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Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Naturheilkunde

Heilpflanzen
Der Wasserdost ähnelt mit seinen langen spitzen Blättern sehr an die Hanfpflanze, weshalb er auch als Hanfkraut bezeichnet wird.

Die Heilpflanze wächst fast im gesamten europäischen Raum und ist wegen seiner Heilkräfte schon seit der Antike bekannt. Verwendet wurden die Inhaltsstoffe zum Beispiel um Fieber zu senken oder Knochenbrüche zu behandeln. Die Pflanze wurde seit der Antike gegen viele Krankheiten angewendet. So zum Beispiel gegen Erkältungen, Hautausschläge oder Ödeme.
Wasserdost als Heilpflanze
Bild: pixabay website5
Inhalt

Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Pflanzenbeschreibung
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Geschichte
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Verwendete Pflanzenteile
Wasserdost – Inhaltsstoffe und Heilwirkung
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Anwendungsbereiche
Wasserdost Nebenwirkungen / Kontraindikation
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Anwendung
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Teerezept
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Tinktur
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Äußerliche Anwendung
Weitere volkstümliche Namen der Pflanze lauten

In der Volksheilkunde ist der Wasserdost unter einer Vielzahl weiterer Namen bekannt.

So zum Beispiel unter den Namen:

Kunigundenkraut, Wasserhanf, Alapkraut, Albdost, Hirschdost, Hirschgünsel, braunes Leberkraut, Stundenkraut, Tosten, Wetterkraut, Alpkraut, Bolkenskruit, Bruchwurz oder Donnerkraut
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Pflanzenbeschreibung

Wasserdost besiedelt bei uns feuchte Untergründe in Waldlichtungen, an Gräben und an Ufern. Meist findet man den Wasserdost in großen Beständen.

Die Pflanze wächst zwischen 150 bis 300 cm hoch. Zu erkennen ist die Heilpflanze an seinen rauen länglich-spitzen Blättern. Die Blätter stehen schräg nach oben (unpaarig gefiedert) und die Blüten an der Pflanze blühen ab Juli zartrosa bis weiß. Die Blüten stehen in büscheligen Trugdolden.

Der Wasserdost gehört zur Pflanzengattung der Korbblütler (Asteraceae) und der wissenschaftliche Name lautet „Eupatorium cannabinum“.
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Geschichte

Der Wasserdost wurde schon in der Antike dazu verwendet, Fieber zu heilen oder Knochenbrüche zu behandeln.

Früher wurde der Wasserdost abergläubisch als Wetterpflanze gegen Regen genutzt. Zugeschrieben wurde die Pflanze dem Hirsch- und Wettergott. Eingesetzt wurden die Extrakte des Wasserdosts gegen Fieber und Leberleiden.
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Verwendete Pflanzenteile

Vom Wasserdost werden in der Naturheilkunde die Blätter genutzt, die vor der Blüte gesammelt werden sowie die Wurzeln, die im Frühjahr oder Herbst gesammelt werden.
Wasserdost – Inhaltsstoffe und Heilwirkung

Die wichtigsten Inhaltsstoffe der Pflanze sind:

  • Gerbstoff
  • Harz
  • ätherisches Öl
  • Eupatorin
  • Bitterstoffglykosid
  • Pyrrolizidinalkaloide
  • Inulin
  • Eisen

Heilwirkung

Die Wirkung des Wasserdosts ist sehr vielfältig, deswegen ist er eine besonders wichtige Heilpflanze, die aber kaum jemand kennt.

Die Heilwirkungen des Wasserdosts sind zum Beispiel

  • kreislaufstärkend
  • schweißtreibend
  • antibiotisch
  • antibakteriell
  • immunstimulierend
  • krebshemmend
  • blutreinigend
  • desinfizierend
  • fiebersenkend
  • entwässernd
  • wundheilend
Bilder: pixabay website5
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Anwendungsbereiche

Einige der Hauptanwendungen der Extrakte der Pflanze sind gegen Erkältungen, Infektionen oder um das Immunsystem zu stärken.

In der Volksheilkunde wird die Pflanze zum Beispiel bei


verwendet.
Wasserdost Nebenwirkungen / Kontraindikation

Da der Wasserdost Pyrrolizidinalkaloide enthält, steht er in Verdacht die Leber zu schädigen. Das aber nur bei andauernder hoch dosierter Anwendung.

Wasserdost kann in höheren Dosierungen Erbrechen und Durchfall auslösen.

In der Regel verursacht der Wasserdost keine Nebenwirkungen und kann von Jung und Alt immer dann eingenommen werden, wenn eine lästige Erkältung oder eine Grippewelle droht.

Schwangere, Stillende und Kinder sollten auf Extrakte des Wasserdosts verzichten.
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Anwendung

Extrakte des Wasserdosts kann man innerlich und äußerlich anwenden.

Wasserdost kann bei Erkältungen und Infektionen zur Steigerung des Immunsystems eingesetzt werden.

Entweder nimmt man die Extrakte der Pflanze als Tee (Kaltauszug) oder aber als Tinktur ein.

Den größten Erfolg gegen eine Erkältung hat man dann, wenn man zu Beginn einer Erkältung mit der Wasserdost-Behandlung anfängt.
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Teerezept

Ein Tee aus Wasserdost stellt man als Kaltauszug her.

Man nimmt zwei Teelöffel getrocknetes Wasserdost-Kraut und übergießt es mit 250 ml kaltem Wasser.

Der Sud muss für ca. 12 Stunden ziehen. Danach wird abgeseiht und der Tee zum Trinken etwas aufgewärmt.

Den Tee am besten bei den kleinsten Anzeichen einer Erkältung trinken.

Außerdem kann man mit einem Tee gurgeln, was gegen Geschwüre und Entzündungen im Mundraum hilft. Größere Mengen des Tees können als Badezusatz gegen Hautbeschwerden helfen.

Bitte beachten Sie, dass Sie einen solchen Tee nicht über einen längeren Zeitraum zu sich nehmen sollten, da es zu Beschwerden mit der Leber kommen kann.
Wasserdost (Eupatorium cannabinum) - Tinktur

Für eine Tinktur benötigt man eine Handvoll getrocknetes Wasserdost-Kraut und einen 40 % Ansatzalkohol.

Das Wasserdost-Kraut kommt in ein Schraubdeckelglas und wird vollständig mit dem Alkohol aufgegossen und dann verschlossenen. Der Sud wird zum Ziehen an einen dunklen und kühlen Ort gelagert. Gelegentlich wird das Glas geschüttelt.

Nach drei bis vier Wochen wird die Mischung abgeseiht und dann in eine dunkle Flasche abgefüllt.

Die Tinktur ist mindestens für ein Jahr haltbar.

Empfohlen wird, dass man zwei bis dreimal täglich 10 bis 50 Tropfen einnimmt.

Die Tinktur hilft zum Beispiel bei einer Grippe und Erkältungskrankheiten wie Husten und Schnupfen.
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Wasserdost (Eupatorium cannabinum) – Äußerliche Anwendung

Um den Wasserdost äußerlich anzuwenden, stellt man aus den Blättern der Pflanze einen Brei her. Der Brei wird auf ein Leintuch gelegt und wird dann bei Verletzungen, Verstauchungen und Zerrungen auf die betroffene Stelle gelegt. Ein solcher Umschlag kann auch gegen Ausschläge auf der Haut oder gegen Geschwüre helfen.
Fazit: Die Wirkung des Wasserdosts ist sehr vielfältig, deswegen ist er eine besonders wichtige Heilpflanze, die aber kaum jemand kennt.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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