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Weitere Ursachen von Appetitlosigkeit und was kann man selbst tun

Naturheilung


  • Bei einem Funktionsverlust der Nebennieren, verursacht durch einen Mangel des Hormons Kortison kommt es zur Appetitlosigkeit, starken Gewichtsverlust, Übelkeit, Erbrechen und Schwächegefühl.


  • Betroffene mit einer Demenzerkrankung vergessen das Essen und leiden häufig an einer Appetitlosigkeit. Untergewicht und Organschäden können die Folge sein.


  • Herzkrankheiten ins besonders die Herzinsuffizienz (Herzschwäche) und Endokarditis verringern den Appetit.


  • Eine Unterfunktion der Schilddrüse (Hypothyreose) führt zu einem Mangel an Schilddrüsenhormonen, die wesentlich für den Stoffwechsel verantwortlich sind. Der Appetit nimmt ab, das Gewicht nimmt jedoch auf Grund des verlangsamten Stoffwechsels zu.


  • Migräne Anfälle führen durch den starken Kopfschmerz zu Appetitlosigkeit, Übelkeit und Erbrechen.


Ursache Medikamente

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Bestimmte Medikamente wirken sich negativ auf den Appetit aus. Dazu zählen:

  • Digitalis

  • Vitamin A (Retinol)

  • Vitamin D Überdosierung

  • Antibiotika

  • Morphin

  • Appetitzügler


Wann wird der Arztbesuch wichtig

Meist fällt es den Betroffenen in stressigen Phasen selbst nicht auf, dass er weniger Essen zu sich nimmt und an Gewicht verliert. Erst durch Freunde oder Kollegen wird er Aufmerksam gemacht auf die verlorenen Pfunde. Ab jetzt sollte der Betroffene auf sein Essverhalten achten. Sollte sich jetzt für die anhaltende Appetitlosigkeit und Gewichtsverlust kein offensichtlicher Grund finden, ist dies immer ein Grund für einen Arztbesuch. Es könnten Krankheiten dahinter stecken wie oben beschrieben, wie z. B. eine Schilddrüsenerkrankung.

Was kann man selbst tun


Wenn der Appetitlosigkeit keine ernsten Ursachen zugrunde liegen, können folgende Maßnahmen helfen:

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  • Sinneswahrnehmung und Appetit: Der Geschmack, Geruch und die Optik von Lebensmitteln wirken sich positiv auf den Appetit aus und vertreiben die Appetitlosigkeit. Versuchen Sie Mahlzeiten so zuzubereiten, dass sie optisch anregend sind.

  • Öfters kleine Mengen: Viele kleine Mahlzeiten sind besser als wenige große. Bereiten Sie sich Zwischenmahlzeiten vor, die Sie zu beliebigen Zeiten essen können.

  • Bei Hunger essen: Meldet sich der Magen grummelnd zu Wort, dann essen Sie ruhig das, was Ihnen schmeckt. Achten Sie nur darauf, sich nicht zu einseitig zu ernähren.

  • Appetitanregendes: Schnittlauch auf der Stulle oder im Salat gilt als appetitanregend. Das gleiche gilt auch für Ingwer und Zimt, mit denen Sie viele Speisen würzen können.

  • Nicht jedermanns Geschmack: Ein Teelöffel Senf zwischen den Mahlzeiten soll die Verdauungssäfte anregen und so den Appetit steigern.

  • Für Kinder: Ein Teelöffel Teebaumöl auf einem Stück Würfelzucker vor der Mahlzeit soll auch Kindern Lust aufs Essen machen.

  • Tee aus Kümmel, Schafgarbe, Löwenzahn und Zimt steigert den Appetit.

  • Alkoholgenuss minimieren: Trinken Sie nicht zu viel Alkohol zu den Mahlzeiten, denn er macht satt und löst Appetitlosigkeit aus.


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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.

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