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Welche Milch kann man trinken? Kuh-, Schaf- oder Ziegenmilch

Naturheilkunde
Weitgehend durchgesetzt hat sich bei uns die Kuhmilch. Milch ist nicht gleich Milch. Wer z. B. Kuhmilch nicht verträgt, kann auf Ziegenmilch umsteigen.
Ziegenmilch

Ziegenmilch oder Käse enthalten mehr mittelkettige Fettsäuren als Kuhmilch. Die durchschnittliche Größe der Fettkügelchen beträgt 3,5µm. Damit sind die Fettkügelchen deutlich kleiner, als die in Kuhmilch. Diese mittelkettigen Fettsäuren sind schneller und besser verdaulich.
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Zudem ist Ziegenmilch reich an Phosphor, Calcium, Chlorid und Spurenelementen, die eine große ernährungsphysiologische Bedeutung für den Aufbau von Hormonen, Vitaminen und Enzymen haben. Auch ist Ziegenmilch reich an Vitaminen der B-Gruppen und der Linol- und Linolensäuren. Diese Säuren kann der Körper nicht selbst herstellen, sie sind aber für die Zelloxydation lebensnotwendig.
Schafsmilch

Schafsmilch hat eine höhere Nährstoffdichte als Kuhmilch. Der Inhaltsstoff Orotsäure hat in der Schafsmilch einen hohen Gehalt. Dieser Inhaltsstoff soll sich positiv auf Herz und Leber sowie die Lern- und Merkfähigkeit auswirken. Die Milch hat zudem 5,5 Protein und gehört zu den besonders eiweißreichen Milcharten und liefert mit 6,2 g pro 100 g auch reichlich Fett. Die Fettkügelchen in der Schafsmilch sind fast doppelt so groß wie die in der Kuhmilch und reich an Lecithin. Das Fett ist jedoch wesentlich feiner verteilt als in der Kuhmilch und weist zudem eine kleinere Struktur auf. Deswegen soll Schafsmilch leichter verdaulich sein als Kuhmilch. Wissenschaftlich belegt ist diese Annahme jedoch nicht.
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Schafsmilch wird seltener getrunken. Häufig wird die Schafsmilch aufgrund des Eiweiß und Fettgehalts zur Käseherstellung, Schafsjoghurt bzw. Schafsmilchjoghurt oder auch Joghurt genutzt. Genannt werden diese Produkte meist als „griechische“ Art.

Der Nachteil der Schafsmilch gegenüber der Kuhmilch ist, dass sie weniger Folsäure beinhaltet und mehr Kalorien hat als Kuhmilch.
Kuhmilch

Kuhmilch gilt als Muntermacher. Doch inzwischen wird darüber diskutiert ob Milch ein Risikofaktor für Krankheiten ist, wie z. B. Adipositas, Herzkreislauf-Erkrankungen, Diabetes, Allergien oder Krebs.

Trotz dieser Diskussionen sind Milchprodukte in vielen Ländern der Welt für die tägliche Ernährung unabdingbar.
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Milch beinhaltet viele wichtige Bestandteile die der Körper benötigt. Dazu gehören z. B. die Vitamine B2 und B12, Calcium, Zink, Jod und Eiweiße.

Als Grundlage für die Ernährung gleich nach der Geburt bei allen Säugetieren ist die Milch nicht wegzudenken. In den Tagen und Wochen nach der Geburt werden über die Muttermilch zudem Antikörper und Proteine weitergegeben, die das Immunsystem unterstützen.
Fazit: Trinken kann man alle Milchsorten, wenn keine Allergien vorliegen. Die größte Unterscheidung der drei Milcharten liegt in der Eiweißzusammensetzung.
So besteht die Kuhmilch zu 80 % aus Kaseinen und zu 20 % aus Molkenproteinen. Schafs- und Ziegenmilch haben dagegen einen höheren Gehalt an Molkeneiweiß und so einen tieferen Gehalt an Kaseinen.
Kasein ist der Proteinanteil der Milch, der zu Käse weiterverarbeitet wird und nicht in die Molke gelangt. Kasein ist ein grobflockig gerinnendes Protein (Eiweiß) und die wichtigste Eiweißart der Milch der Wiederkäuer.

Ein Prozent der Erwachsenen leidet an einer Kuhmilchallergie, verträgt also gar keine Milchprodukte. Und auch Menschen mit einem Reizdarmsyndrom bekommen manchmal Probleme, weil die in der Milch enthaltenen Zuckerarten vergären.
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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