildung im Knie. Durch spezielle Physiotherapie wird das Muskelkorsett gestärkt

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Häufige Wadenschmerzen - Krämpfe: Durch Durchblutungsstörungen (Schaufensterkrankheit - gehört zu den so genannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheiten (PAVK).), oder fehlende Mineralstoffe z. B. Magnesium und Flüssigkeitsmangel. Säureblocker (PPI) (z. B. Medikamente gegen Sodbrennen) können ebenso für diese Krämpfe verantwortlich sein.

Therapie: Magnesiumhaltiges Mineralwasser trinken. Bei starkem Schwitzen im Sommer oder während des Sports elektrolythaltige Lösungen trinken und Salzstangen essen. Eventuell die Beingefäße untersuchen lassen.

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Krämpfe in den Waden
Bild: Clip-Dealer.de

Die Nägel sind auffällig: Sind die Fingernägel vorgewölbt wie ein Uhrglas kann das auf eine chronische Herz-, Lungen- oder Darmerkrankung hindeuten, weiße Nägel deuten auf eine Lebererkrankung hin und stark rissige Nägel deuten auf Eisenmangel hin.

Therapie: Bei Uhrglasfingernägel und stark rissigen Nägeln sollte man einen Arzt aufsuchen. Sind die Fingernägel weiß sollte man weniger Kohlenhydrate (Brot, Kartoffeln oder Pasta) zu sich nehmen. Der Leber helfen zum Beispiel Mariendistel-Präparate.

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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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