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Wird 2018 ein Zeckenjahr?

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Wissenschaftler des Deutschen Zentrums für Infektionsforschung (DZIF) in München warnen für dieses Jahr vor einer Invasion von Zecken.

Der gemeine Holzbock, der besser unter den Namen Zecke bekannt ist, soll sich in diesem Jahr besonders stark vermehrt haben, so dass es dieses Jahr ein besonders hohes Infektionsrisiko gibt. Die Forscher gehen davon aus, dass es dieses Jahr die höchste Zahl seit den letzten zehn Jahren an Zecken geben wird, so der Wissenschaftler Gerhard Dobler vom DZIF.

Die Forscher entwickelten ein Modell, womit man bereits im Winter vorhersagen kann, wie die Zeckenverbreitung im Sommer aussehen könnte.

Die Forscher am Mikrobiologie Institut der Bundeswehr in München untersuchen seit 2009 die Ausbreitung der Zecken und die Verbreitung des FSME-Virus.
Der gemeine Holzbock
Bild: pixabay website5
Für das Jahr 2017 hatten die Wissenschaftler um Dobler 187 Zecken pro standardisierter Fläche vorhergesagt. Gefunden wurden letztlich 180 Zecken. Die Vorhersage für 2018, für eine standardisierte Fläche, liegt bei möglichen 443 Zecken. Das ist die höchste jemals vorhergesagte Zeckenzahl.
Bild: pixabay website5
Zecken befinden sich überwiegend an Büschen, Sträuchern und Gräsern.

Der gemeine Holzbock (Zecke überträgt unter anderem die Borreliose und das FSME-Virus, das ist der Hauptverursacher der Frühsommer-Meningoenzephalitis (FSME) - eine Entzündung des Gehirns und der Hirnhäute.
Immer mehr Zecken bedeutet auch ein hohes Risiko an einer Borreliose, die bundesweit von Zecken übertragen werden kann, zu erkranken. Ca. jede vierte Zecke trägt den Borreliose-Erreger in sich. Um einer Borreliose-Erkrankung vorzubeugen hilft nur eine Wachsamkeit nach Waldspaziergängen und Aufenthalten im Freien. Denn je schneller eine Zecke entfernt wird, desto geringer ist die Gefahr zu erkranken.

Insbesondere in Süddeutschland rät Dobler zu einer Impfung, um einer FSME-Infektion vorzubeugen.

Um zu wissen, wo in Deutschland besondere Risikogebiete für Zecken sind, kann man dies auf der FSME-Karte des Robert-Koch-Instituts nachlesen.

Juli 2018
FSME-Virus - Entzündung des Gehirns
Bild: pixabay website5
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Bitte beachten Sie: Die hier gefundenen Informationen ersetzen keinen Arztbesuch. Wenden Sie sich bei Krankheiten und Beschwerden an einen Homöopathen oder Arzt.
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