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Weizengras- glutenfrei, grün und voll im Trend

Heilpflanzen
Weizengras wird immer häufiger in Saftbars, Bioläden oder Drogerieketten angeboten.

Biologisch gehört Weizengras zur Familie der Süßgräser. Weizengras ist im Gegensatz zum Weizenkorn glutenfrei. Nach Überlieferungen wurde das Gras schon im alten China sowie bei zahlreichen Volksstämmen in Mittelamerika verzehrt. Verarbeitet werden die jungen, noch knallgrünen Halme des Weizens.

Die Halme werden schon vier bis zehn Tage nach der Keimung geerntet. Somit ist der Zeitpunkt der Ernte, lange bevor sich Ähren bilden. Erhältlich im Handel ist das Weizengras überwiegend als Weizengraspulver, dass aus den getrockneten Halmen hergestellt wird. Frisches Weizengras oder Weizengrassaft gibt es relativ selten.
Inhalt

Weizengras- was enthält es?
Weizengras- Verwendung
Weizengrasprodukte- Wie sicher?
Weizengras- Wie gesund?
Weitere Themen
Weizengras- was enthält es?

Eine offizielle Nährwerttabelle gibt es für Weizengras nicht.

Das Max-Rubner-Institut (MRI) aus Karlsruhe hat im Auftrag von Spiegel Online eine Nährwerttabelle aus verschiedenen Publikationen recherchiert. Nach dieser Recherche enthält Weizengras reichlich Eisen, Vitamin C und auch Zink. Die Werte differieren allerdings in den verschiedenen Publikationen stark. So wurden bei Eisen Werte zwischen 14,2 und 133,2 Milligramm pro 100 Gramm frischen Weizengras angegeben. Die Werte bei Vitamin C lagen in den Publikationen zwischen 35 und 75 Milligramm pro 100 Gramm Weizengras. Zum Vergleich: Petersilie enthält 3,6 Milligramm Eisen auf 100 Gramm und eine Orange hat ungefähr 50 Milligramm Vitamin C auf 100 Gramm. Der Nährstoffgehalt von Weizengras hängt von vielen Faktoren ab, so z. B. vom Standort, Bodenbedingungen oder dem Erntezeitpunkt.

Auch kommt hinzu, dass bei den Pulverprodukten, die zwischen sechs und zehn Euro kosten und zum Verzehr in Wasser aufgelöst werden müssen, der Nährstoffgehalt deutlich geringer ist als bei frischem Weizengras. Viele Vitamine, gerade die hitzeempfindlichen, gehen bei dem Trocknungsprozess verloren.
Naturheilkunde - Weizengras
Bild: pixabay website5
Weizengras- Verwendung

Weizengras wird in der Küche als Zutat verwendet und es schmeckt leicht bitter. Allgemein wird frisches Weizengras wie andere Kräuter verwendet, so kann man es z. B. kleingeschnitten über einen Salat oder über die Suppe geben oder eine Handvoll Gras im grünen Smoothie verarbeiten.

Nicht empfehlenswert ist es eine große Menge roh zu konsumieren, da der hohe Anteil unverdaulicher Pflanzenfasern nicht für jeden empfehlenswert ist. Dadurch könnte es unter Umständen zu Magen- oder Darmproblemen kommen.

Eher empfehlenswert ist dann ein frisch gepresster Weizengrassaft oder der Saft aus Pulver und Wasser. Empfohlen werden täglich 40 Milliliter, entspricht ein großes Schnapsglas. Größere Mengen sind für die meisten Menschen auf Grund des bitteren Geschmacks nicht genießbar.
Weizengrasprodukte- Wie sicher?

In normalen Verzehrmengen ist Weizengras nicht problematisch, da es ein natürliches Lebensmittel ist. Man sollte aber darauf achten, woher z. B. die Pulverprodukte kommen. Gerade viele Produkte aus dem Internethandel kommen aus China und sind nicht ausreichend kontrolliert.

So hat z. B. Öko- Test in einem Bio-Weizengraspulver Pestizide festgestellt und Mineralölspuren gefunden. Das Testurteil war auf Grund dessen „mangelhaft“. Demnach scheinen auch kontrollierte Produkte nicht immer sicher zu sein.

Tipp: Weizengras kann man auch selbst zu Hause ziehen. Das eignet sich besonders für jemanden, der regelmäßig Weizengras konsumieren möchte.
Weizengras- Wie gesund?

Insgesamt kann Weizengras zu einer gesunden Ernährung beitragen. Nur sollte man nicht glauben, dass Weizengras vor Krankheiten schützt oder sogar Krankheiten heilen kann. Wissenschaftlich belegt ist das bisher nicht. Allerdings gibt es vorsichtige Hinweise, das Weizengras einen positiven Effekt auf unseren Körper hat.
Fazit: Um eine klare gesundheitliche Empfehlung auszusprechen ist die Studienlage über Weizengras noch zu dünn. Zudem gibt es frische billigere Alternativen wie z. B. Brokkoli oder Möhren, die z. B. viel Beta-Carotin enthalten.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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